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Marcel Kreidl
Montag, 06 Oktober 2025 15:39

Brand im Brettfalltunnel

Am 06. Oktober 2025 um 12:49 Uhr wurden die Feuerwehren Strass im Zillertal, Wiesing, Jenbach und Schlitters zu einem Brand im Brettfalltunnel alarmiert.

Der Brettfalltunnel ist derzeit aufgrund von Bauarbeiten im Zeitraum von 06.10.2025 bis 16.11.2025 für sechs Wochen in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt. Der Verkehr wird in dieser Zeit sowohl taleinwärts als auch talauswärts über das Ortsgebiet Strass im Zillertal umgeleitet.

Aus bislang ungeklärter Ursache gerieten im Tunnel Baumaterialien in Brand. Der Brand konnte noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte durch anwesende Bauarbeiter mittels Feuerlöscher gelöscht werden.

Die Feuerwehren Wiesing und Jenbach übernahmen die Bereitstellung und Kontrolle am Nordportal, die Feuerwehr Schlitters sicherte das Südportal, und die Feuerwehr Strass im Zillertal stellte die Erkundung und Kontrolle über den Rettungsstollen sicher, der etwa in der Tunnelmitte in Richtung Strass verläuft.

Durch die Tunnellüftung konnte der betroffene Bereich rasch rauchfrei gemeldet werden, so konnten die Einsatzkräfte ungehindert in den Tunnel einfahren.
Verletzte Personen wurden keine gemeldet. Nach einer umfassenden Kontrolle des Tunnels sowie des Fluchtstollens konnte der Einsatz gegen 13:30 Uhr beendet werden.

Im Einsatz standen:

  • 4 Feuerwehren mit 8 Fahrzeugen und 53 Einsatzkräften
  • FF Strass im Zillertal mit TLF
  • FF Wiesing mit TLF und LFB
  • FF Jenbach mit KDO, TLF und KÖF
  • FF Schlitters mit LF und TLF
  • Rettungsdienst
  • Polizei

Text: BFV Schwaz / Team ÖA Florian Galler
Bilder: FF Strass und PI Strass

Donnerstag, 25 September 2025 19:36

Vegetationsbrand - Märzengrund, Hart im Zillertal

Am Dienstag, den 23.09.2025, wurde die Freiwillige Feuerwehr Hart zu einem Vegetationsbrand im Märzengrund alarmiert.

Gegen 14:00 Uhr heulten in Hart die Sirenen. Mit dem Stichwort „Brand Wald“ rückte die Feuerwehr Hart mit drei Fahrzeugen zum Einsatzort aus. Dieser lag sehr abgelegen im Märzengrund (Gemeindegebiet Hart), wobei die Zufahrt ausschließlich über Stumm möglich war. Aus diesem Grund wurde parallel auch die Feuerwehr Stumm alarmiert.

Nach einer Anfahrtszeit von rund 45 Minuten trafen die ersten Einsatzfahrzeuge ein. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Wiesenfläche von etwa 200 m² in Brand geraten war. Aufgrund der schwierigen Löschwasserversorgung wurde zusätzlich ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Kaltenbach angefordert. Das Löschwasser wurde aus einem Bach angesaugt und mittels Relaisleitung zum Brandherd gefördert. Ergänzend bekämpften die Einsatzkräfte die Flammen mit Löschrucksäcken und Hacken.

Gegen 16:00 Uhr konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden, und um 18:15 Uhr war der Einsatz vollständig beendet.

Bemerkenswert: Nur zehn Tage zuvor, am 13.09.2025, wurde in unmittelbarer Nähe eine großangelegte Übung mehrerer Feuerwehren durchgeführt – exakt mit diesem Szenario als Schwerpunkt. Diese Erfahrung erleichterte die Einsatztaktik, insbesondere bei der Fahrzeugpositionierung, erheblich.

Im Einsatz standen:

  • FF Hart im Zillertal mit drei Fahrzeugen (TLF-A, KLF-A, MTF)
  • FF Stumm mit zwei Fahrzeugen
  • FF Kaltenbach mit einem Fahrzeug
  • eine Polizeistreife

Bericht und Bilder: FF Hart im Zillertal

Mittwoch, 24 September 2025 06:39

Bezirksgrundlehrgang im Bauhof Jenbach

Am Samstag, den 20.09.2025, fand im Bauhof Jenbach der Bezirksgrundlehrgang des Bezirks Schwaz statt. 42 Teilnehmer*innen aus verschiedenen Feuerwehren des Bezirks absolvierten an diesem sonnigen Spätsommertag ihre eintägige Grundausbildung.

Die Ausbildung gliederte sich in sechs praxisnahe Stationen und wurde durch Ausbilder der Feuerwehren Jenbach, Zell am Ziller und Hart vermittelt. Für die Stationsausbildung standen Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren Jenbach, Hart und Zell am Ziller zur Verfügung. Die Lehrgangsteilnehmenden wurden in Gruppen eingeteilt und durchliefen am Vormittag bzw. Nachmittag jeweils unterschiedliche Ausbildungsschwerpunkte.

Praxisorientierte Stationen

Im Mittelpunkt standen grundlegende Tätigkeiten für den Feuerwehrdienst. Dazu zählten unter anderem das richtige Absichern einer Einsatzstelle, der sichere Umgang mit Schiebe- und Steckleitern sowie die Löschgruppe. Hierbei lag der Fokus auf dem Aufbau einer Saugleitung, der Herstellung einer Zubringerleitung sowie den Tätigkeiten des Angriffstrupps.

Gemeinsames Mittagessen

Zur Stärkung trafen sich Teilnehmer*innen und Ausbilder mittags im Gerätehaus Jenbach. Nach einem gemeinsamen Essen starteten die Gruppen motiviert in die zweite Ausbildungsrunde.

Erfolgreicher Abschluss

Am Ende des Lehrgangstages konnten die Teilnehmer*innen auf eine erfolgreiche und lehrreiche Ausbildung zurückblicken. Mit dem Absolvieren des Bezirksgrundlehrgangs haben sie nun die Möglichkeit, ihre Ausbildung an der Landesfeuerwehrschule in Telfs fortzusetzen.

Abschnittskommandant Siegfried Geisler zog ein positives Resümee: 
„Unsere auszubildenden Feuerwehrmitglieder konnten heute wertvolle praktische Erfahrungen sammeln, die sie künftig im Feuerwehrdienst anwenden werden. Es ist nicht selbstverständlich, dass Mitglieder der Feuerwehr an einem so schönen Tag sich Zeit nehmen, um sich weiterzubilden. Dafür bedanke ich mich bei jedem Einzelnen, der diesen Dienst für die Allgemeinheit leistet.“

Der BFV Schwaz bedankt sich bei der Feuerwehr und Gemeinde Jenbach für die Unterstützung und für die Zurverfügungstellung des Bauhofs sowie für die Mithilfe bei der Organisation des Lehrgangs. Auch ein besonderer Dank gilt allen Ausbildern, die sich für die Weiterbildung der Mitglieder einsetzen.

Mit dem Grundlehrgang wird jedes Jahr ein wesentlicher Beitrag zur Vorbereitung der neuen Feuerwehrmitglieder für ihre zukünftigen Übungen und Einsätze in den Ortsfeuerwehren geleistet.

Text und Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Florian Galler

Am Nachmittag des 20. September ereignete sich auf der Landesstraße zwischen Stans und Jenbach ein schwerer Verkehrsunfall. In einer Kurve kollidierten aus bislang ungeklärter Ursache ein PKW mit Anhänger und ein Motorrad.

Der Motorradfahrer wurde in den Straßengraben geschleudert und unbestimmten Grades verletzt. Der Lenker des PKW blieb unverletzt. Durch die Wucht des Zusammenstoßes gerieten beide Fahrzeuge in Brand. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte sich das Feuer bereits stark ausgebreitet, weshalb umgehend ein Tanklöschfahrzeug (TLF) der Feuerwehr Jenbach nachalarmiert wurde.

Vor Ort wurden die Aufgaben aufgeteilt: Während ein Atemschutztrupp den Fahrzeugbrand mittels C-Rohr rasch unter Kontrolle bringen konnte, wurde die Erstversorgung des Motorradfahrers von Passanten und der Feuerwehr durchgeführt, in weiterer Folge übernahm der Rettungsdienst. Dieser wurde nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Nach Abschluss der Löscharbeiten wurden die Unfallfahrzeuge abtransportiert, die Fahrbahn von Rückständen gereinigt und mit Warntafeln abgesichert. Beide Fahrzeuge sowie die Straße erlitten erhebliche Schäden.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen beteiligten Einsatzkräften für die hervorragende Zusammenarbeit. Dem verletzten Motorradfahrer wünschen wir eine schnelle und vollständige Genesung.

Text und Bilder FF Stans

Am Samstag, den 13. September 2025, fand bei der Feuerwehr Hainzenberg die feierliche Segnung des neuen LAST A (Lastfahrzeug mit Allrad) statt. „Mit diesem Fahrzeug konnten wir unseren Ausrüstungsstand und damit auch die Einsatzfähigkeit maßgeblich erhöhen“, betonte Feuerwehrkommandant Stefan Binder in seiner Ansprache.

Die Segnung des neuen Einsatzfahrzeuges wurde von Dekan Dr. Ignaz Steinwender vorgenommen. Zahlreiche Ehrengäste wohnten der Feier bei, darunter Landesrätin Astrid Mair, Bezirksfeuerwehrinspektor Stefan Geisler, Abschnittskommandant Siegfried Geisler, Abteilungsinspektor Gerhard Daxer Polizei Zell am Ziller, Bürgermeister Hansjörg Kreidl mit Gemeinderäten sowie Fahnenabordnungen aus dem gesamten Abschnitt Zell am Ziller. Besonders erfreulich war der große Zuspruch der Bevölkerung, die in großer Zahl der Einladung folgte.

Beim neuen LAST A handelt es sich um einen Mercedes Sprinter mit Allradantrieb und Aluminiumaufbau der Firma Empl. Durch ein modernes Containersystem kann das Fahrzeug in kürzester Zeit mit unterschiedlichen Modulen beladen werden – so steht für jede Einsatzsituation die passende Ausrüstung zur Verfügung. 
Fahrzeugpatin des neuen Feuerwehrfahrzeuges ist Elisabeth Leitner.

Für ihren unermüdlichen Einsatz erhielt Alina Riffnaller als einzige Feuerwehrfrau der Feuerwehr Hainzenberg eine besondere Anerkennung. Sie bringt sich mit voller Hingabe und großem Engagement in das Feuerwehrwesen ein und ist eine äußerst zuverlässige Kameradin, die immer dann zur Stelle ist, wenn sie gebraucht wird. Als Symbol des Dankes und der Anerkennung überreichte ihr Kommandant Stefan Binder einen Blumenstrauß.

Im Zuge der Fahrzeugsegnung konnten zudem fünf Kameraden offiziell in den Aktivstand der Feuerwehr Hainzenberg überstellt werden: 

  • Luca Kreidl
  • Mathias Fankhauser
  • Julian Huber
  • Samuel Riffnaller
  • Simon Kröll

Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde Hainzenberg, dem Bezirks- und Landesfeuerwehrverband sowie dem Land Tirol – allen voran Landesrätin Astrid Mair – für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung bei dieser wichtigen Investition.

Im Anschluss an die offiziellen Feierlichkeiten lud die Feuerwehr Hainzenberg noch ins Hotel Dörflwirt ein, wo die Fahrzeugsegnung in einem geselligen Rahmen ausklang.

Text und Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kammerlander

Am Samstag, den 13. September 2025, fand im „Märzengrund“ im Zillertal eine großangelegte Vegetationsbrand-Übung statt. Insgesamt 142 Einsatzkräfte aus dem Bezirk Schwaz sowie weitere Blaulichtorganisationen trainierten den Ernstfall, um für künftige Herausforderungen bestmöglich vorbereitet zu sein.

Besonderheiten von Vegetationsbränden

Vegetationsbrände nehmen in den heißen und trockenen Sommermonaten zu. Sie unterscheiden sich von klassischen Bränden, da sich das Feuer schnell fortbewegt und Faktoren wie Wind und Trockenheit die Intensität und Geschwindigkeit massiv beeinflussen.

Beteiligt an der Übung waren:

  • Feuerwehren aus dem Bezirk Schwaz
  • Bergrettung
  • Rotes Kreuz Schwaz
  • Polizei
  • der Hubschrauber Libelle Tirol
  • das Drohnenteam des Bezirks-Feuerwehrverbands Kufstein

Ablauf der Übung

Bereits um 06:30 Uhr erfolgte die Alarmierung der ersten Kräfte über die Leitstelle Tirol.
Übungsschwerpunkte waren:

  • Bekämpfung von vier Brandplätzen im steilen Gelände
  • Koordination der Gesamteinsatzleitung und der fliegerischen Einsatzleitung
  • Versorgung mit Löschwasser durch Pendelverkehr und gezielte Wasserabwürfe aus der Luft
  • Transport von Material und Mannschaften an schwer zugängliche Stellen

Sachgebietsleiter Flugdienst Stefan Rinnergschwentner

Besondere Unterstützung lieferte die Drohne des Bezirks-Feuerwehrverbandes Kufstein. Mit der Drohne konnte man nicht nur die Lage überblicken, sondern auch Glutnester mit der Wärmebildkamera detektieren und den Einsatzleiter unterstützen.

Erfolgreicher Abschluss

Sichtlich begeistert von dieser großen Übung zeigten sich auch die anwesenden Bürgermeister der Gemeinden Hart im Zillertal, Stummerberg und Stumm.

Bürgermeister Hart im Zillertal - Daniel Schweinberger

Gegen 12:00 Uhr konnte die Übung erfolgreich beendet werden. Die gewonnenen Erkenntnisse stellen eine wertvolle Grundlage für den Ernstfall dar.

Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen stärkten sich die Einsatzkräfte und ließen den intensiven Übungstag in kameradschaftlicher Runde ausklingen.

Bezirks-feuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter

Im Einsatz standen die Feuerwehren aus

  • Hart
  • Stumm
  • Kaltenbach
  • Aschau im Zillertal
  • Ried im Zillertal
  • Uderns
  • Fügen
  • Bruck im Zillertal
  • Wiesing
  • Buch in Tirol
  • Schwaz - Flugdienst des Bezirks-Feuerwehrverband Schwaz
  • Flugdienst Bezirks-Feuerwehrverband Kufstein
  • Drohnenteam vom Bezirks-Feuerwehrverband Kufstein
  • Berufsfeuerwehr Innsbruck – Flugdienst
  • Bezirks-Feuerwehrkommando Schwaz
  • Bergrettung Kaltenbach
  • Rotes Kreuz Schwaz
  • Polizeiinspektion Ried im Zillertal und Bezirks-Polizeikommandant Stv. Martin Brunner
  • Bürgermeister der Gemeinden Hart im Zillertal, Stummerberg und Stumm
  • Team Öffentlichkeitsarbeit des Bezirks-Feuerwehrverbandes Schwaz

Text: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl

Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Stefan Rengo, Stefan Schwaiger & Marcel Kreidl. FF Schwaz Samuel Klingler. BFV Kufstein / Drohnenteam

Mayrhofen – Am Freitag, den 12. September 2025, kam es im Ortsteil Hollenzen in Mayrhofen zu einem größeren Brandeinsatz. Um 14:27 Uhr wurden mehrere Feuerwehren alarmiert, nachdem der Dachstuhl eines Einfamilienhauses sowie eine angrenzende Gartenhütte in Brand geraten waren.

Die Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Auch mehrere Haustiere wurden in Sicherheit gebracht. Personen kamen nicht zu Schaden.

Im Einsatz standen die Feuerwehren Mayrhofen, Schwendau, Ramsau und Uderns. Unterstützt wurden sie vom Bezirks-Feuerwehrkommando Schwaz mit Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter und seinem Stellvertreter. Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte mit 17 Fahrzeugen vor Ort. Ebenfalls im Einsatz befanden sich die Polizei und der Rettungsdienst mit mehreren Kräften.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Durch den schnellen und koordinierten Einsatz konnte ein Übergreifen auf Nachbargebäude verhindert werden. Gegen 15:30 Uhr war der Brand unter Kontrolle, vollständig gelöscht wurde er jedoch erst um 18:10 Uhr.

Das betroffene Wohnhaus wurde erheblich beschädigt. Die Brandursache ist derzeit noch unklar und wird von den zuständigen Behörden ermittelt.

Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter erklärte nach dem Einsatz: „Entscheidend war, dass die Bewohner unverletzt blieben und auch die Tiere gerettet werden konnten. Der Einsatz hat gezeigt, wie gut die Zusammenarbeit der Feuerwehren im Zillertal funktioniert.“

 

Text: BFV Schwaz / Team ÖA Magdalena Sporer

Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl

In den frühen Morgenstunden des 11. September 2025 kam es in Hainzenberg zu einem Brandeinsatz. Um 03:27 Uhr wurden die Feuerwehren Hainzenberg, Zell am Ziller und Ramsau von der Leitstelle Tirol zunächst zu einem gemeldeten Waldbrand am Ramsberg alarmiert. Kurz darauf stellte sich heraus, dass es sich um den Brand eines Feldstalls handelte.

Beim Eintreffen des Einsatzleiters Stefan Binder (FF Hainzenberg) stand das Wirtschaftsgebäude bereits in Vollbrand. In dem Gebäude waren Heuballen sowie zwei Heustöcke gelagert, die innerhalb kürzester Zeit Feuer gefangen hatten.

Da im Bereich der Einsatzstelle keine ausreichende Löschwasserversorgung vorhanden war, wurde umgehend ein Pendelverkehr mit den Tanklöschfahrzeugen aus Zell am Ziller und Ramsau eingerichtet. Über die Strecke Ramsberg – Zell am Ziller konnte so die kontinuierliche Versorgung der Löschmannschaften mit Wasser sichergestellt werden.

Im Einsatz standen die Feuerwehren Hainzenberg, Zell am Ziller und Ramsau mit insgesamt 65 Einsatzkräften. Das Rote Kreuz Schwaz sowie die Polizei Zell am Ziller waren ebenfalls vor Ort.

Text: BFV Schwaz / Team ÖA - Marcel Kammerlander 
Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA - Marcel Kammerlander und FF Ramsau

Mittwoch, 10 September 2025 20:12

Brand einer Ferienhütte am Weerberg

Am 07.09.2025 wurde die Feuerwehr Weerberg um 16:38 Uhr zu einem Stallbrand in Innerberg alarmiert.

Beim Eintreffen am Einsatzort – es handelte sich um ein Stallgebäude, das zur Ferienhütte umfunktioniert worden war – wurde zunächst versucht, den Brand mit einem tragbaren Feuerlöscher einzudämmen. Dies blieb jedoch ohne Erfolg, und binnen weniger Minuten stand das Objekt in Vollbrand.

Aufgrund der exponierten Lage gestalteten sich die Löschmaßnahmen besonders herausfordernd. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde das Wasser von zwei in der Nähe befindlichen Hydranten entnommen und mittels Tragkraftspritzen zum Brandobjekt gepumpt. Insgesamt kamen fünf Atemschutztrupps zum Einsatz, die sowohl im Innen- als auch im Außenangriff Löschmaßnahmen durchführten.

Unterstützt wurden die Kameraden der Feuerwehr Weerberg von den Feuerwehren Weer und Schwaz. Auch Rettungsdienst und Polizei befanden sich vor Ort.

Gegen 18:45 Uhr konnte „Brand aus“ gegeben werden. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

 

Text: Zf. von FF Weerberg und Presseaussendung LPD Tirol durch BFV Schwaz/Team ÖA Marcel kreidl

Bilder: FF Weerberg

 

Am Samstag, den 6. September 2025, fand in Breitenwang der 23. Ordentliche Landes-Feuerwehrtag statt. Zahlreiche Delegierte, Ehrengäste sowie Vertreter aus Politik, Verwaltung und befreundeten Organisationen folgten der Einladung, um gemeinsam auf das vergangene Feuerwehrjahr zurückzublicken und über zukünftige Themen zu diskutieren.

Ehrenkreuz Stufe II in Silber

Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war die Auszeichnung zahlreicher Persönlichkeiten für ihre Verdienste um das Feuerwehrwesen – darunter auch Bezirks-Feuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter (Bezirk Schwaz).

Er erhielt das Ehrenkreuz Stufe II in Silber des Landes-Feuerwehrverbandes Tirol.

Diese hohe Ehrung würdigt:

  • seine langjährigen Leistungen als Kommandant, Abschnittskommandant, Sachgebietsleiter und Bezirks-Feuerwehrkommandant,
  • seinen unermüdlichen Einsatz für die Ausbildung,
  • die Pflege der Kameradschaft sowie
  • die kontinuierliche Weiterentwicklung des Feuerwehrwesens im Bezirk Schwaz und darüber hinaus.

Mit der Verleihung dieses Ehrenzeichens wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig persönliches Engagement für den Erfolg und die Stärke des Feuerwehrwesens in Tirol ist.

Text: LFV Tirol

Bilder: HV Manuel Würtenberger

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