Feuerwehreinsatz im Schigebiet Penken: Starke Rauchentwicklung in einem Gastronomiebetrieb
Finkenberg, 02. März 2025 – Am Sonntagmorgen wurde die Feuerwehr Finkenberg zu einem Einsatz in einem Gastronomiebetrieb im Schigebiet Penken gerufen. Im Bereich des Pizzaofens kam es zu einer starken Verrauchung. Nach einer telefonischen Meldung des Betreibers an den Feuerwehrkommandanten. Nach der Alarmierung über die Kleineinsatzschleife machten sich mehrere privat im Schigebiet anwesende Feuerwehrkameraden auf dem Weg zum Einsatzort. Dort stellten sie eine verstärkte Rauchentwicklung in der Außenwand des in Holzbauweise errichteten Gebäudes fest. Aufgrund der Lage wurde Sirenenalarm für die Feuerwehr Finkenberg ausgelöst sowie die Feuerwehr Mayrhofen mit Atemschutzgeräteträgern nachalarmiert.
Mit Gondelbahn und Pistengeräten zum Einsatzort
Nach dem Eintreffen der Einsatzmannschaft wurde unter Atemschutz die bereits begonnene Öffnung der betroffenen Holzwand fortgesetzt und glimmende Teile entfernt um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Die Löschwasserversorgung wurde über die Beschneiungsanlage der Mayrhofner Penkenbahn sichergestellt. Rettungsdienst und Alpinpolizei waren ebenfalls vor Ort. Die nachalarmierte Feuerwehr Mayrhofen konnte nach Rücksprache im Bereitstllungsraum "Penkentenne" wieder abrücken.
Die Feuerwehr Finkenberg bedankt sich herzlich bei allen beteiligten Kräften und Helfern, insbesondere:
?Dem Bahnpersonal der Finkenberger Almbahn und Mayrhofner Bergbahn für die wertvolle Unterstützung
? Der Schischule Sunny für die Transportunterstützung
? Der Penkentenne für die Verpflegung der Einsatzkräfte
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Finkenberg: 25 Einsatzkräfte
Feuerwehr Mayrhofen: 16 Einsatzkräfte
Rettungsdienst: 3 Einsatzkräfte
Alpinpolizei: 1 Einsatzkraft
Zahlreiche Helfer und Bedienstete der Bahnbetriebe
Dank des raschen und koordinierten Einsatzes konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert und größerer Schaden vermieden werden.
Text: FF Finkenberg - Gregor Troppmair
Fotos: FF Finkenberg & BFV Schwaz / Team ÖA - Magdalena Sporer
Jugendbetreuersitzung des Bezirks-Feuerwehrverbandes Schwaz
Am 24. Februar 2025 fand im Feuerwehrhaus Vomperbach die Jugendbetreuersitzung des Bezirksfeuerwehrverbandes Schwaz statt. Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter eröffnete die Sitzung und begrüßte die anwesenden Jugendbetreuer, Kommandanten, Sachgebietsleiter sowie Abschnittskommandanten.
Im Anschluss stellte die Bezirkssachgebietsleiterin für die Feuerwehrjugend, Magdalena Bichler, die Tagesordnung vor und informierte über den aktuellen Stand der Vorbereitungen für den Wissenstest, der am 29. März in Buch in Tirol stattfinden wird. Die anwesenden Betreuer wurden dazu ermutigt, ihre Jugendgruppen bestmöglich auf diese Veranstaltung vorzubereiten.
Ein weiterer zentraler Punkt der Sitzung war der Landesfeuerwehrjugendleistungsbewerb, der vom 27. bis 29. Juni in Innsbruck ausgetragen wird. Zudem wurden organisatorische Aspekte wie das geplante Zeltlager, weitere bevorstehende Aktivitäten sowie allgemeine Anliegen der Jugendbetreuer erörtert. Der fachliche Austausch trug maßgeblich zur Stärkung der Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehrjugend bei.
Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter informierte die Anwesenden über eine personelle Veränderung im Sachgebiet Feuerwehrjugend. Die bisherige Bezirkssachgebietsleiterin Magdalena Bichler, die zugleich als Landessachgebietsleiterin tätig ist, wird ihre Funktion im Bezirk Schwaz beim Wissenstest in Buch an Magdalena Hauser von der Feuerwehr Schlitters übergeben.
Zum Abschluss der Sitzung dankte Magdalena Bichler allen Beteiligten für ihr Engagement und äußerte ihre Vorfreude auf eine erfolgreiche Saison mit zahlreichen Aktivitäten für die Jugendfeuerwehren.
Nach der Sitzung wurde den Teilnehmern eine Verpflegung gereicht, die dankenswerterweise von Kommandant Marco Plattner der Feuerwehr Vomperbach organisiert wurde. Dies bot Gelegenheit zu weiterführenden Gesprächen in angenehmer Atmosphäre.
Text und Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kammerlander
Außerordentliche Neuwahl bei der Feuerwehr Hart im Zillertal
Am 22. Februar 2025 fand in der Festhalle Hart eine außerordentliche Neuwahl des Feuerwehrkommandos der Freiwilligen Feuerwehr Hart im Zillertal statt. 50 Kameraden waren anwesend, um über die neue Führung abzustimmen.
Zum neuen Kommandanten wurde Bezirksverwalter Hannes Eberharter und zum Stellvertreter Brandinspektor Franz Josef Hollaus gewählt. Sie übernehmen die Führung von Patrik Nail und Patrick Leitner, die ihr Amt übergaben.
Unter den Ehrengästen befanden sich Bezirks-Feuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter und Abschnitts-Kommandant Reinhard Haun sowie der Bürgermeister von Hart im Zillertal, Daniel Schweinberger. Sie bedankten sich bei den scheidenden Kameraden für ihren Einsatz und gratulierten den neu gewählten Führungskräften, denen sie viel Erfolg für ihre zukünftigen Aufgaben wünschten.
Die erste Bewährungsprobe für das neue Kommando ließ nicht lange auf sich warten: Noch am selben Abend wurde die Feuerwehr Hart gemäß dem Sonderalarmplan „Ertrinkungsunfall Fließgewässer“ alarmiert.
Die Feuerwehr Hart im Zillertal blickt mit ihrer neuen Führung optimistisch in die Zukunft und wird weiterhin für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen.
Großbrand Mülldeponie in Pill
In den frühen Morgenstunden des 25.02.2025 kam es zu einem Brand in einer Mülldeponie einer Recyclingfirma im Gemeindegebiet von Pill.
Ein Mitarbeiter des Recyclingunternehmens bemerkte den Brand über die Thermokamera in der Restmüllanlage. Auch Zeugen schlugen Alarm, da die Rauchwolke deutlich sichtbar war.
20 Fahrzeuge der Feuerwehren Pill, Weer, Kolasass, Wattens, Terfens, Vomperbach und Schwaz mit insgesamt 116 Kameradinnen und Kameraden rückten zur Brandstelle aus. Unter Vornahme von vier Löschleitungen am Boden sowie einen Löschangriff über die Drehleitern der Feuerwehr Wattens und Schwaz konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden. Die nachfolgende Aufgabe der eingesetzten Feuerwehrkräfte bestand darin, die großen Mengen an gelagerten Restmüll mit Hilfe von Radladern und Greifern umzuschichten und etwaige Glutnester abzulöschen.
Besonderheit
Da der dichte Brandrauch aufgrund des herrschenden Windes in Richtung Osten zog, wurde vorsorglich die Bevölkerung ab der Gemeinde Pill ostwärts aufgefordert als Sicherungsmaßnahme Fenster und Türen geschlossen zu halten. Um 09.15 Uhr konnte durch die örtliche Einsatzleitung „Brand aus“ gegeben werden und die Maßnahmen aufgehoben werden. Je nach Wetterlage kann es noch zu Geruchsbelästigung in den umliegenden Gemeinden kommen. Eine Gefahr besteht jedoch nicht.
Text: FF Schwaz
Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA - Stefan Erhart
Funk-Leistungsbewerb 2025: Erfolgreiche Teilnehmer aus dem Bezirk Schwaz
Am 21. und 22. Februar 2025 fand an der Landesfeuerwehrschule (LFS) Tirol die jährliche Funk-Leistungsprüfung statt. Rund 40 Feuerwehrkameraden aus dem Bezirk Schwaz stellten dabei ihr Können unter Beweis und absolvierten die Prüfung in zwei Ausbildungsstufen.
Stufe I – BRONZE
Die erste Stufe der Funk-Leistungsprüfung vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten im Digitalfunk. Die Teilnehmer mussten fünf Stationen erfolgreich meistern:
- Gerätekunde – Kenntnis der verschiedenen Funkgeräte und deren Funktionen
- Erstellen und Weitergeben einer Nachricht – Verfassen und Übermittlung von Funksprüchen
- Übermitteln einer Nachricht – Präzise und fehlerfreie Kommunikation über Funk
- Funker im Einsatz in der Florianstation – Koordination und Abwicklung des Funkverkehrs während eines Einsatzes
- Fragen aus dem Funkwesen – Theoretisches Wissen rund um Funktechnik, Funkordnung und Vorschriften
Stufe II – SILBER
Nach einer Wartezeit von mindestens zwei Jahren können Feuerwehrmitglieder das Funkleistungsabzeichen (FULA) in Silber erwerben. Diese Stufe baut auf die Bronze-Prüfung auf und erweitert das Wissen um komplexere Szenarien:
- Lotsendienst – Kommunikation und Koordination bei Straßensperren oder Umleitungen
- Erstellen und Weitergeben von Nachrichten – Erhöhte Anforderungen an Klarheit und Genauigkeit
- Übermitteln einer Nachricht – Sicherstellung einer störungsfreien Funkverbindung
- Funker im Gefahrguteinsatz (Florianstation) – Spezielle Einsatzkommunikation bei gefährlichen Stoffen
- Fragen aus dem Funkwesen – Vertieftes Wissen über Funktechnik und Einsatzszenarien
Digitalfunk: Ein unverzichtbares Einsatzmittel
Der Digitalfunk stellt eine essenzielle Kommunikationsplattform für Blaulichtorganisationen und Behörden dar. Gerade in Krisensituationen, bei Großschadensereignissen oder beim Ausfall von Strom- und Mobilfunknetzen ist eine stabile und sichere Funkverbindung entscheidend für die Koordination von Einsatzkräften.
Die Funk-Leistungsprüfung testete nicht nur das theoretische Wissen, sondern auch die praktischen Fähigkeiten im Umgang mit modernen Funkgeräten. Dazu gehörten unter anderem:
✅ Sicheres und korrektes Bedienen der Funkgeräte
✅ Präzise und verständliche Kommunikation nach Funkordnung
✅ Fehlerfreies Übermitteln von Nachrichten unter Zeitdruck
Dank der intensiven Ausbildung und Vorbereitung konnten alle Teilnehmer wertvolle Erfahrungen sammeln und ihre Fähigkeiten weiterentwickeln.
Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer!
Wir gratulieren allen Feuerwehrkameraden zum erfolgreichen Erwerb des Funkleistungsabzeichens in den Stufen Bronze und Silber und danken ihnen für ihr Engagement.
Ein großer Dank gilt auch den Ausbildern in den Ortsfeuerwehren und den Bewertern, die mit ihrer Fachkompetenz eine erstklassige Ausbildung ermöglicht haben.
Text: BFV Schwaz / Team ÖA - Marcel Kreidl
Foto: BFV Schwaz / Team ÖA - Stefan Rengo und Dominik Böck
Kommandantenschulung 2025: Erfolgreiche Fortbildungsveranstaltung des Bezirksfeuerwehrverbandes Schwaz
Der Bezirksfeuerwehrverband Schwaz lud zur diesjährigen Kommandantenschulung ein, und über 150 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden nahmen an der Fortbildungsveranstaltung teil. Die Schulung bot eine wertvolle Plattform zur Weiterbildung und zum Austausch über aktuelle Entwicklungen im Feuerwehrwesen.
Vielfältige Themenschwerpunkte für eine moderne Feuerwehrarbeit
Die Veranstaltung umfasste vier zentrale Themenbereiche, die praxisnah präsentiert wurden:
- Drohnen im Feuerwehrdienst
LM Spindlegger Daniel und HBM Vergeiner Alexander vom Bezirksfeuerwehrverband Kufstein gaben Einblicke in den modernen Drohneneinsatz im Feuerwehrwesen. Sie zeigten, wie innovative Drohnentechnologien genutzt werden können, um Einsätze effizienter und sicherer zu gestalten. - Arbeitsgruppe Vegetationsbrandbekämpfung
ABI Klotz Gebhard stellte die Arbeitsgruppe Vegetationsbrandbekämpfung des Landesfeuerwehrverbandes vor. Ziel dieser Initiative ist die einheitliche Ausbildung auf Bezirksebene sowie im gesamten Bundesland Tirol, um Vegetationsbrände effektiv bekämpfen zu können. - Einsatzfahrerschulung
OBM Baumann Armin informierte über wichtige Aspekte und Schulungsmöglichkeiten für Einsatzfahrer. Durch gezielte Trainings soll die Sicherheit und Effizienz im Fahrdienst der Feuerwehr weiter erhöht werden. - Öffentlichkeitsarbeit in der Feuerwehr
HBM Kreidl Marcel präsentierte die neue Arbeitsunterlage für das Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit. Diese soll als Unterstützung für die Beauftragten in den Feuerwehren dienen und die interne sowie externe Kommunikation optimieren.
Die Fortbildungsveranstaltung fand großen Anklang bei den Teilnehmenden, die die praxisnahen Inhalte und den fachlichen Austausch als äußerst wertvoll empfanden. Der Bezirksfeuerwehrverband Schwaz setzt damit weiterhin auf eine moderne und fundierte Ausbildung, um die Feuerwehren im Bezirk bestmöglich für zukünftige Herausforderungen zu rüsten.
Text: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl
Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Stefan Erhart
Brand einer Almhütte, Stummerberg – 4 Feuerwehren im Einsatz
Stummerberg, 11. Februar 2025 – Am Dienstagabend gegen 22:40 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Stumm zu einem Brand Almhütte alarmiert. Bereits während der Anfahrt ließ der Einsatzleiter die Feuerwehr Aschau nachalarmieren und in weiterer Folge die Feuerwehren Ried im Zillertal sowie die Stadtfeuerwehr Schwaz.
Beim Eintreffen der Feuerwehr Stumm schlugen bereits Flammen aus dem Dach. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer unter Kontrolle bringen und schlimmeres verhindern. Die Brandursache ist derzeit noch ungeklärt und Gegenstand laufender Ermittlungen.
Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt. Im Einsatz standen die Freiwilligen Feuerwehren Stumm, Aschau und Ried im Zillertal sowie die Stadtfeuerwehr Schwaz mit dem Abrollbehälter Atemschutz mit insgesamt rund 50 Einsatzkräfte. Auch der Bezirks-Feuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter und Abschnittskommandant Reinhard Haun begleiteten den Einsatz.
Text: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl
Bilder: FF Stumm - Jakob Gundacker und BFV Schwaz / Team ÖA - Marcel Kreidl
Schulung zur Entriegelung von Schienenfahrzeugen im Notfall
Am 06. Februar 2025 nahmen die zuständigen Tunnel-Feuerwehren des Tunnelzuges Abschnitts Jenbach – bestehend aus den Feuerwehren Jenbach, Buch, Wiesing und Strass im Zillertal – an einer Schulung zur Entriegelung von Schienenfahrzeugen im Notfall teil.
Alles Einsteigen!
Treffpunkt war der Innsbrucker Hauptbahnhof, von wo aus die 25 Teilnehmer mit einem Sonderzug Richtung Innsbruck Westbahnhof fuhren, um dort verschiedene Zugtypen und deren Notfallmechanismen kennenzulernen.
Praktische Übung an vier Zugtypen
Vor Ort hatten die Feuerwehrmitglieder die Möglichkeit, die Türentriegelung an vier unterschiedlichen Zugtypen gemeinsam mit den Trainern und Zuständigen der ÖBB auszuprobieren:
- ÖBB - Railjet
- ÖBB - Talentreihe (Bombardier Talent)
- ÖBB - CityJet (Desiro ML)
- DB - ICE-4
Unter Anleitung von Lokführer und Ausbilder der ÖBB wurden die Notfallmaßnahmen demonstriert und geübt. Ziel dieser Schulung war es, die verschiedenen Türmechanismen kennenzulernen, um im Ernstfall eine schnelle Evakuierung der Fahrgäste gewährleisten zu können.
Brandschutztechnische Einrichtungen und Besuch der Betriebszentrale
Neben der praktischen Türentriegelung wurde auch ein besonderes Augenmerk auf die brandschutztechnischen Einrichtungen der Züge gelegt. Die Teilnehmer erhielten interessante Einblicke in die verbauten Sicherheitssysteme und lernten, wie Brände in Schienenfahrzeugen verhindert oder bekämpft werden können.
Zum Abschluss der Schulung besuchten die Feuerwehren die ÖBB-Betriebsführungszentrale (BFZ), wo der gesamte Zugverkehr Westösterreichs überwacht und gesteuert wird. Dort konnten die Teilnehmer besichtigen, wie der Bahnbetrieb in Echtzeit koordiniert wird und welche Maßnahmen im Störungsfall eingeleitet werden.
Dank an die ÖBB für die Zusammenarbeit
Der Sicherheitsbeauftragte der ÖBB Infrastruktur AG, Peter Praxmarer, betonte: „Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr ist für uns von großer Bedeutung und funktioniert sehr gut.“
Auch der Abschnittskommandant Jenbach Walter Theuretzbacher zeigte sich überzeugt: „Ein großes Dankeschön an die ÖBB für diese interessante und praxisnahe Übungsmöglichkeit. Solche Schulungen sind wichtig, um im Ernstfall schnell handeln zu können.“
Text und Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Dominik Böck & Florian Galler
Erfolgreicher Übungsabend für das Funkleistungsabzeichen
Erfolgreicher Übungsabend für das Funkleistungsabzeichen
Am 7. Februar 2025 fand im Gerätehaus der Feuerwehr Vomperbach ein Übungsabend zur Vorbereitung auf das Funkleistungsabzeichen statt.
Die Veranstaltung wurde von Bezirksverwalter Marco Platter organisiert und bot den Teilnehmern aus dem Bezirk Schwaz die Möglichkeit, ihr Wissen unter realistischen Bedingungen zu überprüfen.
Unter der Aufsicht der Bewerter Stefan Armellini, Kevin Nachtschatt, Stefan Schiessl und Georg Weber wurden sämtliche Stationen durchlaufen. Dabei wurden Fehler analysiert und Verbesserungsvorschläge mit den Kandidaten besprochen, um eine gezielte Vorbereitung auf die bevorstehende Leistungsprüfung zu gewährleisten.
Von den insgesamt 41 Bewerbern aus dem Bezirk Schwaz – darunter 28 für Bronze und 13 für Silber – nutzten 18 Teilnehmer den Übungsabend, um sich intensiv auf die Prüfung vorzubereiten. Diese findet am 21. und 22. Februar 2025 an der Landesfeuerwehrschule in Telfs statt.
Der Abend war eine wertvolle Gelegenheit, offene Fragen zu klären und das eigene Können unter Wettbewerbsbedingungen zu überprüfen.
Fotos & Text: BFV-Schwaz/Team ÖA Florian Galler
Silobrand in Kaltenbach – Feuerwehren im Großeinsatz
Kaltenbach – Am Freitagabend, den 07.02.2025, kam es gegen 19:55 Uhr zu einem Brand in einem Sägespäne-Silo eines holzverarbeitenden Betriebs in Kaltenbach. Die automatische Brandmeldeanlage des Betriebs schlug Alarm und alarmierte die Einsatzkräfte.
Nach der ersten Erkundung durch die Feuerwehr Kaltenbach wurden umgehend die Feuerwehren Stumm und Ried nachalarmiert.
Die Feuerwehren Stumm und Ried im Zillertal stellten gemeinsam die Löschwasserversorgung sicher. Diese wurde über eine Förderleitung aus dem Ziller geführt, die über den Radweg sowie unter den Gleisen der Zillertal Bahn verlegt wurde. Die Drehleiter der Feuerwehr Stumm kam für den Atemschutzangriff zum Einsatz. Insgesamt wurde ein Atemschutztrupp aktiv eingesetzt, während zwei weitere Trupps in Reserve standen.
Neben den Feuerwehren waren auch die Polizei, der Notarzt sowie der Rettungsdienst zur Absicherung vor Ort. Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden.
Der Einsatz dauerte bis kurz nach Mitternacht. Personen kamen durch das Brandgeschehen weder zu Schaden noch in Gefahr. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt. Die Brandursachenermittlung durch die Polizei ist im Gange.
Im Einsatz standen:
- Feuerwehr Kaltenbach mit 2 Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften
- Feuerwehr Stumm mit 3 Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften
- Feuerwehr Ried im Zillertal mit 2 Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften
- Abschnittskommandant Fügen
- Polizei
- Notarzt
- Rettungsdienst
Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren konnte eine weitere Brandausbreitung erfolgreich verhindert werden.
Fotos & Text: BFV Schwaz / Team ÖA Florian Galler