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Marcel Kreidl

Im Rahmen der 159. Jahreshauptversammlung, am 20.03.2026 durfte die Freiwillige Feuerwehr Schwaz auf ein ereignisreiches und arbeitsintensives Jahr 2025 zurückblicken.

Zu Beginn der Versammlung wurden alle anwesenden Kameradinnen und Kameraden durch den Kommandanten ABI Hilmar Baumann herzlich begrüßt. Ein besonderer Gruß galt unseren geschätzten Ehrengästen, der hohen Geistlichkeit, den Vertretern des Bezirksfeuerwehrkommandos, den Vertretern der Stadtgemeinde Schwaz sowie den Abordnungen unserer Partnerorganisationen – insbesondere der Bundespolizei, dem Roten Kreuz, der Bergrettung und der Wasserrettung. Ihre Anwesenheit unterstreicht die enge und unverzichtbare Zusammenarbeit im Einsatzdienst.

Das vergangene Jahr war von einer hohen Einsatzfrequenz geprägt: Insgesamt wurde die Feuerwehr Schwaz zu 439 Einsätzen alarmiert.

Diese gliederten sich in 86 Brandeinsätze, 271 technische Hilfeleistungen, 17 Brandsicherheitswachen sowie 65 Brandmeldealarme. Die Anzahl an Einsätzen fordert ein hohes Maß an Professionalität und Einsatzbereitschaft der Kameradinnen und Kameraden.

Neben den Einsätzen investierten die Mitglieder auch unzählige Stunden in die Aus- und Weiterbildung. Zahlreiche Übungen und Schulungen wurden durchgeführt, um den stetig steigenden Anforderungen gerecht zu werden und im Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein.

Ein besonderer Höhepunkt der Jahreshauptversammlung war die Durchführung von Beförderungen verdienter Kameraden.

Michael Gründhammer wurde zum Brandmeister befördert.

Zudem wurden langjährige Mitglieder für ihre Treue und ihren unermüdlichen Einsatz im Dienste der Allgemeinheit mit Langjährigkeitsmedaillen ausgezeichnet.

25 Jahre: Marco Klausner und Simon Danzl

40 Jahre: Stefan Hechenblaickner, Markus Toth, Thomas Steinlechner, Stefan Nikodim

50 Jahre: Hans Weissenhofer

60 Jahre: Hans Kometer

70 Jahre: Franz Knapp, Heinz Woditschka, August Baumann

Diese Ehrungen sind ein sichtbares Zeichen des Dankes und der Anerkennung für viele Jahre engagierter Tätigkeit im Feuerwehrwesen.

Die Ansprachen der anwesenden Ehrengäste rundete das Protokoll gelungen ab. Die Bürgermeisterin der Stadt Schwaz, Victoria Weber MSc, lobte in ihrer Ansprache das Engagement der Feuerwerhrmitglieder, von der Jugend bis zu den Senioren. Die Feuerwehr sei ein wichtiger und unverzichtbarer Teil der Stadt und weit darüber hinaus.

Im Anschluss an den offiziellen Teil der 159. Jahreshauptversammlung konnten sich die Anwesenden am perfekt vorbereiteten Buffet stärken und den Abend im Saal der Wirtschaftskammer genießen.​

Bericht und Bilder: FF Schwaz

Montag, 23 März 2026 06:41

Schulung Bezirkszentrale Schwaz

Am 19.03.2026 fand in der Bezirkszentrale Schwaz (BZ Schwaz) im Gerätehaus der Feuerwehr Schwaz eine interne Schulung für die Mitglieder der BZ Schwaz statt.

Schwerpunkt der Schulung war das Thema ÖBB-Sonderalarmpläne auf der Unterinntaltrasse, insbesondere die Abläufe bei Alarmierungen im Bereich des Terfner Tunnels sowie des Münsterer Tunnels.

Im Zuge der Schulung wurden die Aufgaben der Bezirkszentrale im Einsatzfall besprochen. Dazu zählen insbesondere die Abarbeitung der Sonderalarmpläne, die Organisation der Gegensperren gemeinsam mit den Feuerwehren vor Ort, die Abstimmung mit den zuständigen Stellen der ÖBB sowie das Koordinieren von Maßnahmen wie Spannungsfreischalten und Erden der Bahnanlage.

Ebenso wurde die Zusammenarbeit mit der Einsatzleitung vor Ort sowie mit der Leitstelle Tirol behandelt.

Kommandant Mathias Renn (Feuerwehr Stans), Mitglied der Bezirkszentrale Schwaz, gab Einblicke in den praktischen Ablauf beim Anbringen der Gegensperren im Bereich der Unterinntaltrasse. Dabei wurde unter anderem erläutert, dass die Feuerwehr Stans für das Anbringen der Gegensperren in ihrem Zuständigkeitsbereich vorgesehen ist.

Sachgebietsleiter BZ Schwaz Marco Plattner informierte über die allgemeinen Aufgaben und Abläufe der Bezirkszentrale bei größeren Einsatzlagen sowie über die Zusammenarbeit mit Leitstelle, ÖBB-Einsatzleitung, ÖBB-Notfallkoordinator, Einsatzleitung und Bezirksführungsstab (BFÜST).

An der Schulung nahmen insgesamt 14 Mitglieder der Bezirkszentrale Schwaz teil.

Fotos und Text: BFV Schwaz / Team ÖA Florian Galler

Seit 36 Jahren ist Klaus Höger Mitglied der Feuerwehr Terfens. Seit 2003 war er als Löschmeister und Gruppenkommandant tätig, seit 2023 bekleidet er die Funktionen des Brandmeisters und Zugskommandanten. Über all die Jahre hinweg übernahm er seine Aufgaben stets engagiert und gewissenhaft. So war er unter anderem 18 Jahre lang als Obermaschinist tätig und gleichzeitig fünf Jahre Atemschutzbeauftragter.

Auch auf Bezirksebene brachte sich Klaus Höger ein: 19 Jahre lang war er als Bewerter für die Atemschutzleistungsprüfung im Bezirksfeuerwehrverband aktiv. In Würdigung seiner besonderen Verdienste um das Feuerwehrwesen verlieh ihm der BFV Schwaz am 14. März 2026 im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Terfens das Verdienstzeichen in Gold. Die Auszeichnung wurde durch Bezirksschriftführer Marco Plattner überreicht.

Kommandant Hannes Klingler konnte zur Jahreshauptversammlung im Rathauskeller Terfens insgesamt 69 Kamerad:innen begrüßen, darunter Abschnittsbrandinspektor Hilmar Baumann, den Kommandanten der Feuerwehr Vomperbach Marco Plattner sowie Bürgermeister Florian Gartlacher.

Der aktuelle Mitgliederstand der Feuerwehr Terfens beträgt 120 Kamerad:innen. Davon sind 71 aktiv im Dienst, darunter zwei an diesem Abend aus der Feuerwehrjugend überstellte Mitglieder. Weiters gehören 9 Reservisten, 24 außer Dienst gestellte Mitglieder, 11 Mitglieder der Feuerwehrjugend sowie 5 Patinnen zur Feuerwehr.

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 4.494 Stunden von 96 Mitgliedern geleistet. Dabei bewältigte die Feuerwehr 10 Einsätze, 14 Ordnungsdienste, 18 Übungen, 143 Tätigkeiten sowie 14 Ausbildungen. Zu den größten Einsätzen zählten das Hagelunwetter im Großraum Schwaz im Juli 2025 sowie der Großbrand des Recyclinghofs in Pill im August 2025.

Für die nahe Zukunft sind Ersatzbeschaffungen geplant: Gemeinsam mit der ÖBB-Infrastruktur wird derzeit der Austausch des veralteten ASF gegen ein LAST-Fahrzeug verhandelt. Zudem befindet sich die Neuanschaffung eines Löschfahrzeugs (LFB), das bald 30 Jahre alt ist, in Abstimmung mit der Gemeinde Terfens.

Im feierlichen Rahmen wurden Manuel Rainer und David Schallhart zum Feuerwehrmann angelobt.

Zum Oberfeuerwehrmann wurde Michael Moser befördert, zum Oberlöschmeister Fabian Hußl.

Für 25 Jahre verdienstvolle Tätigkeit im Feuerwehrwesen wurden Johannes Heim sowie (in Abwesenheit) Thomas Erhart ausgezeichnet.

Für 50 Jahre Tätigkeit wurden Harald Hußl, Hubert Hußl, Herbert Schallhart, Franz Hupfauf, Hansjörg Gollner und Martin Schallhart geehrt.

Wir gratulieren allen Angelobten, Beförderten und Geehrten herzlich.

Bericht & Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Stefan Erhart

Am 17.03.2026 um 10:29 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Strass im Zillertal zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Wirtschaftsgebäudes alarmiert. Aufgrund der Lage sowie der raschen Brandausbreitung veranlasste der Einsatzleiter der Feuerwehr Strass, Kommandant-Stellvertreter Benjamin Korin, eine umfangreiche Nachalarmierung von acht weiteren Feuerwehren aus dem Bezirk Schwaz sowie einer Feuerwehr aus dem Nachbarbezirk Kufstein.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand das Wirtschaftsgebäude bereits in Vollbrand. Durch das rasche Eingreifen der erst eintreffenden Feuerwehr Strass konnte ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus verhindert werden.
Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurden insgesamt vier B-Zubringerleitungen vom Gießen in Richtung Brandobjekt verlegt. Der Löschangriff erfolgte unter schwerem Atemschutz von mehreren Seiten. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufwendig und dauerten mehrere Stunden. Dabei wurden auch Bagger und Greifer zur Unterstützung eingesetzt. Es wurden mehrere Kilometer Schlauchleitungen verlegt.
Das Wirtschaftsgebäude wurde durch den Brand vollständig zerstört. Ein Teil der Tiere konnte rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden, weitere Tiere wurden vorübergehend bei umliegenden landwirtschaftlichen Betrieben untergebracht. Mehrere landwirtschaftliche Geräte und Autos wurden beschädigt bzw. ein Raub der Flammen. 
Vier Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst untersucht, konnten jedoch vor Ort wieder entlassen werden.
Im Einsatz standen insgesamt 158 Kräfte der Feuerwehr und 25 Fahrzeuge:
  • Feuerwehr Strass
  • Feuerwehr Schlitters
  • Feuerwehr Wiesing
  • Feuerwehr Jenbach mit Hubrettungsgerät
  • BTF LLA Rotholz
  • Feuerwehr Bruck
  • Feuerwehr Fügen mit Drehleiter
  • Feuerwehr Schwaz mit dem Abrollbehälter Atemschutz
  • Feuerwehr St. Gertraudi (Bezirk Kufstein)
Zusätzlich standen die Bezirkszentrale Schwaz zur Lageführung sowie das Bezirkskommando zur Führungsunterstützung im Einsatz.
Seitens des Rettungsdienstes standen 7 Kräfte, seitens der Polizei 10 Kräfte im Einsatz.
Text: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl
Fotos: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl und Stefan Rengo

Am 11.03.2026 um 19:00 Uhr führte die Freiwillige Feuerwehr Schwendau eine großangelegte Atemschutzübung durch. Neben der Feuerwehr Schwendau beteiligten sich auch die Feuerwehren Ramsau, LaimachGinzling und Tux an der Übung, zusätzlich unterstützte die Feuerwehr Tux die Übung mit dem Großraumlüfter.

Als Übungsobjekt diente das Gebäude der ehemaligen Tischlerei Steiner in Schwendau. In dem weitläufigen und stark verrauchten Gebäude mussten die Atemschutztrupps insgesamt zehn verletzte Personen sowie eine Gasflasche auffinden und aus dem Gefahrenbereich bergen. Insgesamt kamen zehn Atemschutztrupps zum Einsatz, die unter realitätsnahen Bedingungen das systematische Absuchen von Räumen, die Menschenrettung sowie den sicheren Umgang mit potenziellen Gefahrenquellen trainierten.

Die Übung stellte für die eingesetzten Kräfte eine wertvolle Möglichkeit dar, das Vorgehen unter Atemschutz sowie die Zusammenarbeit mehrerer Feuerwehren zu trainieren und zu festigen.

Eine besondere Gelegenheit bot das Übungsobjekt selbst: Da das Gebäude in nächster Zeit abgerissen wird, konnte die Feuerwehr diese einmalige Möglichkeit nutzen, um eine realitätsnahe Übung in einem größeren Gebäude durchzuführen.

Ein besonderer Dank gilt der Firma Wohnbau Schultz, die das Gebäude der ehemaligen Tischlerei Steiner für diese Übung zur Verfügung gestellt hat.

Insgesamt nahmen rund 50 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden an der Übung teil. Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung, um im Ernstfall schnell, sicher und effizient helfen zu können.

Text: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kammerlander 
Fotos: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kammerlander

Am 06.03.2026 fand im Gasthof Fischerwirt in der Jagerei die 129. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Achenkirch statt. Kommandant Helmut Künig begrüßte zahlreiche Kameradinnen und Kameraden sowie die anwesenden Ehrengäste und eröffnete die Versammlung. Nach einem Gedenken an die verstorbenen Feuerwehrkameraden folgte der Tätigkeitsbericht des Kommandanten.

Rückblick auf das Jahr 2025

Im vergangenen Jahr wurde die Feuerwehr Achenkirch zu 75 Einsätzen alarmiert. Darunter befanden sich unter anderem Brandmeldealarme, technische Hilfeleistungen sowie Bootseinsätze.

Die Gesamtstatistik zeigt den umfangreichen Einsatz der Mannschaft deutlich: Insgesamt wurden 585 Ereignisse – darunter Einsätze, Übungen, Bewerbe und Tätigkeiten – verzeichnet. Dabei waren 2.935 Mitglieder beteiligt, die gemeinsam 9.431 Stunden leisteten.

Mitgliederstand

Mit Stand 31.12.2025 zählt die Feuerwehr Achenkirch 124 Mitglieder, davon 75 aktive Mitglieder, 34 Reservisten und 15 Mitglieder der Feuerwehrjugend. Kommandant Künig bedankte sich bei allen Kameradinnen und Kameraden für ihren engagierten Einsatz und hob besonders die gute Zusammenarbeit mit den Einsatzorganisationen wie Polizei, Rotes Kreuz, Wasserrettung und Bergrettung hervor. Gleichzeitig wünschte er allen ein unfallfreies und erfolgreiches Jahr 2026.

Ausbildung und Bewerbe

Kommandant-Stellvertreter Stefan Rupprechter berichtete über die umfangreichen Ausbildungs- und Übungstätigkeiten des vergangenen Jahres. Insgesamt wurden 124 Übungen mit 1.043 Teilnehmern durchgeführt, wobei 2.506 Stunden aufgewendet wurden. Zusätzlich absolvierten Mitglieder 38 Online- sowie Präsenzkurse an der Landesfeuerwehrschule, um ihr Fachwissen weiter zu vertiefen.

Auch bei Bewerben war die Feuerwehr Achenkirch erfolgreich vertreten. Zwei Gruppen stellten sich dem Technischen Leistungsabzeichen in Silber und Gold und absolvierten dieses erfolgreich. Zudem nahmen zwei Trupps am Atemschutzbewerb teil und konnten das silberne Abzeichen erringen. Darüber hinaus beteiligte sich die Mannschaft mit zwei Gruppen an Nassleistungsbewerben.

Kassabericht und Anschaffungen

Im Anschluss präsentierte Kassier Johannes Wieser den Kassabericht und informierte die Versammlung über die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Jahres. Die Kassaführung wurde von der Versammlung entlastet.

Ein besonderer Dank galt den zahlreichen Gönnerinnen und Gönnern, die die Feuerwehr Achenkirch im Laufe des Jahres unterstützen. Durch diese Unterstützung konnten unter anderem ein Notfallrucksack für die Erstversorgung bei Wasserdiensteinsätzen sowie zwei neue Zelte für Einsätze und Veranstaltungen angeschafft werden.

Berichte und Neuwahl

Unter Tagesordnungspunkt sechs berichteten die Bereichsleiter über ihre Tätigkeiten sowie über Neuerungen in ihren jeweiligen Bereichen.

Da Christian Huber sein Amt als Schriftführer nach 13 Jahren niederlegte, wurde unter Tagesordnungspunkt sieben eine Neuwahl durchgeführt. Dabei wurde Martin Knapp einstimmig zum neuen Schriftführer gewählt. Die Feuerwehr Achenkirch bedankte sich noch einmal bei Christian Huber für seine langjährigen Dienste.

Angelobungen, Beförderungen und Ehrungen

Im Rahmen der Versammlung wurden mehrere Kameraden angelobt, befördert und geehrt.

Angelobung und Beförderung zum Feuerwehrmann (FM):
Michael Müller

Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann (HFM):
Marco Lechner

Beförderung zum Löschmeister (LM):
Lukas Stoffaneller
Stefan Künig
Fabian Adler

40-jährige Ehrung als Dank und Anerkennung im Dienste der Feuerwehr:
Franz Unterberger
Stefan Messner

Abschluss

Nach den Ansprachen der Ehrengäste sowie dem Punkt „Allfälliges“ beendete Kommandant Helmut Künig die Versammlung mit den Worten:
„Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr.“

Die Feuerwehr Achenkirch bedankt sich bei allen erschienenen Kameradinnen und Kameraden sowie bei den Ehrengästen für ihre Teilnahme und gratuliert allen Angelobten, Beförderten und Geehrten herzlich.

Ein weiterer Dank gilt Kamerad Martin Knapp für die zur Verfügung gestellten Bilder sowie dem Fischerwirt-Team für die ausgezeichnete Verköstigung.

Text: FF Achenkirch / ÖA Theresa Künig

Bilder: FF Achenkirch Martin Knapp

Am 10.03.2026 wurden gegen 15:15 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Jenbach, die Betriebsfeuerwehr INNIO Jenbacher sowie die Freiwillige Feuerwehr Buch, die Freiwillige Feuerwehr Wiesing und die Freiwillige Feuerwehr Schwaz mit dem Abrollbehälter Tank 7000 Liter zu einem Waldbrand entlang der Trasse der Achenseebahn in Jenbach alarmiert.

Ausführlicher Bericht auf der Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Jenbach: 

https://ffjenbach.at/nr-024-10-03-2026-waldbrand-bahntrasse-achenseebahn/

Zur Brandbekämpfung kamen unter anderem Feuerpatschen, Löschrucksäcke sowie mehrere Löschleitungen zum Einsatz. Auch die Achenseebahn unterstützte die Löscharbeiten mit einer Lokomotive.

Um eine ausreichende Löschwasserversorgung sicherzustellen, wurde das Tanklöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Wiesing über den Abrollbehälter Tank 7000 der Freiwilligen Feuerwehr Schwaz als Pufferspeicher gespeist.

Nach rund drei Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Die Nachsicht dauerte bis in die Nachtstunden.

Im Einsatz standen: 

  • Freiwillige Feuerwehr Jenbach
  • Freiwillige Feuerwehr Wiesing
  • Freiwillige Feuerwehr Buch
  • Freiwillige Feuerwehr Schwaz mit AB Tank 7000
  • Betriebsfeuerwehr INNIO Jenbacher
  • Polizei mit Drohne

Text: FF-Wiesing und BFV Schwaz/Team ÖA Florian Galler 

Bilder: FF-Buch / Stefan Hauser und FF-Wiesing / Dominik Böck

Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Aschau im Zillertal am 7.März 2026 nahmen 64 Mitglieder teil und zahlreiche Ehrengäste konnten begrüßt werden. Unter ihnen befanden sich Pfarrer Mag. Piotr Patyk, Abschnittskommandant ABI Siegfried Geisler, Bezirks-Feuerwehrinspektor OBR Stefan Geisler, Bürgermeister Andreas Egger sowie Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler.

Am Anfang wurden in eindrucksvollen und interessanten Berichten die vielfältigen Tätigkeiten des vergangenen Jahres präsentiert. Neben den Einsätzen im Brand- und technischen Dienst wurde auch über zahlreiche Übungen, Schulungen, die Feuerwehrjugend und der Bewerbsgruppe berichtet.

Ein Programmpunkt der Versammlung waren die Beförderungen diverser Mitglieder sowie die Verleihung der Feuerwehr Ehrenzeichen und Verdienstzeichen des Bezirksfeuerwehrverbandes.

Der besonderste Moment der Versammlung war die Amtsübergabe des Kommandant-Stellvertreters. Nach mehreren Jahren engagierter und verantwortungsvoller Tätigkeit legte Brandinspektor Johann Schweiberer seine Funktion als Kommandant-Stellvertreter zurück.

Im Zuge der Neuwahl wurde Martin Hinterberger zu seinem Nachfolger gewählt. Die Feuerwehr bedankt sich bei Johann Schweiberer für seinen langjährigen, verlässlichen Einsatz und seine wertvolle Arbeit in der Feuerwehr. Mit großem Engagement und Verantwortungsbewusstsein hat er in seiner Funktion wesentlich zur positiven Entwicklung der Wehr beigetragen.
Dem neu gewählten Kommandant-Stellvertreter Martin Hinterberger wurden die besten Wünsche für seine neue Aufgabe übermittelt. Die Kameraden wünschen ihm viel Erfolg und eine gute Zusammenarbeit zum Wohle der Feuerwehr.

Den Abend ließen die Mitglieder und die Ehrengäste bei einem gemeinsamen Abendessen im Gasthof zum Löwen gemütlich ausklingen.

Text: FF Aschau - Kimberly Höllwarth

Bilder: FF Aschau & Archiv BFV Schwaz

Am 20. und 21. Februar 2026 wurde an der Landes-Feuerwehrschule Tirol in Telfs die diesjährige Funk-Leistungsprüfung (FULA) des Landesfeuerwehrverband Tirol durchgeführt. Auch zahlreiche Feuerwehrmitglieder aus dem Bezirk Schwaz stellten sich dieser anspruchsvollen Leistungsüberprüfung und unterstrichen damit einmal mehr den hohen Ausbildungsstand im Bereich der Einsatzkommunikation.

Der professionelle und sichere Umgang mit dem Digitalfunk ist im modernen Feuerwehrwesen unverzichtbar. Eine klar strukturierte, präzise und regelkonforme Kommunikation bildet die Grundlage für eine funktionierende Einsatzführung – insbesondere bei größeren Schadenslagen oder bezirksübergreifenden Einsätzen.

Im Zuge der Leistungsprüfung waren mehrere Stationen zu absolvieren, bei denen sowohl theoretisches Fachwissen als auch praktische Fertigkeiten unter Beweis gestellt werden mussten. Gefordert wurden unter anderem:

  • Gerätekunde und sicherer Umgang mit den Funkgeräten

  • korrekt abgewickelte Funkgespräche nach Tiroler Funkordnung

  • Übermittlung und Aufnahme von Einsatzaufträgen

  • strukturiertes Arbeiten unter Zeitdruck

Besonderes Augenmerk wurde auf eine exakte Ausdrucksweise, konsequente Einhaltung der Funkordnung sowie eine rasche und möglichst fehlerfreie Arbeitsweise gelegt. Die Prüfung wurde am Freitag in der Stufe Bronze und am Samstag in der Stufe Silber durchgeführt. Nach erfolgreichem Absolvieren aller Stationen und Erreichen der erforderlichen Punktezahl wurde das Funkleistungsabzeichen in Bronze beziehungsweise Silber verliehen – ein sichtbares Zeichen für Fachwissen, Disziplin und intensive Vorbereitung.

Die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Bezirk Schwaz bestätigten mit ihren Leistungen die kontinuierliche und qualitätsvolle Ausbildungsarbeit in den Feuerwehren des Bezirkes. Eine verlässliche Einsatzkommunikation ist ein entscheidender Faktor für die Sicherheit der Einsatzkräfte und den Einsatzerfolg.

Ein besonderer Dank gilt neben den engagierten Ausbilderinnen und Ausbildern auch den Bewertern aus dem Bezirk Schwaz, die im Rahmen der Leistungsprüfung Verantwortung übernommen und mit ihrer fachlichen Kompetenz zu einem objektiven und professionellen Ablauf des Bewerbes beigetragen haben. Ihr Einsatz stellt einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung in der Ausbildung dar.

Der Bezirks-Feuerwehrverband Schwaz gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zur erfolgreich bestandenen Funk-Leistungsprüfung 2026 und bedankt sich bei allen Mitwirkenden – insbesondere bei den Bewertern und Ausbildern – für ihr Engagement im Dienste der Feuerwehr und der Bevölkerung.

Text: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl

Bilder: Lukas Lintner & Marco Plattner

Ried im Zillertal, 15. Februar 2026

In den frühen Morgenstunden des 15. Februar 2026 wurden die umliegenden Feuerwehren im mittleren Zillertal zu einem Großbrand nach Ried alarmiert. Gegen 03:30 Uhr stand beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte ein Wohnhaus bereits in Vollbrand. Aufgrund der massiven Hitzeentwicklung und der raschen Brandausbreitung griffen die Flammen kurze Zeit später auf ein direkt angrenzendes zweites Wohnhaus über. Glücklicherweise wurden bei diesem Ereignis keine Personen verletzt.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich das erste Gebäude bereits in einem weit fortgeschrittenen Brandstadium. Aufgrund der enormen Hitzeentwicklung und der bereits stark beschädigten Gebäudestruktur war ein Innenangriff unter schwerem Atemschutz nicht mehr möglich. Die Brandbekämpfung musste daher ausschließlich von außen durchgeführt werden.

Die Löschwasserversorgung wurde durch das örtliche Hydrantennetz sowie zusätzlich über einen nahegelegenen Bach sichergestellt. Mittels Tragkraftspritzen wurde das Wasser über längere Wegstrecken zur Einsatzstelle gefördert. Durch das koordinierte und professionelle Zusammenwirken aller eingesetzten Feuerwehren konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden.

Derzeit dauern die umfangreichen Nachlöscharbeiten noch an, um letzte Glutnester abzulöschen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

Großeinsatz zahlreicher Einsatzorganisationen

Im Einsatz standen insgesamt acht Feuerwehren mit 20 Fahrzeugen und 145 Feuerwehrmitgliedern:

  • Freiwillige Feuerwehr Ried im Zillertal
  • Freiwillige Feuerwehr Kaltenbach
  • Freiwillige Feuerwehr Stumm
  • Freiwillige Feuerwehr Aschau im Zillertal
  • Freiwillige Feuerwehr Uderns
  • Freiwillige Feuerwehr Fügen
  • Freiwillige Feuerwehr Ramsau im Zillertal
  • Freiwillige Feuerwehr Schwaz

Seitens des Rettungsdienstes war das Rotes Kreuz Schwaz mit dem Einsatzleiter sowie einem Rettungswagen und dessen Besatzung vor Ort. Ebenso stand eine Polizeistreife mit zwei Einsatzkräften im Einsatz.

Die Einsatzleitung der Feuerwehr wurde durch Bezirks-Feuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter, seinen Stellvertreter Herbert Eibl sowie Abschnittskommandant Reinhard Haun unterstützt.

Der Bezirks-Feuerwehrverband Schwaz bedankt sich bei allen eingesetzten Kräften für die hervorragende Zusammenarbeit und den professionellen Einsatz unter schwierigen Bedingungen.

Text und Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kreidl

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