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Sonstiges

Sonstiges (236)

Die Freiwillige Feuerwehr Tux feierte auch heuer wieder ihre traditionelle Florianifeier, die einen wichtigen Fixpunkt im Jahresablauf der Feuerwehr darstellt. Sie steht sinnbildlich für Kameradschaft und Zusammenhalt über Generationen hinweg und verdeutlicht das große ehrenamtliche Engagement der Mitglieder für die Sicherheit der Bevölkerung. Gleichzeitig wird dabei das gelebte Traditionsbewusstsein der Feuerwehr sichtbar, das stets mit Offenheit für Fortschritt und Weiterentwicklung verbunden ist. Im Rahmen der Feier fand zudem die Segnung des neuen LFC-A – Löschfahrzeug mit Container und Allrad – sowie einer Tragkraftspritze „FOX 4“ statt.

Gemeinsam mit der Bundesmusikkapelle Tux marschierten die Mitglieder der Feuerwehr sowie die Ehrengäste feierlich zum Veranstaltungsort ein. Die musikalische Umrahmung verlieh der Feier einen würdigen Rahmen.

Unter den Ehrengästen konnten Sicherheitslandesrätin Astrid Mair, Bezirks-Feuerwehrinspektor Stefan Geisler sowie Bürgermeister Simon Grubauer mit den Mitgliedern des Gemeinderates begrüßt werden.

Im Anschluss an den Einmarsch fand die feierliche Messe statt. Danach erfolgte die Segnung des neuen LFC-A – Löschfahrzeug mit Container und Allrad – sowie der Tragkraftspritze „FOX 4“, welche einen besonderen Höhepunkt der diesjährigen Florianifeier darstellte.

Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war die Würdigung der Feuerwehrjugend: Die Jugendfeuerwehr erhielt in diesem Rahmen die Abzeichen des Wissenstests in den Stufen Bronze, Silber und Gold. Diese Auszeichnungen unterstreichen das Engagement und den Ausbildungsstand des Feuerwehrnachwuchses und zeigen, wie wichtig die kontinuierliche Jugendarbeit für die Zukunft der Feuerwehr ist.

Im weiteren Verlauf der Feier richteten die Ehrengäste ihre Gruß- und Dankesworte an die angetretenen Mitglieder. Dabei wurde insbesondere das Engagement der Feuerwehr hervorgehoben und die Bedeutung des freiwilligen Einsatzes für die Sicherheit der Bevölkerung betont.

Die Florianifeier klang in kameradschaftlicher Atmosphäre mit einem gemütlichen Beisammensein aus.

Die Freiwillige Feuerwehr Tux bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie bei der Bevölkerung für die zahlreiche Teilnahme.

Text: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl

Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kammerlander & Marcel Kreidl

Am 19. April 2026 fand in der Gemeinde Stumm die traditionelle Florianifeier der Freiwilligen Feuerwehr Stumm statt. Im Rahmen dieser Feier wurde auch die neu angeschaffte Drehleiter mit Korb (DLKA) feierlich gesegnet.
Zu Beginn versammelten sich die Feuerwehrmitglieder, die Bundesmusikkapelle Stumm, die Schützenkompanie Stumm sowie zahlreiche Ehrengäste beim Rüsthaus der Feuerwehr. Gemeinsam marschierten sie zum Pavillon der Gemeinde Stumm, wo die Feierlichkeiten stattfanden.


Kommandant Rene Sporer begrüßte die anwesenden Ehrengäste und Teilnehmer herzlich.
Unter ihnen befanden sich unter anderem Pfarrer Hans Peter Proßegger, Pfarrer Ludwig sowie Diakon Toni, Landesrätin Astrid Mair, die Bürgermeister der Gemeinden Stumm, Stummerberg, Kaltenbach, Ried und Aschau, Vertreter des Landes- und Bezirksfeuerwehrverbandes, zahlreiche Funktionäre der Feuerwehr sowie Abordnungen der Polizei, der Musikkapelle und der Schützenkompanie. Ebenso konnten mehrere Ehrenmitglieder, Fahrzeugpatinnen sowie zahlreiche Feuerwehrmitglieder willkommen geheißen werden.


Die Florianimesse wurde von Pfarrer Hans Peter Proßegger zelebriert. Im Rahmen des Gottesdienstes erfolgte die Segnung der neuen Drehleiter. An der Segnung nahmen Kommandant Rene Sporer sowie die Fahrzeugpatin der DLKA, Marianne Kolb, teil.
Im Anschluss gab Kommandant Sporer einen kurzen Rückblick auf die Beschaffung des neuen Einsatzfahrzeuges und bedankte sich insbesondere bei Landesrätin Astrid Mair, dem Landesfeuerwehrverband sowie den beteiligten Gemeinden für die tatkräftige Unterstützung und die reibungslose Abwicklung.


Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Überreichung der Abzeichen an die Mitglieder der Jugendfeuerwehr für den kürzlich erfolgreich absolvierten Wissenstest. Insgesamt wurden 6 Abzeichen in Bronze, 3 in Silber und 6 in Gold verliehen.


Im Zuge der Feier wurde zudem Alexander Bernardi vom Probefeuerwehrmann zum Feuerwehrmann befördert.


Für besondere Verdienste wurden folgende Mitglieder ausgezeichnet:


• HV Jaqueline Eberl erhielt das Verdienstzeichen in Gold (verliehen durch den Bezirksfeuerwehrverband)
• OLM Alexander Wurm erhielt das Verdienstzeichen in Bronze (verliehen durch den Bezirksfeuerwehrverband)
• OBI Alexander Tausch erhielt das Verdienstzeichen 3. Stufe (verliehen durch den Österreichischen Bundesfeuerwehrverband)


Im Anschluss an die Ehrungen richteten die anwesenden Ehrengäste ihre Grußworte an die Festgemeinschaft.
Den feierlichen Abschluss bildete die Defilierung am Stummer Dorfplatz. Danach klang die Veranstaltung bei einer gemeinsamen Verköstigung im Gasthof Pinzger in kameradschaftlicher Atmosphäre aus.

Bericht & Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Stefan Rengo

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung kam es zu außerordentlichen Neuwahlen der Feuerwehrführung, nachdem Kommandant Steindl Markus seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte. Dieser Schritt wurde vor der Versammlung sowie gegenüber den Ehrengästen ausführlich begründet.

In weiterer Folge wurde ein Wahlvorschlag präsentiert. Zur Wahl standen:

  • Kommandant: Mariacher Stefan
  • Kommandant-Stellvertreter: Huber Renaldo
  • Schriftführerin: Kern Natalie
  • Kassier: Hannes Klausner (im Amt verbleibend)

Das Ergebnis der Abstimmung führte zur Neubesetzung der Führungsfunktionen:

  • Kommandant: Stefan Mariacher
  • Kommandant-Stellvertreter: Renaldo Huber
  • Schriftführerin: Natalie Kern

Damit wurde Stefan Mariacher im Zuge der außerordentlichen Neuwahlen zum neuen Kommandanten der Feuerwehr Ginzling-Dornauberg gewählt.

Bericht und Bilder: FF Ginzling

Zweimal im Jahr findet der Bezirksgrundlehrgang des Bezirk Schwaz im Bauhof Jenbach der statt, diesmal am Samstag, den 11. April 2026. Insgesamt 62 Kameradinnen und Kameraden aus verschiedenen Feuerwehren des Bezirks stellten sich der eintägigen Grundausbildung bei frühsommerlichen Bedingungen.

Praxisnahe Ausbildung in sechs Stationen

Der Lehrgang war in sechs abwechslungsreiche Stationen gegliedert und wurde von 12 erfahrenen Ausbildern der Feuerwehren Jenbach, Hart im Zillertal und Zell am Ziller betreut.

Im Fokus standen grundlegende Tätigkeiten für den Feuerwehrdienst – praxisnah, strukturiert und realitätsorientiert:

  • Absichern von Einsatzstellen im Brand- und Technischem Einsatz
  • Arbeiten mit Schiebe- und Steckleitern
  • Aufbau einer Saugleitung
  • Herstellung einer Angriffsleitung
  • Formalexerzieren in der Feuerwehr

Die Teilnehmer wurden in Gruppen eingeteilt und durchliefen im Wechsel die verschiedenen Stationen. Unterstützt wurde die Ausbildung durch Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren.

Zum Mittagessen trafen sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam mit den Ausbildern. Danach ging es gestärkt in die zweite Ausbildungsrunde.

Erfolgreicher Abschluss des Ausbildungstages

Am Ende des Tages konnten alle Teilnehmer auf eine intensive und lehrreiche Ausbildung zurückblicken. Der Bezirksgrundlehrgang bildet eine wichtige Grundlage für den Feuerwehrdienst und eröffnet den Absolventinnen und Absolventen den nächsten Schritt zum Truppmann an der Landesfeuerwehrschule in Telfs.

Dank an alle Beteiligten

Ein besonderer Dank gilt Abschnittsbrandinspektor Siegried Geisler, den Ausbildern für ihren unermüdlichen Einsatz sowie der Feuerwehr und der Gemeinde Jenbach für die Bereitstellung der Infrastruktur und die Unterstützung bei der Organisation.

Der Bezirksgrundlehrgang leistet jedes Mal einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung neuer Feuerwehrmitglieder und stärkt nachhaltig die Einsatzbereitschaft im Bezirk Schwaz.

Text & Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Stefan Erhart

Nach intensiven Vorbereitungen seit Jänner stellte sich die Freiwillige Feuerwehr Wiesing am 11.04.2026 der Technischen Leistungsprüfung Form B mit Hebekissen in Bronze und Silber – und das mit Erfolg: Beide Gruppen konnten die Leistungsprüfung erfolgreich absolvieren.

Für das Bestehen dieser Prüfung haben 17 Mitglieder bei insgesamt 11 Übungen, für das Erlernen der Gerätekunde und den Abschluss eines 16-stündigen Erste-Hilfe-Kurses beachtliche 869 Stunden aufgewendet – die Vorbereitung von Unterlagen, Lernhilfen und organisatorische Arbeiten nicht eingerechnet.

So gelang es der Gruppe BRONZE, einen FEHLERFREIEN Durchgang innerhalb der Sollzeit zu absolvieren:

  • Gruppenkommandant 1 – Andreas Singer
  • Maschinist 1 – Jakob Achrainer
  • Angriffstruppführer – Daniel Hackler
  • Angriffstruppmann – Stefan Kerbl
  • Sicherungstruppführer – Florian Gfrei
  • Sicherungstruppmann – Martin Rofner
  • Gruppenkommandant 2 – Thomas Lindenthaler
  • Maschinist 2 – Markus Rofner
  • Rettungstruppführer – Alexander Heim
  • Rettungstruppmann – Franz Flöck
  • Gerätetruppführer – Gerhard Geisler
  • Gerätetruppmann – Johannes Breitenlechner

Die Gruppe SILBER konnte die Leistungsprüfung ebenfalls innerhalb der Sollzeit mit sechs Fehlerpunkten erfolgreich absolvieren:

  • Gruppenkommandant 1 – Andreas Rofner
  • Maschinist 1 – Christian Knapp
  • Angriffstruppführer – Gerhard Geisler
  • Angriffstruppmann – Walter Theuretzbacher
  • Sicherungstruppführer – Franz Flöck
  • Sicherungstruppmann – Florian Gfrei
  • Gruppenkommandant 2 – Dominik Böck
  • Maschinist 2 – Markus Rofner
  • Rettungstruppführer – Johannes Breitenlechner
  • Rettungstruppmann – Daniela Pickl
  • Gerätetruppführer – Alexander Heim
  • Gerätetruppmann – Martin Rofner

Bei der Leistungsprüfung wird ein realistisches Einsatzszenario angenommen: Ein Verkehrsunfall mit einem Kraftfahrzeug, bei dem sich eine Person unter einer Last befindet. Diese ist nicht eingeklemmt, jedoch eingeschlossen, leicht verletzt und sichtlich unter Stress. Zusätzlich besteht durch austretende Betriebsstoffe Brandgefahr, und das Fahrzeug droht seitlich beziehungsweise nach vorne über eine Böschung abzurutschen.

Ziel der Übung ist es, unter möglichst realistischen Bedingungen einen strukturierten und sicheren Einsatzablauf zu zeigen. Dazu gehören unter anderem das richtige Absitzen und Aufstellen der Mannschaft, das Absichern der Einsatzstelle auf einer Bundesstraße – wobei eine Fahrspur frei bleibt – sowie der Aufbau einer Geräteablage, einer ausreichenden Beleuchtung und eines zweifachen Brandschutzes.

Ein wesentlicher Bestandteil ist die Sicherung und Stabilisierung des Fahrzeugs. In weiterer Folge kommt das Hebekissen zum Einsatz, um die Last anzuheben, wobei gleichzeitig mit Unterbaumaterial gearbeitet wird, um die Sicherheit laufend zu gewährleisten. Zusätzlich wird ein Hubzug zur weiteren Sicherung des Fahrzeugs aufgebaut.

Neben der praktischen Durchführung wird auch großer Wert auf die Gerätekunde gelegt. Alle Teilnehmer müssen ihre Kenntnisse über die Lagerung der Geräte im Fahrzeug unter Beweis stellen. Dabei müssen aus über 100 Geräten drei bei geschlossenen Geräteräumen gezeigt werden – nur eine Handbreit darf das jeweilige Gerät verfehlt werden.

In der Stufe Bronze werden die Funktionen innerhalb der Gruppe vorab festgelegt. 
In der Stufe Silber werden die Funktionen der jeweiligen Trupps und der Maschinisten am Tag des Bewerbes gelost. Zusätzlich zu den Gerätekärtchen und Fragen sind erweiterte Sonderaufgaben für die Führungskräfte sowie für einen Maschinisten im Abschnitt „Rettung“ zu bewältigen.

Danksagung

Ein besonderer Dank gilt dem Bewerterteam rund um Hauptbewerter FT Josef Kometer, das durch seine Unterstützung bei mehreren Übungen sowie durch die professionelle Vorbereitung und die faire, objektive Bewertung maßgeblich zum Erfolg dieser Leistungsprüfung beigetragen hat.

Ein weiterer Dank gilt Stefan Rengo vom Team ÖA des BFV Schwaz, der sich am Samstagnachmittag Zeit nahm und den Bewerb mit seinen professionellen Fotos festhielt.

Der größte Dank gilt jedoch allen Teilnehmern der Freiwilligen Feuerwehr Wiesing für die geopferte Freizeit, die zahlreichen ehrenamtlich geleisteten Stunden sowie für die gelebte Kameradschaft und den starken Zusammenhalt - dadurch wurde dieser Erfolg erst möglich!

Text: Dominik Böck – FF Wiesing

Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Stefan Rengo

Im Rahmen der 159. Jahreshauptversammlung, am 20.03.2026 durfte die Freiwillige Feuerwehr Schwaz auf ein ereignisreiches und arbeitsintensives Jahr 2025 zurückblicken.

Zu Beginn der Versammlung wurden alle anwesenden Kameradinnen und Kameraden durch den Kommandanten ABI Hilmar Baumann herzlich begrüßt. Ein besonderer Gruß galt unseren geschätzten Ehrengästen, der hohen Geistlichkeit, den Vertretern des Bezirksfeuerwehrkommandos, den Vertretern der Stadtgemeinde Schwaz sowie den Abordnungen unserer Partnerorganisationen – insbesondere der Bundespolizei, dem Roten Kreuz, der Bergrettung und der Wasserrettung. Ihre Anwesenheit unterstreicht die enge und unverzichtbare Zusammenarbeit im Einsatzdienst.

Das vergangene Jahr war von einer hohen Einsatzfrequenz geprägt: Insgesamt wurde die Feuerwehr Schwaz zu 439 Einsätzen alarmiert.

Diese gliederten sich in 86 Brandeinsätze, 271 technische Hilfeleistungen, 17 Brandsicherheitswachen sowie 65 Brandmeldealarme. Die Anzahl an Einsätzen fordert ein hohes Maß an Professionalität und Einsatzbereitschaft der Kameradinnen und Kameraden.

Neben den Einsätzen investierten die Mitglieder auch unzählige Stunden in die Aus- und Weiterbildung. Zahlreiche Übungen und Schulungen wurden durchgeführt, um den stetig steigenden Anforderungen gerecht zu werden und im Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein.

Ein besonderer Höhepunkt der Jahreshauptversammlung war die Durchführung von Beförderungen verdienter Kameraden.

Michael Gründhammer wurde zum Brandmeister befördert.

Zudem wurden langjährige Mitglieder für ihre Treue und ihren unermüdlichen Einsatz im Dienste der Allgemeinheit mit Langjährigkeitsmedaillen ausgezeichnet.

25 Jahre: Marco Klausner und Simon Danzl

40 Jahre: Stefan Hechenblaickner, Markus Toth, Thomas Steinlechner, Stefan Nikodim

50 Jahre: Hans Weissenhofer

60 Jahre: Hans Kometer

70 Jahre: Franz Knapp, Heinz Woditschka, August Baumann

Diese Ehrungen sind ein sichtbares Zeichen des Dankes und der Anerkennung für viele Jahre engagierter Tätigkeit im Feuerwehrwesen.

Die Ansprachen der anwesenden Ehrengäste rundete das Protokoll gelungen ab. Die Bürgermeisterin der Stadt Schwaz, Victoria Weber MSc, lobte in ihrer Ansprache das Engagement der Feuerwerhrmitglieder, von der Jugend bis zu den Senioren. Die Feuerwehr sei ein wichtiger und unverzichtbarer Teil der Stadt und weit darüber hinaus.

Im Anschluss an den offiziellen Teil der 159. Jahreshauptversammlung konnten sich die Anwesenden am perfekt vorbereiteten Buffet stärken und den Abend im Saal der Wirtschaftskammer genießen.​

Bericht und Bilder: FF Schwaz

Seit 36 Jahren ist Klaus Höger Mitglied der Feuerwehr Terfens. Seit 2003 war er als Löschmeister und Gruppenkommandant tätig, seit 2023 bekleidet er die Funktionen des Brandmeisters und Zugskommandanten. Über all die Jahre hinweg übernahm er seine Aufgaben stets engagiert und gewissenhaft. So war er unter anderem 18 Jahre lang als Obermaschinist tätig und gleichzeitig fünf Jahre Atemschutzbeauftragter.

Auch auf Bezirksebene brachte sich Klaus Höger ein: 19 Jahre lang war er als Bewerter für die Atemschutzleistungsprüfung im Bezirksfeuerwehrverband aktiv. In Würdigung seiner besonderen Verdienste um das Feuerwehrwesen verlieh ihm der BFV Schwaz am 14. März 2026 im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Terfens das Verdienstzeichen in Gold. Die Auszeichnung wurde durch Bezirksschriftführer Marco Plattner überreicht.

Kommandant Hannes Klingler konnte zur Jahreshauptversammlung im Rathauskeller Terfens insgesamt 69 Kamerad:innen begrüßen, darunter Abschnittsbrandinspektor Hilmar Baumann, den Kommandanten der Feuerwehr Vomperbach Marco Plattner sowie Bürgermeister Florian Gartlacher.

Der aktuelle Mitgliederstand der Feuerwehr Terfens beträgt 120 Kamerad:innen. Davon sind 71 aktiv im Dienst, darunter zwei an diesem Abend aus der Feuerwehrjugend überstellte Mitglieder. Weiters gehören 9 Reservisten, 24 außer Dienst gestellte Mitglieder, 11 Mitglieder der Feuerwehrjugend sowie 5 Patinnen zur Feuerwehr.

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 4.494 Stunden von 96 Mitgliedern geleistet. Dabei bewältigte die Feuerwehr 10 Einsätze, 14 Ordnungsdienste, 18 Übungen, 143 Tätigkeiten sowie 14 Ausbildungen. Zu den größten Einsätzen zählten das Hagelunwetter im Großraum Schwaz im Juli 2025 sowie der Großbrand des Recyclinghofs in Pill im August 2025.

Für die nahe Zukunft sind Ersatzbeschaffungen geplant: Gemeinsam mit der ÖBB-Infrastruktur wird derzeit der Austausch des veralteten ASF gegen ein LAST-Fahrzeug verhandelt. Zudem befindet sich die Neuanschaffung eines Löschfahrzeugs (LFB), das bald 30 Jahre alt ist, in Abstimmung mit der Gemeinde Terfens.

Im feierlichen Rahmen wurden Manuel Rainer und David Schallhart zum Feuerwehrmann angelobt.

Zum Oberfeuerwehrmann wurde Michael Moser befördert, zum Oberlöschmeister Fabian Hußl.

Für 25 Jahre verdienstvolle Tätigkeit im Feuerwehrwesen wurden Johannes Heim sowie (in Abwesenheit) Thomas Erhart ausgezeichnet.

Für 50 Jahre Tätigkeit wurden Harald Hußl, Hubert Hußl, Herbert Schallhart, Franz Hupfauf, Hansjörg Gollner und Martin Schallhart geehrt.

Wir gratulieren allen Angelobten, Beförderten und Geehrten herzlich.

Bericht & Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Stefan Erhart

Am 06.03.2026 fand im Gasthof Fischerwirt in der Jagerei die 129. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Achenkirch statt. Kommandant Helmut Künig begrüßte zahlreiche Kameradinnen und Kameraden sowie die anwesenden Ehrengäste und eröffnete die Versammlung. Nach einem Gedenken an die verstorbenen Feuerwehrkameraden folgte der Tätigkeitsbericht des Kommandanten.

Rückblick auf das Jahr 2025

Im vergangenen Jahr wurde die Feuerwehr Achenkirch zu 75 Einsätzen alarmiert. Darunter befanden sich unter anderem Brandmeldealarme, technische Hilfeleistungen sowie Bootseinsätze.

Die Gesamtstatistik zeigt den umfangreichen Einsatz der Mannschaft deutlich: Insgesamt wurden 585 Ereignisse – darunter Einsätze, Übungen, Bewerbe und Tätigkeiten – verzeichnet. Dabei waren 2.935 Mitglieder beteiligt, die gemeinsam 9.431 Stunden leisteten.

Mitgliederstand

Mit Stand 31.12.2025 zählt die Feuerwehr Achenkirch 124 Mitglieder, davon 75 aktive Mitglieder, 34 Reservisten und 15 Mitglieder der Feuerwehrjugend. Kommandant Künig bedankte sich bei allen Kameradinnen und Kameraden für ihren engagierten Einsatz und hob besonders die gute Zusammenarbeit mit den Einsatzorganisationen wie Polizei, Rotes Kreuz, Wasserrettung und Bergrettung hervor. Gleichzeitig wünschte er allen ein unfallfreies und erfolgreiches Jahr 2026.

Ausbildung und Bewerbe

Kommandant-Stellvertreter Stefan Rupprechter berichtete über die umfangreichen Ausbildungs- und Übungstätigkeiten des vergangenen Jahres. Insgesamt wurden 124 Übungen mit 1.043 Teilnehmern durchgeführt, wobei 2.506 Stunden aufgewendet wurden. Zusätzlich absolvierten Mitglieder 38 Online- sowie Präsenzkurse an der Landesfeuerwehrschule, um ihr Fachwissen weiter zu vertiefen.

Auch bei Bewerben war die Feuerwehr Achenkirch erfolgreich vertreten. Zwei Gruppen stellten sich dem Technischen Leistungsabzeichen in Silber und Gold und absolvierten dieses erfolgreich. Zudem nahmen zwei Trupps am Atemschutzbewerb teil und konnten das silberne Abzeichen erringen. Darüber hinaus beteiligte sich die Mannschaft mit zwei Gruppen an Nassleistungsbewerben.

Kassabericht und Anschaffungen

Im Anschluss präsentierte Kassier Johannes Wieser den Kassabericht und informierte die Versammlung über die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Jahres. Die Kassaführung wurde von der Versammlung entlastet.

Ein besonderer Dank galt den zahlreichen Gönnerinnen und Gönnern, die die Feuerwehr Achenkirch im Laufe des Jahres unterstützen. Durch diese Unterstützung konnten unter anderem ein Notfallrucksack für die Erstversorgung bei Wasserdiensteinsätzen sowie zwei neue Zelte für Einsätze und Veranstaltungen angeschafft werden.

Berichte und Neuwahl

Unter Tagesordnungspunkt sechs berichteten die Bereichsleiter über ihre Tätigkeiten sowie über Neuerungen in ihren jeweiligen Bereichen.

Da Christian Huber sein Amt als Schriftführer nach 13 Jahren niederlegte, wurde unter Tagesordnungspunkt sieben eine Neuwahl durchgeführt. Dabei wurde Martin Knapp einstimmig zum neuen Schriftführer gewählt. Die Feuerwehr Achenkirch bedankte sich noch einmal bei Christian Huber für seine langjährigen Dienste.

Angelobungen, Beförderungen und Ehrungen

Im Rahmen der Versammlung wurden mehrere Kameraden angelobt, befördert und geehrt.

Angelobung und Beförderung zum Feuerwehrmann (FM):
Michael Müller

Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann (HFM):
Marco Lechner

Beförderung zum Löschmeister (LM):
Lukas Stoffaneller
Stefan Künig
Fabian Adler

40-jährige Ehrung als Dank und Anerkennung im Dienste der Feuerwehr:
Franz Unterberger
Stefan Messner

Abschluss

Nach den Ansprachen der Ehrengäste sowie dem Punkt „Allfälliges“ beendete Kommandant Helmut Künig die Versammlung mit den Worten:
„Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr.“

Die Feuerwehr Achenkirch bedankt sich bei allen erschienenen Kameradinnen und Kameraden sowie bei den Ehrengästen für ihre Teilnahme und gratuliert allen Angelobten, Beförderten und Geehrten herzlich.

Ein weiterer Dank gilt Kamerad Martin Knapp für die zur Verfügung gestellten Bilder sowie dem Fischerwirt-Team für die ausgezeichnete Verköstigung.

Text: FF Achenkirch / ÖA Theresa Künig

Bilder: FF Achenkirch Martin Knapp

Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Aschau im Zillertal am 7.März 2026 nahmen 64 Mitglieder teil und zahlreiche Ehrengäste konnten begrüßt werden. Unter ihnen befanden sich Pfarrer Mag. Piotr Patyk, Abschnittskommandant ABI Siegfried Geisler, Bezirks-Feuerwehrinspektor OBR Stefan Geisler, Bürgermeister Andreas Egger sowie Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler.

Am Anfang wurden in eindrucksvollen und interessanten Berichten die vielfältigen Tätigkeiten des vergangenen Jahres präsentiert. Neben den Einsätzen im Brand- und technischen Dienst wurde auch über zahlreiche Übungen, Schulungen, die Feuerwehrjugend und der Bewerbsgruppe berichtet.

Ein Programmpunkt der Versammlung waren die Beförderungen diverser Mitglieder sowie die Verleihung der Feuerwehr Ehrenzeichen und Verdienstzeichen des Bezirksfeuerwehrverbandes.

Der besonderste Moment der Versammlung war die Amtsübergabe des Kommandant-Stellvertreters. Nach mehreren Jahren engagierter und verantwortungsvoller Tätigkeit legte Brandinspektor Johann Schweiberer seine Funktion als Kommandant-Stellvertreter zurück.

Im Zuge der Neuwahl wurde Martin Hinterberger zu seinem Nachfolger gewählt. Die Feuerwehr bedankt sich bei Johann Schweiberer für seinen langjährigen, verlässlichen Einsatz und seine wertvolle Arbeit in der Feuerwehr. Mit großem Engagement und Verantwortungsbewusstsein hat er in seiner Funktion wesentlich zur positiven Entwicklung der Wehr beigetragen.
Dem neu gewählten Kommandant-Stellvertreter Martin Hinterberger wurden die besten Wünsche für seine neue Aufgabe übermittelt. Die Kameraden wünschen ihm viel Erfolg und eine gute Zusammenarbeit zum Wohle der Feuerwehr.

Den Abend ließen die Mitglieder und die Ehrengäste bei einem gemeinsamen Abendessen im Gasthof zum Löwen gemütlich ausklingen.

Text: FF Aschau - Kimberly Höllwarth

Bilder: FF Aschau & Archiv BFV Schwaz

Zwei Gruppen der Feuerwehr Uderns stellten sich am 27.02.2026 den kritischen Augen des Bewerter Teams und absolvierten die Technische Leistungsprüfung Form B in Bronze.

Teilnahme und Ablauf der Leistungsprüfung

Nach monatelanger Vorbereitung war es für die beiden Gruppen der Feuerwehr Uderns am Freitagnachmittag, 27. Februar 2026, soweit: Sie traten zur Technischen Leistungsprüfung Form B in Bronze an. Das Gelände der Empl Technologie Schmiede in Uderns bot hierfür den passenden Rahmen. Um 14:30 Uhr begann die Prüfung unter der Leitung von FT Ing. Josef Kometer und seinem Bewerterteam. Zu Beginn mussten die Feuerwehrkameraden ihre Gerätekunde unter Beweis stellen. Blind zeigten die Teilnehmer den Bewertern die Beladungsstücke in den Fahrzeugen und durften dabei maximal eine Handbreit abweichen.
Im Anschluss folgte der praktische Teil. Hier galt es, einen Verkehrsunfall abzusichern. Der Sicherungstrupp war dafür verantwortlich, die Einsatzstelle abzusichern und auszuleuchten. Gleichzeitig stellte der Angriffstrupp den Brandschutz mittels C-Rohr und Pulverlöscher sicher. Der Gerätetrupp sicherte das Fahrzeug mit dem Greifzug, sodass der Rettungstrupp das havarierte Fahrzeug mit Unterbaumaterial sichern und mithilfe von Hebekissen anheben konnte.
 
Ergebnisse und Anerkennung

Beide angetretenen Gruppen erfüllten die Vorgaben innerhalb der vorgeschriebenen Zeit und erhielten das begehrte Abzeichen. BFK OBR Hansjörg Eberharter, BFKstv. BR Herbert Eibl, AK ABI Reinhard Haun, Kdt. OBI Reinhard Gruber und Bgm. BI Ing. Josef Bucher zeigten sich beeindruckt von der Leistung der Kameraden. Besonders BR Herbert Eibl, selbst Mitglied der Feuerwehr Uderns, war stolz und lobte seine Feuerwehr in seinen Schlussworten.

Danksagung und Abschluss

Ein herzlicher Dank geht an die Firma Empl, die Firma die Lackierer sowie die Firma W+B für die Bereitstellung des Geländes. Ebenso danken die Feuerwehrkameraden den zahlreichen Zuschauern, die mit ihnen mitgefiebert haben.
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Leistungsprüfung konnten die Kameraden ausgiebig feiern.
 
Text und Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Stefan Schwaiger
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