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Marcel Kreidl

Insgesamt drei Tage im April übte ein Teil der Flughelfergruppe des Bezirks Schwaz theoretisch und praktisch an der Landesfeuerwehrschule Tirol. Es galt die bis dahin erworbenen Fähigkeiten im Zusammenwirken mit Luftfahrzeugen anzuwenden und weiter auszubauen.

Der erste Tag startete für die Kameraden mit einem theoretischen Unterrichtsblock im Lehrsaal. Dort wurden die verschiedensten Einsatzmittel, welche für den Flugdienst benötigt werden, durchgearbeitet. Am Nachmittag des selben Tages konnte das theoretische Wissen in der Praxis - aber noch ohne Luftfahrzeug - angewandt werden

Weiter ging es am zweiten Tag mit der Einweisung auf die zur Verfügung gestellten Luftfahrzeuge. Wie öffne ich eine Hubschraubertüre richtig, wie steige ich richtig in einen Hubschrauber ein, wie befestigte ich Außenlasten am Hubschrauber richtig und vieles mehr. Im Verlauf des Tages wurden mehrere Lastenflüge mit den Hubschraubern der BM.I sowie der Fa. Elikos durchgeführt. Auch die richtige Einweisung eines Hubschraubers im Gelände wurde geübt.

Am dritten und letzten Tag der Fortbildung wurden nochmals Lastenflüge mit Equipment durchgeführt, die die Kameraden für den Einsatz bei einen Waldbrand oder dgl. benötigen. Der krönende Abschluss stellte der Flug am Tau und an der Winde hängend dar. Für die teilnehmenden Kameraden sehr anstrengende, intensive aber auch lehrreiche Übungen in Verbindung mit Luftfahrzeugen.

Beim Lehrgang wurden folgende Luftfahrzeuge eingesetzt:

BM.I Flugeinsatzstelle Innsbruck mit der Libelle Tirol - AS 350 B3

Fa. Elikos mit einer AS 350 B3

ARA Flugrettung mit dem RKII - einem Eurocopter H145

Fa. Wucher ebenfalls mit einer AS 350 B3 Eureuil

Text und Bilder: FF Schwaz

Nach vielen Jahren engagierter Arbeit verabschiedet sich Magdalena Bichler aus ihrer Funktion als Sachgebietsleiterin Jugend im Bezirksfeuerwehrverband Schwaz. Mit ihrem großen Einsatz, ihrer klaren Haltung und ganz viel Herzblut hat sie die Jugendarbeit im Bezirk entscheidend mitgeprägt – und dabei Spuren hinterlassen, die bleiben.

Magdalena war mehr als nur eine Funktionsträgerin – sie war Ansprechpartnerin, Motivatorin und Vorbild für viele junge Feuerwehrmitglieder sowie deren Betreuer:innen. Ihr Ziel war immer klar: Die Jugendlichen in ihrer Entwicklung zu unterstützen, ihnen Werte wie Kameradschaft, Verantwortung und Einsatzbereitschaft mitzugeben – auf Augenhöhe und mit viel Einfühlungsvermögen.

„Was mich immer motiviert hat, war die Begeisterung der Jugendlichen. Da spürt man, dass man etwas bewegt“, sagt sie im Rückblick auf ihre Amtszeit. Viele Initiativen, Bewerbe und Ausbildungsveranstaltungen tragen ihre Handschrift – immer gut organisiert, immer mit Blick fürs Detail, aber vor allem für die Menschen.

Ein besonderes Anliegen war ihr die Stärkung der Gemeinschaft über die Ortsgrenzen hinaus: „Es war mir wichtig, dass sich die Jugendgruppen im Bezirk auch untereinander kennen und vernetzen. Feuerwehr ist Teamarbeit – das beginnt schon bei den Jüngsten.“

Der Abschied fällt nicht leicht – das ist spürbar. Doch Magdalena blickt zufrieden zurück: „Ich durfte mit vielen großartigen Menschen zusammenarbeiten. Ohne dieses Miteinander wäre so vieles nicht möglich gewesen.“ Ihrer Nachfolgerin Magdalena Sophie Hauser wünscht sie ein ebenso motiviertes Umfeld – und den Mut, neue Wege zu gehen.

Auch wenn sie nun einen Schritt zurücktritt, zumindest im Bezirk, bleibt eines gewiss: Magdalena Bichler bleibt der Feuerwehr mit Herz und Seele verbunden. Und dafür sagen wir von ganzem Herzen: DANKE, Magdalena und viel Glück und Erfolg für deine Aufgabe als Landessachgebietsleiterin Jugend!

Text und Bild: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kreidl

Am 26. März 2025 fand in der Bezirkszentrale des BFV Schwaz eine Schulung für die Mitarbeiter zur Einführung des neuen digitalen Lagetools statt. Ziel der Schulung war es, den Teilnehmern den sicheren Umgang mit dem Tool zu vermitteln und verschiedene Einsatzszenarien praxisnah zu üben.

Das Lagetool ermöglicht eine detaillierte und interaktive Darstellung von Einsatzlagen in Echtzeit. Es bietet die Möglichkeit, Lagekarten mit oder ohne direkte Verknüpfung zu einem Einsatz zu erstellen. Besonders bei Großschadensereignissen oder geplanten Großveranstaltungen erleichtert es die Dokumentation und Koordination maßgeblich.

Während der Schulung wurden verschiedene Funktionen intensiv getestet:
? Erstellen und Bearbeiten von Lagekarten
? Nutzung taktischer Zeichen zur Visualisierung der Lage
? Einbindung von Ressourcen und Verknüpfung mit Einsätzen
? Speicherung von Lagemeldungen und Reports

Dank der übersichtlichen Benutzeroberfläche und der einfachen Handhabung konnte das System schnell erlernt werden. Die Schulung hat gezeigt, dass das Lagetool ein wertvolles Instrument zur Unterstützung der Einsatzleitung ist und zur weiteren Professionalisierung der Lageführung beiträgt.

Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer für ihr Engagement!

Text Und Bilder: BFV Schwaz/Team Bezirkszentrale

314 Feuerwehrjugendmitglieder aus rund 30 Feuerwehren stellten sich der Herausforderung

Am 29. März 2025 fand in Buch in Tirol der Wissenstest der Feuerwehrjugend statt, der alljährlich zu den Höhepunkten im Kalender der Feuerwehrjugend zählt. In den Kategorien Bronze, Silber und Gold stellten die Jugendlichen ihr umfangreiches Wissen unter Beweis.

Drei Kategorien, drei Herausforderungen

Der Wissenstest gliederte sich in drei Leistungsstufen, die unterschiedliche Anforderungen an die Jugendliche stellten:

  • Bronze: Geprüft wurden theoretische Fragen, die Zuordnung der Dienstgrade, die Erklärung wasserführender Armaturen und Feuerwehrfahrzeuge sowie Kenntnisse in Funk, Knoten und Erster Hilfe.
  • Silber: Neben weiterführenden Kenntnissen zu Dienstgraden, Funk und Knoten wurde das Planspiel „Löschgruppe“ geprüft, welches praxisnahes Wissen zur Brandbekämpfung vermittelte. Auch Erste Hilfe blieb ein zentraler Bestandteil.
  • Gold: Die höchste Kategorie stellte die größten Anforderungen. Neben den Dienstgraden und der detaillierten Erklärung der Technischen Gruppe umfasste die Prüfung gefährliche Stoffe, Erste Löschhilfe und vertiefte Kenntnisse in Erster Hilfe.

Erfolgreiche Leistungen mit 314 vergebenen Abzeichen

Im Rahmen der Schlussveranstaltung, die im Feuerwehrhaus Buch abgehalten wurde, freute sich Bewerbsleiterin und Sachgebietsleiterin Magdalena Bichler, insgesamt 314 Abzeichen an die erfolgreichen Teilnehmer zu verleihen.

Zahlreiche Ehrengäste, darunter Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter, Bezirksfeuerwehrinspektor Stefan Geisler sowie der Bürgermeister-Stellvertreter von Buch in Tirol Martin Kirchmair und Ehrenmitglieder des Bezirkes, würdigten das große Engagement der Jugendlichen. Sie betonten Bedeutung der Jugendfeuerwehr als unverzichtbaren Bestandteil der Nachwuchsarbeit in den Tiroler Feuerwehren.

 

Bezirks-Feuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter

 

Landes-Sachgebietsleiterin Feuerwehrjugend Magdalena Bichler

 

Bezirks-Sachgebietsleiterin Feuerwehrjugend Magdalena Hauser

 

Neue Sachgebietsleiterin und Jugendbetreuer ernannt

Im Zuge der Schlussveranstaltung wurden zudem vier Kamerad*innen als Jugendbetreuer ernannt:

  • Stefanie Binder (FF Vomperbach)
  • Maximilian Fleidl (FF Finkenberg)
  • Emanuel Mayr (FF Jenbach)
  • Marcel Kammerlander (FF Gerlos)

Zudem wurde Magdalena Hauser (FF Schlitters) als neue Sachgebietsleiterin Feuerwehrjugend Bezirk Schwaz vom Bezirkskommando ernannt. Das Bezirksfeuerwehrkommando dankt ihr für die Übernahme dieser verantwortungsvollen Funktion und wünscht ihr viel Erfolg.

Der scheidenden Sachgebietsleiterin Magdalena Bichler wurde Dank und Anerkennung für ihre Tätigkeit ausgesprochen. Sie wird sich nun mit großem Engagement als Landes-Sachgebietsleiterin für die Jugendfeuerwehr in Tirol einsetzen.

Dank an Organisatoren und Helfer

Ein großer Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr Buch unter Kommandant Günther Köchler für die reibungslose Organisation des Wissenstests 2025. Ebenso dem Roten Kreuz, der Crew des Notarzthubschraubers und allen Helfern, die zum Gelingen beigetragen haben.

Ein abschließender Dank geht an alle Bewerter, Betreuer sowie an die teilnehmenden Feuerwehrjugendmitglieder für ihre hervorragenden Leistungen.

Text: BFV Schwaz/Team ÖA Florian Galler

Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Stefan Rengo

Die gemeinsame Erprobung der Feuerwehrjugend aus Buch, Jenbach und Wiesing wurde heuer am 21.03.2025 bereits zum 11. Mal durchgeführt. Die Veranstaltung hat sich bewährt, um die Jungs und Mädels bestens auf den Wissenstest des Bezirksfeuerwehrverbandes Schwaz vorzubereiten. Weiters wird dabei auch der Grundstein für die zukünftige ortsübergreifende Zusammenarbeit im Aktivdienst gelegt. Dieses Jahr wurde die Erprobung von der Freiwilligen Feuerwehr Buch durchgeführt.

Bei der Erprobung müssen die Youngstars ihr Wissen in den jeweiligen Erprobungsstufen I, II und III unter Beweis stellen. Nach einem gemeinsamen schriftlichen Teil werden folgende Themen geprüft:

Erprobungsstufe I

  • Dienstgrade
  • Meldung
  • Fahrzeuge der Feuerwehr
  • Wasserführende Armaturen
  • Funk
  • Knoten
  • Erste Hilfe

Erprobungsstufe II

  • Dienstgrade
  • Meldung
  • Funk
  • Knoten
  • Planspiel „Die Löschgruppe“
  • Erste Hilfe

Erprobungsstufe III

  • Dienstgrade
  • Meldung
  • Planspiel „Die technische Gruppe“
  • Erste Löschhilfe
  • Grundlagen Gefährliche Stoffe
  • Erste Hilfe

Sowohl Landes- und Bezirks-Jugendsachgebietsleiterin Magdalena Bichler, als auch Abschnitts-Feuerwehrkommandant Walter Theuretzbacher verschafften sich einen Überblick von der Veranstaltung und überzeugten sich vom hohen Ausbildungsstand. 

Vereinzelte Fehler konnten behoben bzw. ausgemerzt werden.

Somit steht einem erfolgreichen Wissenstest kommenden Samstag in Buch nichts mehr im Weg.

Wir dürfen nochmals allen Jugendlichen zu ihren Leistungen gratulieren und wünschen für den Wissenstest alles Gute!

Zum Schluss sei auch auf diesem Weg nochmals allen Prüfern der Feuerwehren und vom Roten Kreuz und allen Helfern für die großartige Unterstützung gedankt!

Text und Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Dominik Böck

Am 21. März 2025 fand die 158. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schwaz im Festsaal der Wirtschaftskammer statt. Kommandant Hilli Baumann begrüßte zahlreiche Mitglieder sowie Vertreter des Bezirksfeuerwehrverbandes, Partnerorganisationen und der Stadtpolitik, darunter Bürgermeisterin Victoria Weber.

Nach dem Gedenken an verstorbene Kameraden wurde das Jahr 2024 mit einem kurzen Film reflektiert. Die 136 aktiven Mitglieder leisteten 352 Einsätze mit 3.731 Stunden. Die Feuerwehr zählt insgesamt 200 Mitglieder, darunter 14 Jugendliche.

Besondere Ehrung für Josef „Pepal“ Schaller

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Durchführung der Beförderung von Kameradinnen und Kameraden sowie die Verleihung von Langjährigkeitsmedaillien für 25, 50 und 70 Jahre Dienst in der Feuerwehr. Ein herausragender Moment der Versammlung war die Ehrung von Josef „Pepal“ Schaller für unglaubliche 80 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Schwaz – eine außergewöhnliche Leistung, die mit großem Applaus gewürdigt wurde.

Neuwahl des Stadtkommandanten-Stellvertreters

Ein zentraler Punkt der Versammlung war die Wahl eines neuen Stadtkommandanten-Stellvertreters. Da Hannes Jäger altersbedingt aus dem aktiven Dienst ausscheiden musste, wurde Lukas Baumann mit 95 % der Stimmen zu seinem Nachfolger gewählt. Die Wahl leitete Bürgermeisterin Victoria Weber.

Wechsel in der Führung

Hannes Jäger, seit 1973 bei der Feuerwehr, hatte über die Jahre verschiedene Führungspositionen inne. 2013 wurde er Stadtkommandant-Stellvertreter, musste aber 2025 altersbedingt ausscheiden. Sein Nachfolger Lukas Baumann trat 2003 der Jugendfeuerwehr bei, übernahm 2018 eine Führungsfunktion und wurde 2023 Zugskommandant. Nun folgt er Jäger als Stellvertreter nach.

Die Feuerwehr dankt Hannes Jäger für seinen unermüdlichen Einsatz und wünscht Lukas Baumann viel Erfolg. Der Abend klang bei einem Buffet und geselligem Beisammensein aus.

Text: BFV Schwaz/Team ÖA - Marcel Kreidl

Bilder: FF Schwaz

Am 07. März 2025 wurde eine der größten mobilen Hochleistungspumpen Österreichs offiziell an uns übergeben. Anschließend erfolgte die Schulung durch die Herstellerfirma Börger GmbH. Die HLP 25.000 „PumpenPower“ wird künftig in Jenbach stationiert sein und überregional bei Hochwassereinsätzen unterstützen.

Technische Daten der HLP 25.000:

  • Leistung: 25.000 l/min (1.500 m³/h)

  • Motor: 278 PS Perkins Diesel

  • Anschlüsse: 4 Saugeingänge, 3 Druckausgänge

  • Korngröße: bis 95 mm Durchmesser

  • Transport: Drehschemel-LKW-Anhänger (11 t Gesamtgewicht)

  • Ausstattung: 300 m Schlauchmaterial (200 mm Ø), autarke Stromversorgung, witterungsgeschützte Bedienung

Die Anschaffungskosten von rund 380.000 Euro wurden zu 75 % vom Land Tirol und zu 25 % von der Gemeinde Jenbach übernommen. Zusätzlich investierte die Gemeinde in Hochwasserschutzelemente und einen Hoflader.

Präsentation und Ersteinschulung

Die feierliche Präsentation fand am Abend in Jenbach statt, mit Bürgermeister Dietmar Wallner und zahlreichen Gästen. In seiner Rede betonte Wallner die Bedeutung dieses Meilensteins für den Hochwasserschutz.

Am 12. März folgte die erste Schulung der Feuerwehr Jenbach, unterstützt von der Feuerwehr Schwaz, die einen 20.000-Liter-Abrollbehälter bereitstellte. Diese Übung ermöglichte es, die Pumpe unter realistischen Bedingungen zu testen. Weitere Schulungen sind geplant, um den effizienten Einsatz im Ernstfall sicherzustellen.

Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, insbesondere Landesrätin Astrid Mair und dem Landes-Feuerwehrverband Tirol, für ihre Unterstützung bei diesem wichtigen Projekt!

Text: BFV Schwaz/Team ÖA - Marcel Kreidl

Bilder: FF Jenbach und boerger.com

Fügen, Tirol – Am 18. März 2025 brach gegen 13:58 Uhr ein Großbrand in einem Stallgebäude aus. Die Feuerwehr Fügen rückte umgehend aus und erhielt Unterstützung von den umliegenden Feuerwehren Uderns, Bruck, Hart und Schlitters sowie von der Feuerwehr Schwaz. Durch das schnelle Eingreifen konnte der Brand bis 16:00 Uhr unter Kontrolle gebracht werden.

Einsatzkräfte und Löscharbeiten

Die Feuerwehren rückten mit insgesamt 14 Fahrzeugen an. Auch die Polizei war mit 3 Streifen vor Ort und der Rettungsdienst war mit 2 Rettungswagen, einem Einsatzleiter und einem Notarzt im Einsatz. Ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude konnte verhindert werden. Schließlich wurde gegen 19:15 Uhr „Brand aus“ gemeldet.

Kräfteübersicht Feuerwehr:

Feuerwehr Fügen – 6 Fahrzeuge mit 35 Einsatzkräften

Feuerwehr Schlitters – 3 Fahrzeuge mit 24 Einsatzkräften

Feuerwehr Hart im Zillertal – 1 Fahrzeug mit 9 Einsatzkräften

Feuerwehr Bruck am Ziller – 1 Fahrzeug mit 7 Einsatzkräften

Feuerwehr Uderns – 3 Fahrzeuge mit 16 Einsatzkräften

Sowie der Bezirksfeuerwehrinspektor Stefan Geisler, Bezirkskommandant-Stv. Herbert Eibl, Abschnittskommandant Fügen Reinhard Haun.

Die Wasserversorgung durch 2 Hydranten und mittels Pendelverkehres einiger Tanklöschfahrzeuge sichergestellt.

Nachlöscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden, bis in den frühen Abend. Um 21:22 Uhr erfolgte eine erneute Alarmierung zur Kontrolle auf Glutnester. Am 19.03.2025 wurden um 06:20 Uhr nochmals Nachlöscharbeiten durchgeführt.

Dank an die Einsatzkräfte

Dank der schnellen und professionellen Arbeit der Feuerwehren konnte größerer Schaden vermieden werden. Über Verletzte oder Schäden am Tierbestand gibt es keine Informationen. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

Laut Presseaussendung der Polizei erlitten zwei Personen leichte Verletzungen, sie wurden durch den Notarzt erstversorgt und zur weiteren Abklärung mit dem Roten Kreuz ins Bezirkskrankenhaus Schwaz gebracht. Durch den Brand verendeten auch etliche Tiere, die nicht mehr aus dem Stall gerettet werden konnten.

Text: Feuerwehr Fügen - Martin Ludwig

Bilder: BFV Schwaz Team ÖA Marcel Kreidl

Fügen - Am 8. März 2025 fand im Hotel Kohlerhof die 137. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Fügen statt. Die Vollversammlung begann um 20:02 Uhr mit 88 anwesenden Mitgliedern.
Zu Beginn der Versammlung begrüßte Kommandant ABI Reinhard Haun neben zahlreichen Kameradinnen und Kameraden auch folgende Ehrengäste:

Ehrenmitglieder: Anker Adolf und Prankl Manfred
Mainusch Dominik (Bürgermeister Gemeinde Fügen)
Unterweger Josef (Bürgermeister Gemeinde Fügenberg)
•Eberharter Hansjörg (Bezirksfeuerwehrkommandant)
Evi Bielau (Bürgermeister-Stellvertreterin Gemeinde Fügen)
Fankhauser Andrä (Bürgermeister-Stellvertreter Gemeinde Fügenberg)
Pfarrer Tobias Höck

Im Anschluss präsentierte der Kommandant den Jahresbericht und gab einen Überblick über die Einsätze, Tätigkeiten und Entwicklungen des vergangenen Jahres.

Mannschaftsstand per 8. März 2025:

•Aktive Mitglieder: 103
•Jugendfeuerwehr: 13
•Mitglieder in Reserve: 8
•Mitglieder außer Dienst: 22
•Ehrenmitglieder: 2
•Gesamtmitgliederstand: 147

Leistungsbilanz 2024:
•419 Tätigkeiten mit insgesamt 3.290 eingesetzten Mitgliedern
•9.176 geleistete Stunden

Jugendbericht
Im Anschluss an den Jahresbericht präsentierte Jugendbetreuerin Sandra Feichter den Jugendbericht.
Jugendstatistik:
•13 Mitglieder, 11 Buben & 2 Mädchen
•6 überstellte Mitglieder
•36 Übungen & Tätigkeiten mit insgesamt 595 Mitgliedern und 1.590 Stunden

Nach dem Bericht des Kommandanten und der Jugend folgte der Kassabericht von HV Thomas Flörl. Die Kassaprüfer Hans Emberger und Manfred Schiestl bestätigten die Richtigkeit der Angaben. Die Vollversammlung entlastete Thomas Flörl einstimmig.

Angelobungen und Beförderungen

Im Rahmen der Versammlung wurden folgende Jungfeuerwehrmitglieder angelobt und zum Feuerwehrmann (FM) befördert:
•Lanthaler Marco
•Ilic David
•Haller Kilian
•Huber Tobias
•Franz Tobias
•Leo Daniel
Zudem wurde Jugendbetreuerin Sandra Feichter zum Löschmeister (LM) befördert.

Übergabe der Einsatzjacken

Nach den Beförderungen erfolgte die Übergabe von Einsatzjacken an die Bürgermeister sowie Vizebürgermeister der Gemeinden Fügen und Fügenberg. Diese Jacken sollen im Einsatzfall dafür sorgen, dass die Bürgermeister und Vizebürgermeister sichtlich erkennbar sind.

Rücktritt von ABI Reinhard Haun

Ein besonders bewegender Moment war der Rücktritt von ABI Reinhard Haun, der nach beeindruckenden 22 Jahren als Kommandant sein Amt niederlegte. In seiner langen Dienstzeit leitete er die Feuerwehr Fügen mit großem Engagement und Weitblick. Unter seiner Führung wurden nicht nur zahlreiche Einsätze erfolgreich koordiniert, sondern auch die Modernisierung des Fuhrparks sowie die stetige Verbesserung der Ausbildung der Feuerwehrmitglieder vorangetrieben.
ABI Reinhard Haun war stets eine verlässliche Stütze in herausfordernden Situationen und ein Vorbild für viele Feuerwehrleute. Die Mitglieder der Feuerwehr sowie die Gemeinde danken ihm herzlich für seinen jahrzehntelangen, unermüdlichen Einsatz für die Sicherheit der Bevölkerung. Sein Wirken wird unvergessen bleiben. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute, viel Gesundheit und Erfolg auf seinem weiteren Lebensweg.
Auch FÄ Verena Haun, die das Amt der Schriftführerin mit großer Sorgfalt und Engagement führte, wurde verabschiedet. Ihr gilt ebenso ein herzliches Dankeschön für ihre wertvolle Arbeit in den vergangenen Jahren.

Neuwahlen der Feuerwehrführung

Im Anschluss erfolgten die Neuwahlen, bei denen der Kommandant, Kommandant Stellvertreter und der Schriftführer neu besetzt wurden.

Die neue Feuerwehrführung setzt sich wie folgt zusammen:

•Kommandant: OBI Stefan Flörl
•Kommandant-Stellvertreter: OBM Christian Fillafer
•Schriftführer: FM Christian Schiestl
•Kassier: HV Thomas Flörl

Mit diesen Neuwahlen beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Fügen. Die Versammlung würdigte die Verdienste der bisherigen Führung und wünschte dem neuen Kommando viel Erfolg für die kommenden Herausforderungen.

Ende der Sitzung war um 22:10 Uhr. Anschließend fand noch das gemeinsame Abendessen im Hotel Kohlerhof statt.

Bericht: FF Fügen Christian Schiestl

Bilder: FF Fügen Martin Ludwig und Stefan Rengo

Schlitterberg, 03.03.2024 – 17:45 Uhr

Am späten Nachmittag des 3. März 2024 brach auf einem Bauernhof in Schlitterberg ein Großbrand aus. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte stand das vollständig aus Holz bestehende Gebäude bereits in Vollbrand. Eine Rettung war nicht mehr möglich – das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder.

Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindert werden. Gegen 21:00 Uhr war der Brand unter Kontrolle. Ein Bagger wurde eingesetzt, um zu den Glutnestern vorzudringen. Dennoch flammten Glutnester erneut auf, sodass die Feuerwehr Schlitters gegen 03:00 Uhr früh nochmals alarmiert wurde.

Die Löscharbeiten wurden teilweise unter Atemschutz durchgeführt, um die Einsatzkräfte vor Rauch und giftigen Dämpfen zu schützen.

Die Wasserversorgung erfolgte über einen Hochbehälter und wurde über einen Hydranten zum Brandobjekt geleitet. Dazu mussten mehrere hundert Meter Schlauchleitung verlegt werden.

Eine verletzte Person – Rettung per Notarzthubschrauber

Eine Person wurde bei dem Brand verletzt. Nach der Erstversorgung durch das Rote Kreuz wurde sie mit einem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

Einsatzkräfte vor Ort:

Feuerwehr: 7 Feuerwehren (Schlitters, Strass, Buch, Jenbach, Uderns, Schwaz, Wiesing)
Rettungsdienst: Rotes Kreuz Schwaz mit 2 Rettungswagen, Einsatzleiter und Kriseninterventionsteam
Notarzthubschrauber
Polizei: 2 Fahrzeuge
Fahrzeuge insgesamt: 12 Feuerwehrfahrzeuge

Führungskräfte des Landes und des Bezirkes vor Ort:

Landesfeuerwehrkommandant: Jakob Unterladstätter
Bezirksfeuerwehrkommandant: Hansjörg Eberharter (Stellvertreter: Herbert Eibl)
Bezirksfeuerwehrinspektor: Stefan Geisler
Abschnittskommandant: Walter Theuretzbacher

Die Brandursache ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Text: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl

Fotos: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl, Florian Galler und Abschnittskommandant Walter Theuretzbacher

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