BTF INNIO: Neues Jenbacher Mehrzweckfahrzeug feierlich in den Dienst gestellt
Jenbach – Am 25.04.2025 konnte die Jenbacher Betriebsfeuerwehr der INNIO Group ein neues Mehrzweckfahrzeug (MZF) in feierlichem Rahmen offiziell in den Dienst stellen.
Zur Veranstaltung erschienen zahlreiche Ehrengäste, darunter der 1. Landtagsvizepräsident Dominik Mainusch, Bürgermeister der Marktgemeinde Jenbach Dietmar Wallner, Bezirksfeuerwehrinspektor Stefan Geisler, Abschnittskommandant Walter Theuretzbacher, VP Operations und Standortleiter von INNIO in Jenbach Martin Mühlbacher sowie EHS-Leiter Alexander Haidekker.
Die feierliche Segnung des Fahrzeugs wurde von Pfarrer Sebastian Xavier durchgeführt. Musikalisch begleitet wurde die Zeremonie von der Jenbacher Werksmusik unter der Leitung von Harald Hochrainer. Zahlreiche Fahnenabordnungen und Funktionäre benachbarter Feuerwehren sorgten für einen würdigen Rahmen.
Im Anschluss an die offizielle Präsentation des neuen Feuerwehrfahrzeugs wurde den Gästen eine kulinarische Verpflegung durch das Jenbacher Kantinenteam geboten. Die Veranstaltung fand bei geselligem Beisammensein in der Werkskantine ihren Ausklang.
Das neue MZF wurde mit hoher technischer Sorgfalt geplant und ausgestattet und stellt eine bedeutende Verstärkung für die Einsatzbereitschaft der Jenbacher Betriebsfeuerwehr dar. Es wird in den kommenden Jahren bei zahlreichen Einsätzen, Übungen und Unterstützungsleistungen im Einsatz stehen.
Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die zum erfolgreichen Ablauf der Feier beigetragen haben.
Bilder und Text: BtF-JENBACHER / Markus Ocvirk
137. Bezirks-Feuerwehrtag: 9.480 Gesamteinsätze und über 193.800 ehrenamtliche Arbeitsstunden
Eine beeindruckende Leistungsbilanz über das Einsatzjahr 2024 zog Bezirks-Feuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter am Freitag, den 9. Mai 2025, beim 137. Bezirks-Feuerwehrtag im Veranstaltungssaal in Schlitters. Der Einladung waren zahlreiche Ehrengäste gefolgt, darunter Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler, Bezirkshauptmann von Schwaz Dr. Michael Brandl, Bürgermeister von Schlitters Josef Wibmer und zahlreiche Bürgermeister der Gemeinden, sowie Landes-Feuerwehrkommandant-Stellvertreter Hannes Mayr, zahlreiche Vertreter aus den Tiroler Bezirks-Feuerwehrverbänden und anderer Blaulichtorganisationen. 156 Vertreterinnen und Vertreter von den 44 Feuerwehren im Bezirk waren ebenfalls anwesend.
Im Jahr 2024 rückten die 44 Feuerwehren in den 39 Gemeinden des Bezirks Schwaz durchschnittlich fast sechsmal pro Tag aus. Bei insgesamt 2.189 Einsätzen – darunter 299 Brände, 92 Brandsicherheitswachen, 454 Fehlausrückungen und 1.344 technische Hilfeleistungen – leisteten die Einsatzkräfte Außergewöhnliches. Durch ihr rasches Eingreifen konnten Menschenleben gerettet und größere Schäden bei Bränden verhindert werden. Insgesamt stellten sich 19.858 freiwillige Helfer diesen Herausforderungen und erbrachten dabei 23.684 ehrenamtliche Einsatzstunden.
Der unsichtbare Anteil: Nur 14 Prozent der Stunden direkt im Einsatz sichtbar
„Schutz und Sicherheit erfordern ein großes Herz und viel Zeit“, betonte Bezirks-Feuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter. Die sichtbaren Einsätze seien jedoch nur die Spitze des sprichwörtlichen Eisbergs: Nur rund 14 Prozent der insgesamt 193.882 ehrenamtlich geleisteten Stunden entfielen direkt auf Einsätze, der Großteil bleibe der Öffentlichkeit verborgen. Rund 60 Prozent der Stunden wurden für den Dienstbetrieb, die Instandhaltung, Organisation und Jugendarbeit aufgewendet, weitere 26 Prozent für die Aus- und Weiterbildung. Umgerechnet in die Arbeitswelt entspreche diese Leistung der eines mittelgroßen Unternehmens mit etwa 110 Vollzeitkräften.
Bezirkshauptmann Dr. Michael Brandl
Mehr als 4.500 Freiwillige im Einsatz für die Allgemeinheit
Tagtäglich stellen sich 4.559 freiwillige Feuerwehrmitglieder – darunter 2.888 Aktive – in den Dienst der Allgemeinheit. „Dieser ehrenamtliche Einsatz, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr, ist alles andere als selbstverständlich“, betonte Eberharter. „Ich danke jedem Einzelnen für sein Engagement und bin stolz: Auf die Gemeinschaft Feuerwehr ist Verlass. Es wird zugepackt, wo Hilfe gebraucht wird.“ Besonders hob er auch die Unterstützung der heimischen Betriebe hervor, die es ihren Mitarbeitern ermöglichen, im Einsatzfall den Arbeitsplatz zu verlassen und so die Einsatzbereitschaft sichern: „Auch das ist keine Selbstverständlichkeit.“
Landes-Feuerwehrkommandant-Stellvertreter Hannes Mayr
Zahlen, Daten und Fakten zum Einsatzjahr 2024:
- 2.189 Einsätze mit 26.446 Einsatzstunden, darunter:
- 299 Brandeinsätze mit 6.280 Stunden
- 1.344 technische Einsätze und Hilfeleistungen mit 14.483 Stunden
- 193.882 Gesamtstunden, davon:
- 26.446 Einsatzstunden
- 51.375 Stunden für Aus- und Weiterbildung
- 116.061 Stunden für Dienstbetrieb, Instandhaltung, Organisation und Jugendarbeit
- 4.559 Mitglieder, davon:
- 2.888 Aktive
- 1.289 Reserve- und außer Dienst stehende Mitglieder
- 413 Jugendmitglieder
Ehre, wem Ehre gebührt
Der Bezirks-Feuerwehrtag bot auch den feierlichen Rahmen, verdiente Persönlichkeiten zu ehren und Beförderungen vorzunehmen:
Beförderungen:
- Zum Oberbrandmeister
- Stefan Rinnergschwentner (FF Schwaz)
- Zum Hauptbrandmeister
- Klaus Brunner (FF Gallzein)
- Josef Tropmair (FF Stans)
- Sebastian Dollinger (FF Bruck)
- Manuel Tipotsch (FF Hainzenberg)
- Zum Oberverwalter
- Caroline Lengauer (FF Steinberg)
- Florian Bliem (FF Ramsau)
- Zum Brandinspektor
- Franz Josef Hollaus (FF Hart)
- Christian Ortner (FF Ried)
- Christian Dabernig (BTF Verbund Gerlos)
- Martin Stock (FF Brandberg)
- Zum Oberbrandinspektor
- Christoph Höllwarth (FF Ried)
Verdienstzeichen des Landes-Feuerwehrverbandes Tirol:
Für ihr langjähriges und engagiertes Wirken auf Feuerwehrebene und Bezirksebene wurde das Verdienstzeichen des Landes-Feuerwehrverbandes Tirol, verliehen an:
- in Bronze (Stufe IV): Manfred Oberdacher (FF Aschau)
- in Silber (Stufe III): Hilmar Baumann (FF Schwaz)
Abschnittskommandant Hilmar Baumann
Nach den Grußworten der Ehrengäste bedankte sich Bezirks-Feuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter beim Land Tirol, beim Bezirksausschuss und bei den Feuerwehren im Bezirk für die sehr gute Zusammenarbeit im Jahr 2024, insbesondere bei der Feuerwehr und der Gemeinde Schlitters für die Unterstützung bei der Organisation und beendete den 137. Bezirks-Feuerwehrtag mit den besten Wünschen für 2025.
Text: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kreidl
Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Stefan Rengo und Marcel Kreidl
Audio: BFV Schwaz/Team ÖA Florian Galler
Feierliche Florianifeier 2025 in Jenbach
Am vergangenen Samstag, den 03.05.2025 feierte die Feuerwehr Jenbach ihre traditionelle Florianifeier – ein bedeutendes Ereignis für die Feuerwehr und die gesamte Gemeinde. In festlichem Rahmen wurden junge Kameraden angelobt und befördert, neue Einsatzgeräte gesegnet und langjährige Mitglieder geehrt.
Kommandant Alexander Aschenwald begrüßte zahlreiche Ehrengäste, darunter Bezirkshauptmann Dr. Michael Brandl als Vertreter der Tiroler Landesregierung, Bürgermeister Dietmar Wallner, Vertreter der Partnergemeinde Posina (Italien), Ehrenmitglieder sowie Kameraden der Feuerwehr Jenbach und der Betriebsfeuerwehr Innio Jenbacher. Auch die Bundesmusikkapelle Jenbach trug musikalisch zum festlichen Rahmen bei.
Die Messe wurde von Pfarrer Sebastian, Pfarrkurator Markus Leitinger und Pfarrkoordinatorin Monika Singer gestaltet. Dabei wurden drei junge Kameraden angelobt und offiziell in die Feuerwehr aufgenommen.
Ein Highlight war die Segnung zweier neuer Geräte:
- Eine Hochwasserpumpe mit einer beeindruckenden Förderleistung von bis zu 25.000 Litern pro Minute
- Eine Notstromersatzanlage, die die Einsatzfähigkeit bei Stromausfällen absichert
Diese wichtigen Investitionen wurden größtenteils vom Land Tirol gefördert und stärken den Schutz der Bevölkerung in Krisensituationen.
Neben den technischen Neuerungen standen auch zahlreiche Beförderungen und Ehrungen im Mittelpunkt:
Insgesamt wurden 12 Kameradinnen und Kameraden befördert - Feuerwehrmann, Oberfeuerwehrmann, Oberlöschmeister und Hauptlöschmeister
Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft wurden für 25, 40 und 60 Jahre vergeben.
Auszeichnungen
Mit großer Freude wurde HV Rudi Schiessl das Verdienstzeichen in Bronze des Bezirksfeuerwehrverbandes Schwaz verliehen. Bezirksfeuerwehrinspektor OBR Stefan Geisler überreichte die Auszeichnung für sein langjähriges Engagement in der Bezirkszentrale und seine frühere Tätigkeit als Kassier der Feuerwehr Jenbach.
Der Ausschuss und alle Kameraden gratulieren herzlich allen Beförderten, Geehrten und Ausgezeichneten!
Ein besonderer Dank gilt der Bundesmusikkapelle Jenbach, die mit ihren musikalischen Beiträgen die Feier bereichert hat. Ebenso danken wir allen Ehrengästen für ihre anerkennenden Worte.
Zum Abschluss spielte die Bundesmusikkapelle den Marsch „Oh du mein Österreich“. Der Abend klang mit einem gemeinsamen Essen im Gasthaus Rieder in Fischl gemütlich aus.
Text: FF Jenbach
Fotos: BFV Schwaz/Team ÖA Stefan Erhart
Floriani-Feier mit Fahrzeugsegnung der FF Schwaz
Am Samstag, den 3. Mai 2025, stand bei Freiwilligen Feuerwehr Schwaz wieder ein besonderer Höhepunkt im Kalender: die Floriani-Feier. Traditionell ehrte die Feuerwehr unseren Schutzpatron, den heiligen Florian, und dankten für ein unfallfreies Jahr.
Wie jedes Jahr beginnt das Fest bereits am Vortag mit der gemeinsamen Fahrzeugpflege. Mit großem Engagement wurden die Einsatzfahrzeuge gründlich gereinigt und für die Feierlichkeiten vorbereitet. Diese Pflege ist weit mehr als Routine – sie ist Ausdruck des Verantwortungsbewusstseins und des starken Zusammenhalts in der Schwazer Mannschaft. Auch die Jüngsten packten tatkräftig mit an.
Ein besonderes Ereignis folgte am Festtag selbst: Im feierlichen Rahmen der Floriani-Feier fanden die Angelobung unserer jungen Mitglieder, die Auszeichnung langjähriger Mitglieder im Stadtpark sowie die Segnung unseres neuen Einsatzfahrzeugs – ein Mannschaftstransportfahrzeug statt. Zahlreiche Kameradinnen und Kameraden, Ehrengäste und die Fahrzeugpatin Stefanie Hafenscherer nahmen daran teil und setzten damit ein starkes Zeichen für Fortschritt, Gemeinschaft und Einsatzbereitschaft.
Mit der anschließenden Defilierung der Mannschaft und der Fahrzeuge vor dem Rathaus fand der Tag einen würdigen Abschluss.
Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten – für die Mithilfe bei der Fahrzeugpflege, die Vorbereitung der Feierlichkeiten und die tägliche Einsatzbereitschaft im Dienste der Bevölkerung, hieß es abschließend seitens der Schwazer Feuerwehr.
Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!
Text: FF Schwaz
Bilder: FF Schwaz
Floriani-Feier der Freiwilligen Feuerwehr Mayrhofen mit Fahrzeug-Segnung
Am 1. Mai 2025 fand bei strahlendem Sonnenschein die diesjährige Florianifeier der Freiwilligen Feuerwehr Mayrhofen statt. Kommandant und Mannschaft durften zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter Sicherheitslandesrätin Astrid Mair, Bürgermeister Hans Jörg Moigg, Bezirks-Feuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter, Vertreter von Polizei und Wasserrettung sowie Mitglieder des Gemeinderats und die Bürgermeister der Nachbargemeinden. Auch die Partnerfeuerwehr Feldmoching war der Einladung gefolgt und nahm an der Fahrzeug-Segnung der neuen Drehleiter teil.
Nach dem feierlichen Einzug mit der Bundesmusikkapelle und der Schützenkompanie Mayrhofen, sowie den Fahnenabordnungen und Kommandanten des Abschnittes Mayrhofen eröffnete Abschnittskommandant Gebhard Klotz mit einer Ansprache die Veranstaltung, woraufhin die Heilige Messe zelebriert wurde. Im Anschluss segnete Pfarrer Jürgen Gradwohl die neue Drehleiter mit Korb, begleitet von der Fahrzeugpatin Claudia Hochmuth sowie den Hauptkraftfahrern Mario Hochmuth und Christoph Schragl.
Im Rahmen der Feierlichkeiten konnten auch zahlreiche Ehrungen und Beförderungen ausgesprochen werden:
- Angelobungen: Michael Sporer, Lukas Stückelberger und Julien Gredler
- Beförderungen: Magdalena Sporer zum Löschmeister; Mario Hochmuth und Stefan Geisler zum Oberlöschmeister
- Ehrungen: Martin Bliem und Markus Eberharter für 25 Jahre; Gebhard Klotz und Georg Schragl für 40 Jahre; Michael Bliem für 50 Jahre; Josef Eberl und Franz Hochmuth für 60 Jahre Mitgliedschaft
Besonders stolz ist die Feuerwehr auf die jungen Kameraden, die im März den Wissenstest mit großem Erfolg absolvierten. Bei der Feier wurden dafür acht Bronze-, vier Silber- und drei Goldabzeichen verliehen.
Ein herzlicher Dank gilt der Schützenkompanie und der Bundesmusikkapelle Mayrhofen für die feierliche Umrahmung sowie dem Hotel Neuhaus für die ausgezeichnete Bewirtung.
Text: BFV Schwaz/Team ÖA Magdalena Sporer
Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kreidl
Florianifeier und Fahrzeugsegnung der Freiwilligen Feuerwehr Fügen
Am 26. April 2025 fand bei bestem Wetter die traditionelle Florianifeier der Freiwilligen Feuerwehr Fügen statt. Neben den aktiven Feuerwehrmitgliedern, den Reservisten und der Feuerwehrjugend durften zahlreiche Ehrengäste begrüßt werden, darunter Sicherheitslandesrätin Astrid Mair, Landes-Feuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter, Bezirkshauptmann Michael Brandl, die Bürgermeister der Gemeinden Fügen und Fügenberg sowie Bezirks-Feuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter und sein Stellvertreter Herbert Eibl und Abschnittskommandant Reinhard Haun. Auch die Partnerfeuerwehr St. Pölten-Wagram war mit einer Abordnung vertreten.
Nach den Begrüßungsworten durch den Kommandanten Stefan Flörl wurde die Messe von Pfarrer Tobias Höck feierlich gestaltet. Im Anschluss segnete der Feuerwehrkurat das neue Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung und Allradantrieb (LFB-A) im beisein von Fahrzeugpatin Barbara Baumann.
Bei der Feierlichkeit wurden zudem Beförderungen ausgesprochen:
Unter anderem wurde Tobias Höck zum Feuerwehrkurat und
Stefan Flörl zum Hauptbrandinspektor,
Christian Fillafer zum Oberbrandinspektor,
Christoph Schiestl zum Oberbrandmeister und
Christian Schiestl zum Hauptverwalter ernannt.
Abschnittsbrandinspektor Reinhard Haun wurde in Anerkennung seiner langjährigen Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt.
Ein großes Dankeschön gilt der Blasmusikkapelle Fügen für die musikalische Umrahmung und der Firma EMPL für die Unterstützung bei der Fahrzeugbeschaffung.
Die Feuerwehr Fügen blickt bereits auf das nächste Großereignis: Ende Mai 2025 findet die Firstfeier des neuen Feuerwehrhauses statt. Der Umzug ist für November geplant, die offizielle Einweihung erfolgt bei der Florianifeier 2026.
Den geselligen Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen im Gasthaus Schoner.
Text: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kreidl
Bilder: FF Fügen - Stefan Rengo
Großangelegte Atemschutzübung in Tux – Acht Feuerwehren im Einsatz
Tux/Vorderlanersbach, 25. April 2025 – Am Freitagabend fand in Tux eine großangelegte Atemschutzübung statt, an der sich insgesamt 23 Trupps zu je drei Mitgliedern aus sieben Feuerwehren beteiligten.
Das Übungsszenario gliederte sich in drei Einsatzabschnitte:
- Dachöffnung: Über die Drehleiter gelangten die Trupps auf das Dach des Übungsobjekts, wo unter schwerem Atemschutz Dachziegel entfernt und die Dachhaut geöffnet werden musste, um einen fiktiven Dachstuhlbrand zu bekämpfen.
- Zimmerbrand: Im zweiten Stock war ein Zimmerbrand zu löschen. Erschwert wurde der Einsatz durch starke Verrauchung des Zimmers sowie des Stiegenhauses mittels Nebelmaschinen.
- Kellerbrand: Auch im Kellerbereich wurde unter Nullsicht gearbeitet, um den simulierten Brand zu bekämpfen und das Vorgehen bei extrem eingeschränkter Sicht zu trainieren.
An der Übung nahmen die Feuerwehren Finkenberg, Mayrhofen, Betriebsfeuerwehr Verbund, Ginzling, Schwendau, Aschau im Zillertal sowie die ausführende Feuerwehr Tux teil. Unterstützt wurden die Kameraden der FF Tux von der Stadtfeuerwehr Schwaz, die mit drei Kameraden sowie dem Wechselladerfahrzeug und dem Abrollcontainer Atemschutz vor Ort waren.
Ein besonderer Dank gilt der Zillertaler Gletscherbahn für die Bereitstellung des Übungsobjekts sowie allen eingesetzten Kräften für ihr Engagement und ihre professionelle Zusammenarbeit.
Text und Bilder: FF Tux - Marcel Kreidl
Drohnenschulung der Lageführungs-Teams des BFV Schwaz
Am Dienstag, dem 22. April 2025, fand im Gerätehaus Strass im Zillertal eine Drohnenschulung sowie eine gemeinsame Diskussion über die Lageführung für die Lageteams des Bezirksfeuerwehrverbandes Schwaz statt.
Drei Kameraden aus dem Bezirksfeuerwehrverband Kufstein führten die Schulung durch und vermittelten Inhalte zur Zusammenarbeit, Lageführung und dem gezielten Einsatz von Drohnen im Feuerwehrdienst.
Mit dabei waren alle drei Lageteams des Bezirkes:
- Das Team Uderns, zuständig für den Abschnitt Mayrhofen, Zell und Fügen,
- das Team Jenbach, verantwortlich für den Abschnitt Achental und Jenbach,
- sowie die Bezirkszentrale (BZ), zuständig für den Abschnitt Schwaz.
Was macht die Lageführung?
Ein Lageführung unterstützt den Einsatzleiter bei der Dokumentation und Koordination von Einsätzen – insbesondere bei größeren oder komplexeren Lagen. Dazu zählt die strukturierte Erfassung und Dokumentation der Einsatzdaten wie Fahrzeuge, Mannschaft, Gerätschaften und die Übersicht über die Einsatzstelle. Ziel ist es, dem Einsatzleiter eine grafische Lageeinschätzung zu ermöglichen und ihn bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen. Diese Funktion ist ein wesentlicher Beitrag zum Einsatzerfolg – besonders dann, wenn eine einzelne Person den Überblick über den gesamten Einsatz nicht mehr allein gewährleisten kann.
Drohnen als große Unterstützung im Feuerwehreinsatz
Zentrale Themen des Workshops waren die Einsatzmöglichkeiten von Drohnen im Feuerwehrwesen, insbesondere deren Anbindung an die Lageführung: Es wurde gezeigt, wie Drohnendaten als Schnittstelle zur Feuerwehr genutzt und von den Lageteams verarbeitet werden können. Auch das Übertragen der Drohnenbilder als Live-Stream über eine Cloud an die Einsatzleitung bzw. Lageführung wurde vorgestellt.
Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Herbert Eibl bedankte sich herzlich bei den Kufsteiner Kameraden für die informative Schulung. Besonders hervorgehoben wurde der fortschrittliche und partnerschaftliche Umgang des Bezirksfeuerwehrverbandes Kufstein mit dem Thema Drohnen.
Zum Abschluss konnte Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter den drei Kameraden aus Kufstein (Vergeiner, Spindlegger und Fasel) als Dank ein kleines Präsent überreichen. Auch er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit der Teams.
Bilder und Text: BFV-Schwaz / Team ÖA Florian Galler
Abschnittsübung in Brandberg: Feuerwehren trainieren den Ernstfall
Am Samstag, den 12. April 2025, fand in Brandberg die jährliche Abschnittsübung des Feuerwehr-Abschnitts Mayrhofen statt. Sieben Feuerwehren – darunter Finkenberg, Mayrhofen, Verbund Mayrhofen, Schwendau, Ginzling, Tux und die Gastgeberwehr Brandberg – wurden um 14:00 Uhr zu einem Übungseinsatz mit dem Szenario „Vollbrand eines Bauernhofes“ alarmiert.
Koordinierte Zusammenarbeit im Ernstfall
Insgesamt standen 11 Feuerwehrfahrzeuge und 65 Einsatzkräfte im Übungseinsatz. Die Übung stellte die koordinierte Zusammenarbeit der Feuerwehren in den Mittelpunkt. Die Feuerwehren errichteten eine Relaisleitung mit vier Pumpen zur Sicherstellung der Wasserversorgung – insgesamt wurden über 1000 Meter Schlauch verlegt. Damit wurde das Tanklöschfahrzeug Brandberg mit Wasser versorgt. Dieses war Dreh- und Angelpunkt an der Einsatzstelle und versorgte sowohl das Tanklöschfahrzeug als auch die Drehleiter Mayrhofen. Rund um das fiktive Brandobjekt bezogen die Löschtrupps aus Brandberg und Mayrhofen Stellung. Besonderes Augenmerk lag auf dem Einsatz von Hydroschildern, um ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude zu verhindern.
Die Drehleiter Mayrhofen unterstützte den Löscheinsatz aus der Höhe – ein entscheidender Beitrag zur Brandbekämpfung und zur Abschirmung angrenzender Bereiche.
Herausforderung Wasserversorgung
Wegen der erschwerten Wasserversorgung im abgelegenen Brandberg wurde zusätzlich ein Pendelverkehr mit Löschwasser eingerichtet. Die Betriebsfeuerwehr des Verbundes Mayrhofen sicherte mit Wasser aus dem Ziller die Versorgung des Tuxer Tanklöschfahrzeuges, das wiederum im Pendelverkehr in das Gesamtsystem einspeiste.
Erfahrung und Zusammenarbeit zählen
Bezirksfeuerwehrinspektor Stefan Geisler betonte die Bedeutung solcher Übungen: „Sie fördern Teamarbeit, stärken die Kameradschaft und verbessern das gemeinsame Handeln im Einsatzfall.“
Abschnitts-Kommandant Gebhard Klotz
Die Übung endete um 15:30 Uhr mit einer Nachbesprechung am Parkplatz des Gasthofs Steinerkogel. Ein großer Dank gilt der Feuerwehr Brandberg für Organisation und Durchführung dieser wichtigen Einsatzübung. Auch der Gemeinde Brandberg sei für die anschließende Verpflegung gedankt.
Text: BFV Schwaz/Team ÖA Magdalena Sporer
Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Magdalena Sporer und Marcel Kreidl
Abschnittsübung in Aschau i.Z. – Brand in einem großen Wohngebäude forderte mehrere Feuerwehren
Am Freitag, den 11. April 2025, fand in Aschau im Zillertal eine groß angelegte Abschnittsübung des Feuerwehrabschnitts Zell statt. "Brand Tiefgarage Mehrfamilienhaus, starke Rauchentwicklung” - ein Übungsszenario mit mehreren Feuerwehren aus dem Bezirk Schwaz.
Um 19:00 Uhr wurde die Feuerwehr Aschau im Zillertal zum Einsatz in einem Wohngebäude alarmiert. Bei der Lageerkundung durch den Einsatzleiter OBI Roland Klocker bot sich folgendes Bild an der Einsatzstelle: In einem mehrstöckigen Wohnhaus war es zu einem Brand in der Tiefgarage gekommen, welche sich bereits auf die oberen Stockwerke ausdehnte. Der Einsatzleiter ließ daraufhin umgehend weitere Atemschutztrupps und Drehleitern der Feuerwehren Laimach, Ramsau i.Z., Hainzenberg, Gerlos, Zell am Ziller sowie der Betriebsfeuerwehr VHP Zell am Ziller nachalarmieren. Ebenso wurde das Lageführungsteam der FF Uderns, der Großraumlüfter der FF Tux sowie der ATS-Container der FF Schwaz zur Unterstützung angefordert.
Bezirks-Feuerwehrkommandant-Stv. Herbert Eibl
Mehrere Personen galten als vermisst – eine Herausforderung für die Atemschutztrupps, die unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung ins Gebäude vordrangen. Über zwei Drehleitern sowie über Steckleitern mussten die vermissten, teils verletzten Personen aus den oberen Stockwerken gerettet werden. Insgesamt wurden mehr als 21 Personen aus dem Gebäude durch die Einsatzkräfte gerettet.
Im Fokus standen die übergreifende Zusammenarbeit und der gezielte Einsatz der Atemschutztrupps. Die Koordination durch das Lageführungsteam Uderns und der ATS-Container der FF Schwaz ermöglichten ein realitätsnahes Übungsszenario. Gegen 21:00 Uhr konnte die Übung erfolgreich mit einer ausführlichen Schlussbesprechung beendet werden. Insgesamt nahmen 100 KameradInnen aus 10 Feuerwehren mit 16 Fahrzeugen an der Übung teil.
Bezirksfeuerwehrkommandant-Stv. BR Herbert Eibl, Bezirksfeuerwehrinspektor OBR Stefan Geisler sowie der Bürgermeister von Aschau Andreas Egger überzeugten sich vor Ort vom hohen Ausbildungsstand der eingesetzten Kräfte und zeigten sich beeindruckt von der professionellen Zusammenarbeit und der Schlagkraft der Feuerwehren im Abschnitt Zell.
Bezirks-Feuerwehrkommandant-Stv. Herbert EiblEin besonderer Dank gilt der FF Aschau für die Ausarbeitung der fordernden Übung. Ein großer Dank gilt auch der ZIMA Unternehmensgruppe, die den derzeit im Bau befindlichen Wohnbaukomplex als Übungsobjekt zur Verfügung stellte. Bereits ab Freitagmittag konnte das gesamte Gebäude genutzt werden – trotz laufender Bauarbeiten.
Text und Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Daniel Allesch und Marcel Kammerlander