Einsätze (187)
Großbrand in Strass – 9 Feuerwehren im Einsatz
- Feuerwehr Strass
- Feuerwehr Schlitters
- Feuerwehr Wiesing
- Feuerwehr Jenbach mit Hubrettungsgerät
- BTF LLA Rotholz
- Feuerwehr Bruck
- Feuerwehr Fügen mit Drehleiter
- Feuerwehr Schwaz mit dem Abrollbehälter Atemschutz
- Feuerwehr St. Gertraudi (Bezirk Kufstein)
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Waldbrandeinsatz in Jenbach - 5 Feuerwehren im Einsatz
Am 10.03.2026 wurden gegen 15:15 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Jenbach, die Betriebsfeuerwehr INNIO Jenbacher sowie die Freiwillige Feuerwehr Buch, die Freiwillige Feuerwehr Wiesing und die Freiwillige Feuerwehr Schwaz mit dem Abrollbehälter Tank 7000 Liter zu einem Waldbrand entlang der Trasse der Achenseebahn in Jenbach alarmiert.
Ausführlicher Bericht auf der Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Jenbach:
https://ffjenbach.at/nr-024-10-03-2026-waldbrand-bahntrasse-achenseebahn/
Zur Brandbekämpfung kamen unter anderem Feuerpatschen, Löschrucksäcke sowie mehrere Löschleitungen zum Einsatz. Auch die Achenseebahn unterstützte die Löscharbeiten mit einer Lokomotive.
Um eine ausreichende Löschwasserversorgung sicherzustellen, wurde das Tanklöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Wiesing über den Abrollbehälter Tank 7000 der Freiwilligen Feuerwehr Schwaz als Pufferspeicher gespeist.
Nach rund drei Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Die Nachsicht dauerte bis in die Nachtstunden.
Im Einsatz standen:
- Freiwillige Feuerwehr Jenbach
- Freiwillige Feuerwehr Wiesing
- Freiwillige Feuerwehr Buch
- Freiwillige Feuerwehr Schwaz mit AB Tank 7000
- Betriebsfeuerwehr INNIO Jenbacher
- Polizei mit Drohne
Text: FF-Wiesing und BFV Schwaz/Team ÖA Florian Galler
Bilder: FF-Buch / Stefan Hauser und FF-Wiesing / Dominik Böck
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Zweiter nächtlicher Großeinsatz im Zillertal – Wohnhäuser in Vollbrand
Ried im Zillertal, 15. Februar 2026
In den frühen Morgenstunden des 15. Februar 2026 wurden die umliegenden Feuerwehren im mittleren Zillertal zu einem Großbrand nach Ried alarmiert. Gegen 03:30 Uhr stand beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte ein Wohnhaus bereits in Vollbrand. Aufgrund der massiven Hitzeentwicklung und der raschen Brandausbreitung griffen die Flammen kurze Zeit später auf ein direkt angrenzendes zweites Wohnhaus über. Glücklicherweise wurden bei diesem Ereignis keine Personen verletzt.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich das erste Gebäude bereits in einem weit fortgeschrittenen Brandstadium. Aufgrund der enormen Hitzeentwicklung und der bereits stark beschädigten Gebäudestruktur war ein Innenangriff unter schwerem Atemschutz nicht mehr möglich. Die Brandbekämpfung musste daher ausschließlich von außen durchgeführt werden.
Die Löschwasserversorgung wurde durch das örtliche Hydrantennetz sowie zusätzlich über einen nahegelegenen Bach sichergestellt. Mittels Tragkraftspritzen wurde das Wasser über längere Wegstrecken zur Einsatzstelle gefördert. Durch das koordinierte und professionelle Zusammenwirken aller eingesetzten Feuerwehren konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden.
Derzeit dauern die umfangreichen Nachlöscharbeiten noch an, um letzte Glutnester abzulöschen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Großeinsatz zahlreicher Einsatzorganisationen
Im Einsatz standen insgesamt acht Feuerwehren mit 20 Fahrzeugen und 145 Feuerwehrmitgliedern:
- Freiwillige Feuerwehr Ried im Zillertal
- Freiwillige Feuerwehr Kaltenbach
- Freiwillige Feuerwehr Stumm
- Freiwillige Feuerwehr Aschau im Zillertal
- Freiwillige Feuerwehr Uderns
- Freiwillige Feuerwehr Fügen
- Freiwillige Feuerwehr Ramsau im Zillertal
- Freiwillige Feuerwehr Schwaz
Seitens des Rettungsdienstes war das Rotes Kreuz Schwaz mit dem Einsatzleiter sowie einem Rettungswagen und dessen Besatzung vor Ort. Ebenso stand eine Polizeistreife mit zwei Einsatzkräften im Einsatz.
Die Einsatzleitung der Feuerwehr wurde durch Bezirks-Feuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter, seinen Stellvertreter Herbert Eibl sowie Abschnittskommandant Reinhard Haun unterstützt.
Der Bezirks-Feuerwehrverband Schwaz bedankt sich bei allen eingesetzten Kräften für die hervorragende Zusammenarbeit und den professionellen Einsatz unter schwierigen Bedingungen.
Text und Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kreidl
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Nächtlicher Großeinsatz: Feuerwehr bringt Wohnhausbrand unter Kontrolle
In den frühen Morgenstunden des 15. Februar wurde die Freiwillige Feuerwehr Mayrhofen um 01:02 Uhr zu einem Brand eines Wohnhauses alarmiert. Unverzüglich rückten zwei Tanklöschfahrzeuge sowie die Drehleiter zum Einsatzort aus.
Zur Unterstützung wurde die Freiwillige Feuerwehr Ramsau im Zillertal mit dem Tanklöschfahrzeug nachalarmiert. Ebenso befanden sich der Bürgermeister der Gemeinde Mayrhofen, die Polizei sowie das Rote Kreuz mit Notarzt am Einsatzort. Insgesamt standen rund 50 Einsatzkräfte im Einsatz. Auch der Bezirksfeuerwehrkommandant machte sich vor Ort ein Bild der Lage.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand das Gebäude bereits in Brand. Umgehend wurde ein umfassender Löschangriff unter Atemschutz eingeleitet. Der Angriff erfolgte von beiden Straßenseiten, um eine rasche Brandbekämpfung sicherzustellen. Parallel dazu wurde die Wasserversorgung mittels Hydranten aufgebaut.
Der Löschangriff wurde sowohl im Innenangriff als auch von außen durchgeführt. Zur Entrauchung des Gebäudes kam eine gezielte Belüftung zum Einsatz. Im weiteren Verlauf wurde das Blechdach geöffnet, um versteckte Glutnester effektiv bekämpfen zu können.
Dank des raschen und koordinierten Einsatzes aller beteiligten Organisationen konnte der Brand unter Kontrolle gebracht und schließlich gelöscht werden. Personen kamen durch das Brandereignis glücklicherweise nicht zu Schaden.
Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten und Kontrolle des Brandobjekts konnten die Einsatzkräfte wieder in das Gerätehaus einrücken.
Text: BFV Schwaz ÖA-Team/Magdalena Sporer
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Brand Lagerhalle in Gewerbegebiet – Feuerwehr Schwaz im Einsatz
Am Dienstag, den 03.02.2026 um 07:34 Uhr wurde die Feuerwehr Schwaz zu einem Brand Lagerhalle im Gewerbegebiet alarmiert. Da sich die Drehleiter der Stadtfeuerwehr zurzeit in Wartung befindet, wurde umgehend das nächstgelegene Höhenrettungsgerät angefordert und somit auch die Feuerwehr Jenbach hinzugezogen.
Beim Eintreffen stellte sich eine starke Rauchentwicklung in der darüberliegenden Werkstatt sowie in der gesamten Tiefgarage heraus. Nach der Absuche der Garage nach Personen – die glücklicherweise negativ verlief – wurde umgehend mit der Druckbelüftung der Tiefgarage begonnen. Während dieser Maßnahme konnte der Brandort lokalisiert werden.
Im Bereich einer Werkbank wurde ein Brandherd festgestellt, der vermutlich in der Nacht von Montag auf Dienstag entstanden ist und aufgrund von Sauerstoffmangel selbstständig erloschen war. Nach umfangreichen Belüftungsmaßnahmen mit mehreren Belüftungsgeräten sowie unserem Großlüfter konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.
Die Stadtpolizei Schwaz rückte ebenfalls zur Einsatzstelle an und richtete unverzüglich eine Umleitung der betroffenen Straße ein – vielen Dank dafür. Auch dem Roten Kreuz Schwaz, der Polizei sowie der Feuerwehr Jenbach gilt ein großer Dank für die professionelle Zusammenarbeit.
Die genaue Brandursache ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
Text und Bilder: FF Schwaz
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Ferienhütte in Hart im Zillertal in Vollbrand
Hart im Zillertal - Am Mittwoch, 21.01.2026, wurden gegen 22:25 Uhr fünf Feuerwehren zu einem gemeldeten Brand in einem Beherbergungsbetrieb in Hart im Zillertal alarmiert. Bereits bei der Anfahrt war der Feuerschein aus dem Talboden deutlich sichtbar.
Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich nicht um einen Beherbergungsbetrieb, sondern um eine abgelegene Ferienhütte handelte. In Zusammenarbeit mit der Polizei konnte rasch festgestellt werden, dass sich keine Personen im Objekt befanden und keine Gefahr für Menschen bestand. Das Brandobjekt lag rund 200 Meter unterhalb der Straße in steilem Gelände, wodurch der Zugang für die Einsatzkräfte erschwert war. Zusätzlich war die Zufahrt aufgrund der schmalen Straße nur eingeschränkt möglich.
Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der Lage des Objekts schwierig. Die Wasserversorgung wurde über eine Relaisleitung mit mehreren Pumpen und Fahrzeugen sichergestellt. Das Löschwasser wurde aus einem Bach angesaugt sowie zusätzlich aus dem örtlichen Hydrantennetz entnommen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Verhinderung eines Brandübergriffs auf den angrenzenden Wald.
Nach den ersten Löscharbeiten wurde das Objekt mit einem Bagger abgetragen und anschließend kontrolliert abgelöscht, um verbliebene Glutnester zu beseitigen.
Einsatzende war gegen 03:30 Uhr
Im Einsatz standen fünf Feuerwehren mit 150 Einsatzkräfte und 19 Fahrzeuge:
- Hart im Zillertal
- Fügen
- Bruck am Ziller
- Schlitters
- Uderns
Text: BFV Schwaz / Team ÖA Florian Galler
Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Florian Galler & Marcel Kreidl
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Pkw-Brand in der Nacht: Großaufgebot verhindert Schlimmeres in Mayrhofen
In den frühen Morgenstunden des 16. Jänner 2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Mayrhofen um 02:29 Uhr zu einem Fahrzeugbrand alarmiert. Ein Pkw war aus bislang unbekannter Ursache in Brand geraten und befand sich in unmittelbarer Nähe eines Wohngebäudes, wodurch akute Explosions- und Übergreifgefahr bestand.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Umgehend wurde ein umfassender Löschangriff unter Atemschutz durchgeführt. Der Brand konnte mithilfe von Wasser und Löschschaum rasch unter Kontrolle gebracht und vollständig gelöscht werden. Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus erfolgreich verhindert werden.
Am Gebäude entstand lediglich leichter Sachschaden. Personen kamen bei dem Einsatz glücklicherweise nicht zu Schaden. Die Brandursache ist derzeit noch nicht geklärt; das Fahrzeug geriet aus unbekannter Ursache in Brand.
Neben den Löschmaßnahmen übernahm die Feuerwehr auch die Absicherung der Einsatzstelle. Insgesamt standen rund 35 Feuerwehrfrauen und -männer im Einsatz. Ebenfalls vor Ort waren die Polizei sowie der Rettungsdienst.
Nach Abschluss aller Maßnahmen und Übergabe der Einsatzstelle an die zuständigen Behörden konnte der Einsatz um 03:53 Uhr beendet werden.
Text und Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Magdalena Sporer
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Einsatz auf der B181: Zwei Verletzte nach Frontalzusammenstoß
Am 08. Januar 2026 wurden die Freiwilligen Feuerwehren Achenkirch und Achental um 07:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Achensee-Bundesstraße B181 alarmiert. Eine Lenkerin war mit ihrem PKW von Achenkirch in Richtung Eben am Achensee unterwegs, als sie auf Höhe des Straßenkilometers 19,700 in einer leichten Rechtskurve auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Schleudern geriet. In der Folge kam das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden PKW.
Durch den heftigen Zusammenstoß wurden beide Fahrzeuglenker unbestimmten Grades verletzt. Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle wurden diese von der Rettung in das Bezirkskrankenhaus Schwaz eingeliefert.
Die Feuerwehreinsatzkräfte übernahmen die Absicherung der Unfallstelle, die Verkehrsregelung auf der stark frequentierten Bundesstraße sowie das Sichern der beteiligten Fahrzeuge. Zudem wurden ausgelaufene Betriebsmittel gebunden und die Fahrbahn gereinigt. Nach Abschluss der Aufräumarbeiten konnte die Achenseestraße wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Im Einsatz standen:
FF-Achenkirch
FF-Achental
Rettungsdienst
Notarzt
Polizei
Bericht: Fabian Woloschyn, Team ÖA - BFV Schwaz, Fotos: ZOOM.Tirol DANKE!
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Großbrand einer Wohnanlage in Schwaz
Schwaz – Am 1. Jänner 2026 wurde die Feuerwehr Schwaz um 01:21 Uhr zu einem vermeintlichen Brand eines Müllcontainers im Gartenbereich einer Wohnanlage alarmiert. Aufgrund zahlreicher Meldungen und der raschen Brandausbreitung auf mehrere Wohnungen löste die Leitstelle Tirol um 01:24 Uhr Sirenenalarm in Schwaz aus. Zeitgleich wurde die Betriebsfeuerwehr Tyrolit mitalarmiert.
Nach dem Eintreffen am Einsatzort veranlasste der Einsatzleiter Lukas Baumann (Kommandant-Stellvertreter der FF Schwaz) aufgrund der Lageentwicklung die Nachalarmierung der Feuerwehren Vomp, Stans sowie Vomperbach mit der Bezirkszentrale zur Lageführung.
Die Feuerwehr Jenbach wurde zur Bereitstellung eines zweiten Hubrettungsgerätes nachalarmiert.
Im weiteren Verlauf entwickelte sich der Brand zu einem Großbrand in der Wohnanlage. Die Brandbekämpfung erfolgte unter Atemschutz durch mehrere Trupps sowohl im Innenangriff als auch von außen über Drehleiter und Hubsteiger. Nach rund 40 Minuten konnte „Brand aus“ gegeben werden.
Insgesamt wurden drei Personen mit unbestimmten Verletzungen zur weiteren Abklärung in das Krankenhaus Schwaz gebracht. 14 Personen mussten evakuiert und vorübergehend in einer Ersatzunterkunft in der Osthalle Schwaz untergebracht werden.
Nach Angaben der Polizei sind mindestens sieben Wohnungen derzeit unbewohnbar. Das Rote Kreuz betreut die betroffenen Personen in einer Ersatzunterkunft.
Die Brandursache ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Der Einsatz für die Feuerwehr konnte um ca. 04:00 Uhr beendet werden.
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr: 6 Feuerwehren mit 26 Fahrzeugen und 150 Einsatzkräften
- FF Schwaz
- FF Vomp
- FF Vomperbach
- FF Jenbach
- FF Stans
- BTF Tyrolit
Polizei:15 Einsatzkräfte und 7 Fahrzeuge
Rettungsdienst: 28 Einsatzkräfte und 13 Fahrzeuge
Text und Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Florian Galler
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Zwei Flächenbrände in Skigebieten forderten Feuerwehren im Bezirk Schwaz
Am Sonntag, dem 21.12.2025, kam es im Bezirk Schwaz zu zwei Flächenbränden in Skigebieten, welche die Feuerwehren vor anspruchsvolle Einsätze in exponiertem Gelände stellten.
Flächenbrand im Schigebiet Spieljoch
Gegen 14:30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Fügen zu einem gemeldeten Wald- bzw. Flächenbrand im Bereich des Onkeljochliftes im Schigebiet Spieljoch alarmiert. Aufgrund der schwer zugänglichen Lage erfolgte der Mannschaftstransport mittels Bergbahn. Zeitgleich wurden die Hubschrauber „Libelle Tirol“ sowie der Notarzthubschrauber Heli 4 mitalarmiert.
Vor Ort brannte eine Böschung im Liftbereich. In weiterer Folge wurde die Feuerwehr Schwaz mit dem Flugdienst zur Unterstützung nachalarmiert. Laut Polizei wurde der Brand durch einen vom Sessellift geworfenen Feuerwerkskörper ausgelöst. Dank des koordinierten Einsatzes aller Kräfte konnte gegen 16:15 Uhr „Brand aus“ gegeben werden. Verletzt wurde niemand.
Die Löscharbeiten wurden maßgeblich durch die Mitarbeiter der Spieljochbahn, welche mit Pistengeräten und Skidoos unterstützten, erleichtert. Gegen 17:00 Uhr rückten die letzten Einsatzkräfte ins Gerätehaus ein.
Im Einsatz standen die Feuerwehren Fügen und Schwaz, Polizei und Alpinpolizei, die Bergrettung Kaltenbach sowie die Hubschrauber Libelle Tirol und Heli 4 mit insgesamt rund 60 Einsatzkräften.
Brandeinsatz Lifttrasse Eggalmbahn
Nur kurze Zeit später, um 16:31 Uhr, wurde die Freiwillige Feuerwehr Tux mittels Pager und Sirene zu einem Flächenbrand im Bereich der Lifttrasse der Eggalmbahn alarmiert. Unverzüglich rückten 8 Fahrzeuge mit rund 50 Mann/Frau zum Einsatzort aus. Aufgrund der exponierten Lage wurden ebenfalls der Hubschrauber „Libelle Tirol“ sowie ein Füllbecken aus Mayrhofen nachalarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten Mitarbeiter der Eggalmbahn den Brand bereits erfolgreich eingedämmt. Die Feuerwehr konzentrierte sich in weiterer Folge auf umfangreiche Nachlöscharbeiten, welche aufgrund des steilen und unwegsamen Geländes ausschließlich unter Hubschrauberunterstützung durchgeführt werden konnten. Insgesamt wurden acht Wasserabwürfe durchgeführt, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Der Einsatz konnte gegen 18:00 Uhr erfolgreich beendet werden.
Ein Dank gilt in beiden Einsätzen der Polizei Tirol, den Bergbahnbetreibern sowie allen eingesetzten Organisationen für die hervorragende Zusammenarbeit.
Text: BFV Schwaz/Team ÖA Stefan Schwaiger und Marcel Kreidl
Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Stefan Schwaiger und FF Tux
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Brand Einfamilienhaus in Schlitters
Am 09.11.2025 wurde die Freiwillige Feuerwehr Schlitters um 15:38 Uhr zu einem vermeintlichen Kaminbrand alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich jedoch heraus, dass es sich nicht um einen Kaminbrand, sondern um eine in Vollbrand stehende Küche handelte.
Bereits von weitem war eine deutliche Rauchsäule über dem Ort sichtbar. Beim Öffnen der Haustür schlug den Einsatzkräften dichter Rauch entgegen.
Umgehend wurde die Feuerwehr Bruck am Ziller nachalarmiert. Unter schwerem Atemschutz konnten der Küchenbereich sowie weitere Teile des Hauses erfolgreich gelöscht werden.
Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Obergeschoss und weitere Gebäudeteile verhindert werden.
Zur Unterstützung wurde außerdem die Freiwillige Feuerwehr Schwaz mit dem Wechselladerfahrzeug und dem Abrollbehälter Atemschutz (AB-Atemschutz) nachalarmiert, um die eingesetzten Atemschutztrupps mit neuen Atemluftflaschen zu versorgen.
Der Brand konnte nach rund 30 Minuten unter Kontrolle gebracht werden. Anschließend wurden Möbel und Teile der Kücheneinrichtung aus dem Gebäude entfernt und im Freien nachgelöscht.
Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren im Einsatz.
Die Brandursache ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Im Einsatz standen:
- Freiwillige Feuerwehr Schlitters
- Freiwillige Feuerwehr Bruck am Ziller
- Freiwillige Feuerwehr Schwaz (AB-Atemschutz)
- Einsatzleiter und RTW - Rotes Kreuz Schwaz
- Polizei
- Elektriker der TIWAG
- Kaminkehrer
Der Einsatz konnte nach etwa drei Stunden beendet werden.
Text und Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Florian Galler und FF-Schlitters
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Chlorgasalarm in Mayrhofen – Feuerwehr verhindert Schlimmeres
Am 24. Oktober 2025 wurde die Feuerwehr Mayrhofen um 15:37 Uhr zu einem Gefahrguteinsatz in einem Gastronomiebetrieb mit Schwimmbadbereich alarmiert. Beim Eintreffen war ein deutlicher Chlorgasgeruch wahrnehmbar. Personen befanden sich keine mehr im Gefahrenbereich, und es wurde niemand verletzt.
Zur Unterstützung wurde die Feuerwehr Jenbach nachalarmiert, um unter Vollschutz die Ursache zu lokalisieren. Der Bereich wurde abgesperrt, Messungen bestätigten erhöhte Chlorgaswerte. Nach Belüftung und Kontrolle konnte Entwarnung gegeben werden.
Im Einsatz standen rund fünfzig Kräfte von Feuerwehr – Mayrhofen und Jenbach, Rettungsdienst und Polizei. Dank des raschen Eingreifens konnte eine Gefährdung von Personen verhindert werden.
Bilder: Marcel Kreidl/BFV Schwaz – ÖA-Team
Text: Magdalena Sporer/BFV Schwaz – ÖA-Team
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Fahrzeug überschlägt sich in Bachbett – Lenker hatte großes Glück
Am Dienstagnachmittag, den 21. Oktober 2025, kam es auf der Neuen Landesstraße (L225) zwischen Terfens und Vomperbach zu einem Verkehrsunfall. Ein 20-jähriger Einheimischer fuhr aus bislang unbekannter Ursache in der sogenannten Lang-Kurve geradeaus, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und überschlug sich über die Böschung in das darunterliegende Bachbett des Vomperbachs.
Der PKW wurde dabei von Bäumen und einem Baumhaus abgebremst und kam schwer beschädigt zum Stillstand. Der Lenker hatte großes Glück im Unglück: Er erlitt nur leichte Verletzungen und konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit führte der Vomperbach an dieser Stelle derzeit kein Wasser, da dieses vollständig für die Stromerzeugung zum Kraftwerk abgeleitet wird – ein Umstand, der Schlimmeres verhinderte.
Das Rote Kreuz brachte den Verunfallten vorsorglich ins Krankenhaus nach Schwaz.
Im Einsatz standen:
-
Feuerwehr Vomperbach mit 2 Fahrzeugen (KLF und TLF), 1 Frau und 11 Mann
-
Polizei, Rotes Kreuz, Wasserrettung
-
sowie ein örtlicher Abschleppdienst
Die Feuerwehr Vomperbach sicherte die Unfallstelle ab, unterstützte bei der Fahrzeugbergung und half beim Abtransport des Unfallwracks. Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.
Bericht: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl
Bilder: FF Terfens
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Einsatz am Ebner Joch: Feuerwehr verhindert Ausbreitung von Glutnestern
Am 20.10.2025 um 11:17 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Wiesing mittels Pager zu einem Brand im Freien im Bereich des Gipfelkreuzes Kirchenspitze unterhalb des Ebner Jochs alarmiert. Laut Meldung waren dort Glutnester in unmittelbarer Nähe zum Gipfelkreuz erkennbar.
Nach telefonischer Rücksprache mit der Melderin konnte Einsatzleiter OBI Andreas Rofner, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Wiesing die Lage genauer einschätzen und entschied, zur Unterstützung die Libelle Tirol (Hubschrauber des BMI) sowie die Flughelfer der Freiwilligen Feuerwehr Schwaz nachzualarmieren. An ein Erreichen des Einsatzortes zu Fuß war aufgrund eines ca. 1 1/2 Stündigen Fußmarsches nicht zu denken.
Die Freiwillige Feuerwehr Wiesing rückte in weiterer Folge mit TLFA 3000/100 und LFA-B in Richtung Altersheim Eben am Achensee aus, um dort gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Eben am Achensee, die ebenfalls nachalarmiert wurde, einen geeigneten Landeplatz in deren Gemeindegebiet für den Hubschrauber vorzubereiten.
Schnell war ein passender Platz gefunden, dieser wurde eingerichtet und für den Hubschrauberbetrieb abgesichert. Zwei Flughelfer der Freiwilligen Feuerwehr Schwaz wurden direkt beim Gerätehaus Schwaz aufgenommen und führten sofort einen Erkundungsflug über das Einsatzgebiet durch.
Währenddessen bereiteten die Einsatzkräfte am Landeplatz Schanzwerkzeug, Löschrucksäcke, Motorsägen und weiteres Gerät vor. Auch eine Löschwasserleitung wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Eben aufgebaut, um das Bambi Bucket – Löschbehälter für den Flugeinsatz befüllen zu können.
Die Libelle Tirol flog vier Mann der FF Wiesing in das Einsatzgebiet auf den Berg, um die Flughelfer bei den Löscharbeiten zu unterstützen. Vor Ort wurden die betroffenen Flächen umgegraben, Latschen entfernt und der Bereich mittels insgesamt zehn Wassertransportflügen vollständig abgelöscht.
Nach rund drei Stunden intensiver Arbeit konnte schließlich „Brand aus“ gegeben werden. Die eingesetzten Kräfte kehrten daraufhin in ihre Gerätehäuser zurück und stellten die Einsatzbereitschaft wieder her.
Im Einsatz standen:
- FF Wiesing mit TLFA 3000/100 und LFA-B
- FF Eben am Achensee mit MTFA, TLFA 3000/100, LFA und LAST
- FF Schwaz mit WLF Fliege Tirol, LAST 2 und Flughelfern
- Berufsfeuerwehr Innsbruck mit dem Hubschrauberbetankungsfahrzeug
- Libelle Tirol
- Polizei
- AK Jenbach – Walter Theuretzbacher
Besonders hervorzuheben ist bei diesem Einsatz die hervorragende Zusammenarbeit und Koordination zwischen den beteiligten Feuerwehren Wiesing, Eben am Achensee und Schwaz sowie der professionellen Unterstützung durch die Libelle Tirol.
Durch das rasche und abgestimmte Vorgehen konnte eine weitere Brandausbreitung erfolgreich verhindert werden.
Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl und Dominik Böck
Text: BFV Schwaz / Team ÖA Dominik Böck
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