Chlorgas-Vergiftung in Uderns
Am 28. August 2025 gegen Mittag kam es in einem Beherbergungsbetrieb in Uderns zu einem Unfall mit Chlorgas. Die Leitstelle Tirol alarmierte um 12:03 Uhr neben dem Rettungsdienst samt Notarzt auch die Feuerwehren Uderns, Fügen und Jenbach.
Ein Techniker einer externen Firma wurde durch den anwesenden Notarzt versorgt und durch den Rettungsdienst, mit Verdacht auf Chlorgasvergiftung in die Klinik Innsbruck eingeliefert.
Nach der Evakuierung des betroffenen Bereichs führten die Kameraden der FF Uderns umfassende Absperrmaßnahmen durch.
Im Anschluss übernahm der Gefahrgutzug der Feuerwehr Jenbach die notwendigen Kontrollmessungen, um eine weitere Ausbreitung auszuschließen.
Dank des raschen und professionellen Zusammenwirkens aller Einsatzkräfte konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.
„Bei einem Unfall mit gefährlichen Stoffen geht es um die Eindämmung bzw. Beseitigung des jeweiligen Stoffes. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Jenbach verfügen im Bezirk Schwaz über spezielle Ausrüstung sowie die entsprechende Ausbildung, um die Ortsfeuerwehren im Einsatzfall zu unterstützen. Eine der größten Herausforderungen für die Einsatzkräfte bei einem Gefahrstoffzwischenfall ist die Gefahr einer unkontrollierten Ausbreitung. Die Aufgabe der Ortsfeuerwehr im Gefahrguteinsatz ist die Herstellung einer stabilen Lage für Mensch und Tier, während die Aufgabe der Gefahrgut-Feuerwehr die Herstellung einer stabilen Lage für Umwelt und Sachgüter ist.“
– Emanuel Hanser, Sachgebietsleiter des Bezirks-Feuerwehrverbandes Schwaz
Eingesetzte Kräfte
- FF Uderns: Tanklöschfahrzeug, LAST-Fahrzeug
- FF Jenbach: Kommandofahrzeug, Gefahrgutfahrzeug, Körperschutzfahrzeug, Tanklöschfahrzeug
- Rettungsdienst mit Notarzt
- Polizei
- FF Fügen in Bereitschaft
Text und Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kreidl
Großeinsatz der Feuerwehren in Pill – Vollbrand einer Restmüll Lagerhalle
Am Freitag, den 22.08.2025, wurde die Freiwillige Feuerwehr Pill um 16:51 Uhr zu einem Brand im Bereich des Recyclinghofes im Gewerbegebiet von Pill alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt war eine massive Rauchentwicklung sichtbar, weshalb umgehend die Feuerwehren Schwaz, Weer, Terfens, Vomperbach, Wattens und Kolsass sowie die Bezirkszentrale nachalarmiert wurden.
Bereits Ende Februar gab es auf der Anlage einen Großbrand, diesmal stand die mittlere Restmüll Lagerhalle in Vollbrand und hatte bereits auf die angrenzende Lagerhalle übergegriffen.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde in Abstimmung mit dem Einsatzleiter Feuerwehr und dem Bezirksfeuerwehrkommandanten Hansjörg Eberharter der sogenannte AT-Alert von der Landeswarnzentrale in allen Gemeinden zwischen Schwaz und Wattens ausgelöst, damit die Bevölkerung rechtzeitig gewarnt werden konnte.
AT-Alert: Starke Rauchentwicklung aufgrund Brand Recyclinganlage Pill. Fenster geschlossen halten und Innenräume aufsuchen!
Insgesamt standen 174 Feuerwehrleute mit 22 Fahrzeugen im Einsatz. Zwischenzeitlich unterstützten 2 Traktoren mit Güllefässern den Löscheinsatz. Um den Brand einzudämmen, musste die Lagerhalle mit Radladern komplett vom Restmüll geleert und das Brandgut zerteilt werden.
Zur Absicherung war der Samariterbund mit einem Rettungswagen und Einsatzkräften des Samariterbundes und des Roten Kreuz vor Ort.
Durch den koordinierten und intensiven Einsatz konnte schließlich gegen 3:45 Uhr „Brand aus“ gegeben werden. Der Einsatz zeigte einmal mehr die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten.
Text: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kammerlander
Bilder: Stefan Schiessl und BFV Schwaz/Team ÖA Stefan Erhart
Hoher Frauentag 2025 – Hohe Auszeichnung für unseren Landesfeuerwehrkommandanten
Am 15. August 2025, dem Hohen Frauentag, standen in Tirol und Südtirol wieder Menschen im Mittelpunkt, die mit ihrem Einsatz das Leben anderer bereichern und das gesellschaftliche Miteinander stärken. In feierlichem Rahmen in der Kaiserlichen Hofburg in Innsbruck würdigten Landeshauptmann Anton Mattle und Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher zahlreiche Persönlichkeiten.
Insgesamt wurden 103 Personen mit der Verdienstmedaille des Landes Tirol für ihr außergewöhnliches Wirken geehrt. Darüber hinaus erhielten 22 Lebensretterinnen und Lebensretter die Tiroler Lebensrettungsmedaille für ihren mutigen Einsatz in Notfällen, und sechs Bauernhöfe wurden mit dem Titel „Erbhof“ ausgezeichnet.
Besondere Freude bei der Feuerwehr:
Unser Landesfeuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter wurde für seine herausragenden Verdienste um das Feuerwehrwesen in Tirol mit der Verdienstmedaille des Landes Tirol ausgezeichnet. Diese hohe Ehrung unterstreicht seinen Einsatz und sein unermüdliches Wirken zum Wohle der Feuerwehr und der Bevölkerung.
Der Bezirksfeuerwehrverband Schwaz gratuliert unserem Bezirksfeuerwehrkommandanten A.D. und Ehrenmitglied, Landesbranddirektor Jakob Unterladstätter sehr herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung und bedankt sich für seinen unermüdlichen Einsatz im Dienste der Tiroler Feuerwehren.
Text: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kreidl
Bilder: LFV Tirol
Großangelegte Suchaktion am Weerberg – Vermisster Einheimischer nach stundenlanger Suche gerettet
Am Freitag, den 08.08.2025, wurde kurz vor 23:00 Uhr die Feuerwehr Weerberg von Angehörigen darüber informiert, dass ein 67-jähriger Einheimischer vermisst wird. Erste Erhebungen ergaben, dass der Mann am Vormittag zu einer Radtour aufgebrochen und seitdem nicht zurückgekehrt war. Über die Leitstelle Tirol wurde sofort eine großangelegte Suchaktion eingeleitet, an der neben der Feuerwehr auch die Polizei, die Bergrettung Schwaz sowie der Rettungsdienst beteiligt waren.
Am Parkplatz „Innerst“ wurde eine Einsatzleitung eingerichtet, von der aus gemeinsam mit der Bergrettung und der Polizei die Suchmaßnahmen koordiniert wurden. Da das Suchgebiet zunächst schwer eingrenzbar war und eine Handypeilung erfolglos blieb, wurden die Einsatzkräfte in das „Nafing- und Nurpenstal“ entsendet. Gegen 00:15 Uhr konnte das E-Bike des Vermissten im Bereich „Unternurpensalm-Hochleger“ gefunden werden, woraufhin sich die Suche auf den Bereich vom Kleinen Gilfert bis zum Rastkogel konzentriert wurde.
Eine Drohne der Berufsfeuerwehr Innsbruck wurde zur Unterstützung eingesetzt, konnte jedoch keine weiteren Hinweise liefern. Parallel wurde ein Hubschrauberlandeplatz eingerichtet, um den Polizeihubschrauber Libelle-FLIR aus Klagenfurt aufzunehmen. Trotz intensiver Suche mit Wärmebild- und Infrarottechnik konnte in dieser Nacht kein Erfolg erzielt werden.
Gegen 05:00 Uhr traf ein weiterer Polizeihubschrauber aus Salzburg ein, der kurz darauf das Mobiltelefon des Vermissten orten konnte. Bei einem anschließenden Sichtflug des Polizeihubschraubers Libelle Tirol wurde der Mann kurz nach 06:00 Uhr lokalisiert. Die Crew der Libelle Tirol führte umgehend die Bergung durch und brachte den schwer verletzten Einheimischen zum Landeplatz nahe der Einsatzleitung. Dort erfolgte die Erstversorgung durch Notfallsanitäter und den Notarzt des Notarzthubschraubers Christophorus 1. Anschließend wurde der Verletzte in das Bezirkskrankenhaus Schwaz geflogen.
Insgesamt standen bis zum Abschluss des Einsatzes über 50 Mitglieder der FF Weerberg, 20 Mitglieder der Bergrettung Schwaz und Jenbach mit Suchhunden, 4 Beamte der Polizei Schwaz, 5 Mitglieder der Berufsfeuerwehr Innsbruck mit Drohne, ein Mitglied der Berufsfeuerwehr Innsbruck Tankfahrzeug „Hubschrauber“, Polizeihubschrauber Libelle-FLIR aus Klagenfurt, Polizeihubschrauber Libelle-FLIR aus Salzburg, Polizeihubschrauber Libelle-TIROL sowie der Notarzthubschrauber Christophorus 1 im Einsatz.
Die hervorragende Zusammenarbeit aller beteiligten Kräfte trug entscheidend dazu bei, dass der Vermisste trotz widriger Bedingungen gerettet werden konnte.
Text und Bilder: FF Weerberg
Brandalarm im Kraftwerk Mayrhofen – Rauchentwicklung in Generatorgrube
Am 15. Juli 2025 gegen 08:38 Uhr löste die Brandmeldeanlage des Kraftwerks Mayrhofen aus.
Die Betriebsfeuerwehren BTF VERBUND Mayrhofen und Zell rückten zum Alarm aus und erkundeten die Einsatzstelle. In der Generatorgrube des Kraftwerks Mayrhofen kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Ein Atemschutztrupp kontrollierte die bereits erloschene Schadstelle im Bereich eines Leistungsschalters. Anschließend wurde mit mehreren Be- und Entlüftungsgeräten das Gebäude entraucht.
Im Einsatz standen:
BTF Verbund Mayrhofen mit 21 Mann und TLFA
BTF Verbund Zell mit 5 Mann und TLFA
Text und Bilder: BTF VERBUND / Daniel Sporer
Langfristige Hilfe, die wirkt: Tirols Feuerwehrpartnerschaft mit Kroatien zeigt nachhaltige Erfolge
Ein starkes Zeichen für grenzüberschreitende Solidarität
Seit 2011 unterstützt das Land Tirol in enger Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrverband und engagierten Freiwilligen gezielt den Aufbau und die Stärkung von Feuerwehren in Kroatien. Im Rahmen der Feuerwehrpartnerschaft Tirol–Kroatien werden ausgemusterte, aber voll funktionsfähige Einsatzfahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände an Freiwillige Feuerwehren in ausgewählten kroatischen Regionen überstellt.
Ehrenamtliches Engagement als Herzstück
Die Projektkoordination erfolgt seit Beginn ehrenamtlich durch Peter Logar und Hubert Ritter. Getragen wird die Initiative von der Tiroler Landesregierung und dem Landesfeuerwehrverband Tirol.
Warum Kroatien?
Kroatien wurde bewusst als Partnerland gewählt – aufgrund seiner langen Feuerwehrtradition, die bis in die Zeit der Habsburger Monarchie zurückreicht. Doch trotz dieses kulturellen Erbes stehen viele Freiwillige Feuerwehren dort vor finanziellen Herausforderungen: Die knappen Budgets decken meist nur den laufenden Betrieb ab. Tirol setzt hier gezielt an, um diese wertvolle Arbeit zu stärken.
Kontinuierliche Unterstützung mit nachhaltiger Wirkung
- Regelmäßige Fahrzeug- und Ausrüstungsüberstellungen
- Fachlicher Austausch und Schulungsangebote
- Laufende Projekt-Evaluierung
Die Resultate sprechen für sich: Mehr Sicherheit, bessere Ausrüstung und wachsende Anerkennung für die Feuerwehren vor Ort. Viele der Partnerfeuerwehren konnten durch das Projekt auch ihre lokalen Budgets erhöhen.
Aktuelles Beispiel: Zwei Fahrzeuge überstellt
In der vergangenen Tagen wurden erneut zwei Einsatzfahrzeuge nach Kroatien überstellt. Die Fahrzeuge, die zuvor in Tux und Finkenberg im Einsatz waren, haben dort viele Jahre wertvolle Dienste geleistet und werden nun in Kroatien weiterverwendet – ganz im Sinne der nachhaltigen Nutzung und internationalen Zusammenarbeit.
Text Und Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA und FF Tux - Marcel Kreidl
Einsatzübung - Brand in Zimmerei drei Feuerwehren im Großeinsatz
Am 04.07.2025 wurde die Feuerwehr Ramsau um 19:30 Uhr zu einem Brand in der Zimmerei der Firma Z-Bau alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war starke Rauchentwicklung sichtbar, zudem galten mehrere Personen als vermisst. Einsatzleiter Dominik Bliem veranlasste daher umgehend die Nachalarmierung der Feuerwehr Schwendau.
Beim Eintreffen am Übungsort stellte der Einsatzleiter einen Brand im Bereich der Zimmerei fest. Ein Mitarbeiter der Firma bestätigte, dass sich noch mehrere Personen im Gebäude befinden. Sofort begann ein Atemschutztrupp der Feuerwehr Ramsau mit der Brandbekämpfung und der Suche nach den Vermissten. Parallel dazu wurde mit Unterstützung der Feuerwehr Schwendau die Wasserversorgung mittels Ansaugpumpe aus einem angerenzendem Bach sichergestellt. Auch die Feuerwehr Schwendau stellte einen weiteren Atemschutztrupp zur Menschenrettung.
Um das verrauchte Gebäude schnellstmöglich rauchfrei zu machen, wurde zusätzlich die Feuerwehr Tux mit dem Löschfahrzeug Container und dem Großraumlüfter nachalarmiert.
Dank des raschen und koordinierten Einsatzes aller drei Feuerwehren konnte der Brand gegen 20:30 Uhr unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.
Text und Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kammerlander
49. Bezirks-Nassleistungsbewerb in Strass im Zillertal Ein Fest der Schnelligkeit, Präzision und Kameradschaft
Am Samstag, den 5. Juli 2025, verwandelte sich Strass im Zillertal in das Zentrum des Feuerwehrsports: Der 49. Bezirks-Nassleistungsbewerb des Bezirks Schwaz wurde unter besten Bedingungen ausgetragen. Insgesamt 61 Bewerbsgruppen – davon 27 aus dem Bezirk Schwaz und 33 Gästegruppen – stellten eindrucksvoll ihr Können unter Beweis.
Dabei wurde erneut klar: Nicht nur Geschwindigkeit zählt – auch Präzision und Fehlerfreiheit sind entscheidend, denn Strafpunkte können über Sieg oder Niederlage entscheiden. Die schnellste fehlerfreie Angriffszeit erreichte die Gruppe Brandenberg 1 mit 44,94 Sekunden, was ihnen den Tagessieg einbrachte.
Ergebnisse in den Klassen:
- Bezirk A (ohne Alterspunkte):
Pill
Achenkirch 3 - Bezirk B (mit Alterspunkten):
Finkenberg
Achenkirch 1
Nach dem klassischen Nassbewerb folgte der spannende Parallelbewerb im K.O.-System, bei dem die acht besten Gruppen im direkten Duell gegeneinander antraten – ein wahres Highlight für Teilnehmer und Zuschauer.
Ergebnisse Parallelbewerb:
- Pill
- Aschau/Brandenberg 1
Wanderpokal des BFV Schwaz 2025: Pill
Feierlicher Abschluss
Bei der Schlussveranstaltung konnte Bezirks-Feuerwehrkommandant Herbert Eibl zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter:
- Landes-Feuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter
- Bürgermeister von Strass Ing. Karl Eberharter
- Vertreter des Bezirks-Feuerwehrkommandos Schwaz
- Ehrenmitglieder und Sachgebietsleiter des Bezirks-Feuerwehrverbandes
- Diana Fankhauser von der österreichischen Wasserrettung Schwaz/Achensee
- Bezirks-Polizeikommando Schwaz Chef-Inspektor Franz Hechenblaikner
Ein besonderer Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr Strass für die hervorragende Organisation und Durchführung dieser gelungenen Veranstaltung.
Wir freuen uns jetzt schon auf den 50. Bezirks-Nassleistungsbewerb 04. Juli 2026 in Mayrhofen.
Die Ergebnisliste des KO-Bewerbs und des Nassbewerbs stehen weiter unten als Download zur Verfügung.
Text: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kreidl
Bilder/Videos: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kreidl, Marcel Kammerlander, Stefan Erhart, Stefan Rengo und Florian Galler
Neue Einsatzfahrzeuge für die Feuerwehren Finkenberg und Tux
Der 30. Juni 2025 markiert einen bedeutenden Meilenstein für die Feuerwehren im hinteren Zillertal: Sowohl die Freiwillige Feuerwehr Finkenberg als auch die Feuerwehr Tux konnten jeweils ein neues, hochmodernes Einsatzfahrzeug in Empfang nehmen. Diese Investitionen stärken die Einsatzbereitschaft beider Wehren erheblich und sorgen für mehr Sicherheit in der Region.
Finkenberg: Modernes LFBA ersetzt 38 Jahre altes Fahrzeug
In Finkenberg wurde ein neues Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung (LFBA) offiziell in Dienst gestellt. Es ersetzt ein 38 Jahre altes Fahrzeug und wurde speziell für das gebirgige Einsatzgebiet im hinteren Zillertal konzipiert.
Das Fahrzeug basiert auf einem Mercedes Atego 1730 mit Allradantrieb und Vollautomatikgetriebe. Der kurze Radstand (3.610 mm) sowie der kompakte Aufbau von Rosenbauer machen es ideal für enge Berg- und Forststraßen. Zur Ausstattung zählen ein Lichtmast, Pumpenabsenkung, eine Verkehrsleiteinrichtung und eine leistungsstarke Rotzler-Winde. Die Beladung ist gezielt auf technische Einsätze abgestimmt.
Zur feierlichen Übergabe erschienen zahlreiche Ehrengäste, darunter Bürgermeister Andreas Kröll, Vizebürgermeister Tobias Fankhauser sowie mehrere Gemeinderäte. Als Gote des neuen Fahrzeugs fungierte Andrea Mitterer, Seniorchefin des Gasthauses Astegg.
Das bisherige Fahrzeug wird am 8. Juli 2025 an eine Delegation aus Kroatien übergeben.
Tux: LFCA mit modularer Beladung im Einsatz
Auch die Feuerwehr Tux konnte am 30. Juni ihr neues Löschfahrzeug Container – Allrad (LFCA) in Empfang nehmen. Zahlreiche Kameradinnen und Kameraden, Bürgermeister Simon Grubauer, Mitglieder des Gemeinderates sowie viele interessierte Bürgerinnen und Bürger nahmen an der feierlichen Präsentation teil.
Das Fahrzeug ist mit mehreren wechselbaren Containern bestückt und dadurch besonders vielseitig einsetzbar. Die Beladung umfasst:
- Großlüfter
- Zubehör Großlüfter
- Löschroboter
- Wasserfördernde Armaturen
- Beleuchtungseinheit
In den Geräteraumfächern befinden sich zusätzlich:
- Eine Tragkraftspritze FOX 4
- Zubehör für Saugstellen
- Umfangreiches Schlauchmaterial
- Geräte zur Verkehrsabsicherung
Nach der offiziellen Übergabe klang der Abend bei einer gemütlichen Grillerei aus.
Ein herzlicher Dank gilt den Gemeinden Finkenberg und Tux für die finanzielle und organisatorische Unterstützung, sowie allen, die in Planung, Ausschreibung, Umsetzung und Übergabe dieser zukunftsweisenden Projekte eingebunden waren.
Text und Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Magdalena Sporer und Marcel Kreidl
39. Tiroler Landes-Feuerwehrjugendleistungsbewerb in Innsbruck am 28. Juni 2025
Am 28. Juni 2025 fand im Tivoli „W1“-Stadion in Innsbruck der 39. Tiroler Landes-Feuerwehrjugendleistungsbewerb statt. Pünktlich um 07:30 Uhr eröffnete Landes-Feuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter den Bewerb feierlich.
Dank der hervorragenden Organisation durch die Freiwillige Feuerwehr Innsbruck-Arzl, gemeinsam mit allen Innsbrucker Feuerwehren und in enger Zusammenarbeit mit Bewerbsleiter Gerhard Stauder, seinem Stellvertreter Martin Gastl sowie der Landes-Sachgebietsleiterin für die Feuerwehrjugend, Magdalena Bichler, konnten die teilnehmenden Gruppen unter optimalen Bedingungen antreten.
Der Bewerb verlief reibungslos und war geprägt von starken Leistungen und schnellen Zeiten der Jugendlichen. Insgesamt wurden 44 Leistungsabzeichen in Bronze und 9 in Silber an Tiroler Gruppen verliehen.
Auch zwei Gruppen aus dem Bezirk Schwaz – Vomperbach und Schlitters – nahmen teil.
Text: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kreidl
Bilder: BFV Schwaz und Manuel Würtenberger