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Einsätze

Einsätze (189)

Am Dienstagnachmittag, den 21. Oktober 2025, kam es auf der Neuen Landesstraße (L225) zwischen Terfens und Vomperbach zu einem Verkehrsunfall. Ein 20-jähriger Einheimischer fuhr aus bislang unbekannter Ursache in der sogenannten Lang-Kurve geradeaus, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und überschlug sich über die Böschung in das darunterliegende Bachbett des Vomperbachs.

Der PKW wurde dabei von Bäumen und einem Baumhaus abgebremst und kam schwer beschädigt zum Stillstand. Der Lenker hatte großes Glück im Unglück: Er erlitt nur leichte Verletzungen und konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit führte der Vomperbach an dieser Stelle derzeit kein Wasser, da dieses vollständig für die Stromerzeugung zum Kraftwerk abgeleitet wird – ein Umstand, der Schlimmeres verhinderte.

Das Rote Kreuz brachte den Verunfallten vorsorglich ins Krankenhaus nach Schwaz.

Im Einsatz standen:

  • Feuerwehr Vomperbach mit 2 Fahrzeugen (KLF und TLF), 1 Frau und 11 Mann

  • Polizei, Rotes Kreuz, Wasserrettung

  • sowie ein örtlicher Abschleppdienst

Die Feuerwehr Vomperbach sicherte die Unfallstelle ab, unterstützte bei der Fahrzeugbergung und half beim Abtransport des Unfallwracks. Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.

Bericht: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl

Bilder: FF Terfens

Am 20.10.2025 um 11:17 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Wiesing mittels Pager zu einem Brand im Freien im Bereich des Gipfelkreuzes Kirchenspitze unterhalb des Ebner Jochs alarmiert. Laut Meldung waren dort Glutnester in unmittelbarer Nähe zum Gipfelkreuz erkennbar.

Nach telefonischer Rücksprache mit der Melderin konnte Einsatzleiter OBI Andreas Rofner, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Wiesing die Lage genauer einschätzen und entschied, zur Unterstützung die Libelle Tirol (Hubschrauber des BMI) sowie die Flughelfer der Freiwilligen Feuerwehr Schwaz nachzualarmieren. An ein Erreichen des Einsatzortes zu Fuß war aufgrund eines ca. 1 1/2 Stündigen Fußmarsches nicht zu denken.

Die Freiwillige Feuerwehr Wiesing rückte in weiterer Folge mit TLFA 3000/100 und LFA-B in Richtung Altersheim Eben am Achensee aus, um dort gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Eben am Achensee, die ebenfalls nachalarmiert wurde, einen geeigneten Landeplatz in deren Gemeindegebiet für den Hubschrauber vorzubereiten.

Schnell war ein passender Platz gefunden, dieser wurde eingerichtet und für den Hubschrauberbetrieb abgesichert. Zwei Flughelfer der Freiwilligen Feuerwehr Schwaz wurden direkt beim Gerätehaus Schwaz aufgenommen und führten sofort einen Erkundungsflug über das Einsatzgebiet durch.

Währenddessen bereiteten die Einsatzkräfte am Landeplatz Schanzwerkzeug, Löschrucksäcke, Motorsägen und weiteres Gerät vor. Auch eine Löschwasserleitung wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Eben aufgebaut, um das Bambi Bucket – Löschbehälter für den Flugeinsatz befüllen zu können.

Die Libelle Tirol flog vier Mann der FF Wiesing in das Einsatzgebiet auf den Berg, um die Flughelfer bei den Löscharbeiten zu unterstützen. Vor Ort wurden die betroffenen Flächen umgegraben, Latschen entfernt und der Bereich mittels insgesamt zehn Wassertransportflügen vollständig abgelöscht.

Nach rund drei Stunden intensiver Arbeit konnte schließlich „Brand aus“ gegeben werden. Die eingesetzten Kräfte kehrten daraufhin in ihre Gerätehäuser zurück und stellten die Einsatzbereitschaft wieder her.

Im Einsatz standen:

  • FF Wiesing mit TLFA 3000/100 und LFA-B
  • FF Eben am Achensee mit MTFA, TLFA 3000/100, LFA und LAST
  • FF Schwaz mit WLF Fliege Tirol, LAST 2 und Flughelfern
  • Berufsfeuerwehr Innsbruck mit dem Hubschrauberbetankungsfahrzeug
  • Libelle Tirol
  • Polizei
  • AK Jenbach – Walter Theuretzbacher

Besonders hervorzuheben ist bei diesem Einsatz die hervorragende Zusammenarbeit und Koordination zwischen den beteiligten Feuerwehren Wiesing, Eben am Achensee und Schwaz sowie der professionellen Unterstützung durch die Libelle Tirol.

Durch das rasche und abgestimmte Vorgehen konnte eine weitere Brandausbreitung erfolgreich verhindert werden.

Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl und Dominik Böck

Text: BFV Schwaz / Team ÖA Dominik Böck

Am 19. Oktober 2025 wurden die Feuerwehren Uderns und Fügen um 01:32 Uhr zu einem Dachstuhlbrand eines Ferienhauses alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen Teile des Daches in Flammen, weshalb umgehend weitere Feuerwehren nachalarmiert wurden.

Zur Unterstützung bei den Löscharbeiten sowie zur Bereitstellung zusätzlicher Atemschutztrupps wurden die Feuerwehren Hart im Zillertal, Ried im Zillertal, Bruck am Ziller, Schlitters sowie Schwaz (mit Atemschutzcontainer) nach Uderns nachalarmiert.

Der Dachstuhl wurde nach den Löscharbeiten zur Kontrolle und Bekämpfung von Glutnestern geöffnet und mit Wärmebildkameras überprüft. Insgesamt waren sieben Atemschutztrupps im Einsatz. Die Drehleiter der Feuerwehr Fügen unterstützte bei den Löscharbeiten am Dach.

Die Wasserversorgung wurde über eine Tragkraftspritze aus dem Finsingbach sichergestellt. Ebenfalls vor Ort waren Rettungsdienst und Polizei.

Gegen 04:30 Uhr konnte „Brand aus“ seitens Einsatzleiter Kommandant Reinhard Gruber (FF Uderns) gemeldet werden. Die Aufräum- und Nachlöscharbeiten dauerten noch bis in die Morgenstunden an.

Insgesamt standen 108 Einsatzkräfte von sieben Feuerwehren mit 14 Fahrzeugen im Einsatz. 

Die Brandursache ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Bilder und Text: BFV Schwaz / Team ÖA Florian Galler 

Montag, 06 Oktober 2025 15:39

Brand im Brettfalltunnel

Am 06. Oktober 2025 um 12:49 Uhr wurden die Feuerwehren Strass im Zillertal, Wiesing, Jenbach und Schlitters zu einem Brand im Brettfalltunnel alarmiert.

Der Brettfalltunnel ist derzeit aufgrund von Bauarbeiten im Zeitraum von 06.10.2025 bis 16.11.2025 für sechs Wochen in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt. Der Verkehr wird in dieser Zeit sowohl taleinwärts als auch talauswärts über das Ortsgebiet Strass im Zillertal umgeleitet.

Aus bislang ungeklärter Ursache gerieten im Tunnel Baumaterialien in Brand. Der Brand konnte noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte durch anwesende Bauarbeiter mittels Feuerlöscher gelöscht werden.

Die Feuerwehren Wiesing und Jenbach übernahmen die Bereitstellung und Kontrolle am Nordportal, die Feuerwehr Schlitters sicherte das Südportal, und die Feuerwehr Strass im Zillertal stellte die Erkundung und Kontrolle über den Rettungsstollen sicher, der etwa in der Tunnelmitte in Richtung Strass verläuft.

Durch die Tunnellüftung konnte der betroffene Bereich rasch rauchfrei gemeldet werden, so konnten die Einsatzkräfte ungehindert in den Tunnel einfahren.
Verletzte Personen wurden keine gemeldet. Nach einer umfassenden Kontrolle des Tunnels sowie des Fluchtstollens konnte der Einsatz gegen 13:30 Uhr beendet werden.

Im Einsatz standen:

  • 4 Feuerwehren mit 8 Fahrzeugen und 53 Einsatzkräften
  • FF Strass im Zillertal mit TLF
  • FF Wiesing mit TLF und LFB
  • FF Jenbach mit KDO, TLF und KÖF
  • FF Schlitters mit LF und TLF
  • Rettungsdienst
  • Polizei

Text: BFV Schwaz / Team ÖA Florian Galler
Bilder: FF Strass und PI Strass

Donnerstag, 25 September 2025 19:36

Vegetationsbrand - Märzengrund, Hart im Zillertal

Am Dienstag, den 23.09.2025, wurde die Freiwillige Feuerwehr Hart zu einem Vegetationsbrand im Märzengrund alarmiert.

Gegen 14:00 Uhr heulten in Hart die Sirenen. Mit dem Stichwort „Brand Wald“ rückte die Feuerwehr Hart mit drei Fahrzeugen zum Einsatzort aus. Dieser lag sehr abgelegen im Märzengrund (Gemeindegebiet Hart), wobei die Zufahrt ausschließlich über Stumm möglich war. Aus diesem Grund wurde parallel auch die Feuerwehr Stumm alarmiert.

Nach einer Anfahrtszeit von rund 45 Minuten trafen die ersten Einsatzfahrzeuge ein. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Wiesenfläche von etwa 200 m² in Brand geraten war. Aufgrund der schwierigen Löschwasserversorgung wurde zusätzlich ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Kaltenbach angefordert. Das Löschwasser wurde aus einem Bach angesaugt und mittels Relaisleitung zum Brandherd gefördert. Ergänzend bekämpften die Einsatzkräfte die Flammen mit Löschrucksäcken und Hacken.

Gegen 16:00 Uhr konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden, und um 18:15 Uhr war der Einsatz vollständig beendet.

Bemerkenswert: Nur zehn Tage zuvor, am 13.09.2025, wurde in unmittelbarer Nähe eine großangelegte Übung mehrerer Feuerwehren durchgeführt – exakt mit diesem Szenario als Schwerpunkt. Diese Erfahrung erleichterte die Einsatztaktik, insbesondere bei der Fahrzeugpositionierung, erheblich.

Im Einsatz standen:

  • FF Hart im Zillertal mit drei Fahrzeugen (TLF-A, KLF-A, MTF)
  • FF Stumm mit zwei Fahrzeugen
  • FF Kaltenbach mit einem Fahrzeug
  • eine Polizeistreife

Bericht und Bilder: FF Hart im Zillertal

Am Nachmittag des 20. September ereignete sich auf der Landesstraße zwischen Stans und Jenbach ein schwerer Verkehrsunfall. In einer Kurve kollidierten aus bislang ungeklärter Ursache ein PKW mit Anhänger und ein Motorrad.

Der Motorradfahrer wurde in den Straßengraben geschleudert und unbestimmten Grades verletzt. Der Lenker des PKW blieb unverletzt. Durch die Wucht des Zusammenstoßes gerieten beide Fahrzeuge in Brand. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte sich das Feuer bereits stark ausgebreitet, weshalb umgehend ein Tanklöschfahrzeug (TLF) der Feuerwehr Jenbach nachalarmiert wurde.

Vor Ort wurden die Aufgaben aufgeteilt: Während ein Atemschutztrupp den Fahrzeugbrand mittels C-Rohr rasch unter Kontrolle bringen konnte, wurde die Erstversorgung des Motorradfahrers von Passanten und der Feuerwehr durchgeführt, in weiterer Folge übernahm der Rettungsdienst. Dieser wurde nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Nach Abschluss der Löscharbeiten wurden die Unfallfahrzeuge abtransportiert, die Fahrbahn von Rückständen gereinigt und mit Warntafeln abgesichert. Beide Fahrzeuge sowie die Straße erlitten erhebliche Schäden.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen beteiligten Einsatzkräften für die hervorragende Zusammenarbeit. Dem verletzten Motorradfahrer wünschen wir eine schnelle und vollständige Genesung.

Text und Bilder FF Stans

Am 14. September 2025 um 20:16 Uhr wurde die Feuerwehr Eben am Achensee mittels Pager- und Sirenenalarm zu einem Gefahrstoffunfall im Ortsgebiet von Maurach gerufen. Ein aufmerksamer Mitarbeiter eines Gastronomiebetriebes hatte zuvor die akustische Alarmierung der im Keller installierten CO₂-Warnanlage bemerkt. Da eine Deaktivierung nicht mehr möglich war und eine Fehlauslösung somit ausgeschlossen werden konnte, handelte der Mitarbeiter vorbildlich: Er alarmierte die Feuerwehr über den Notruf und evakuierte das gesamte Restaurant.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte der FF Eben am Achensee herrschten dadurch nahezu ideale Einsatzbedingungen. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz führte sofort Messungen im Kellerbereich durch und konnte tatsächlich eine erhöhte CO₂-Konzentration in Bodennähe feststellen. Die Gefahr besteht darin, dass das schwerere Gas den lebensnotwendigen Sauerstoff verdrängt. Alle CO₂-Flaschen wurden umgehend aus dem Keller ins Freie gebracht. Anschließend sorgten Belüftungsmaßnahmen mit speziellen Geräten für eine rasche Entwarnung. Bereits nach rund 30 Minuten konnten die Gäste – wenn auch etwas verspätet – ihre Speisen fortsetzen.

Unterstützt wurde die Feuerwehr Eben durch die FF Jenbach mit zusätzlichen Messgeräten, das Rote Kreuz mit RTW und Einsatzleiter sowie durch eine Polizeistreife. Nach etwa 40 Minuten war der Einsatz beendet und die volle Einsatzbereitschaft aller 40 eingesetzten Kräfte wiederhergestellt.

Ein besonderer Dank gilt dem besonnenen und raschen Handeln der Verantwortlichen vor Ort sowie der gewohnt hervorragenden Zusammenarbeit aller Blaulichtorganisationen.

 

Bilder: ZOOM-Tirol, FF-Eben am Achensee

Text: HBI Daniel Paulitsch, FF-Eben am Achensee

Mayrhofen – Am Freitag, den 12. September 2025, kam es im Ortsteil Hollenzen in Mayrhofen zu einem größeren Brandeinsatz. Um 14:27 Uhr wurden mehrere Feuerwehren alarmiert, nachdem der Dachstuhl eines Einfamilienhauses sowie eine angrenzende Gartenhütte in Brand geraten waren.

Die Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Auch mehrere Haustiere wurden in Sicherheit gebracht. Personen kamen nicht zu Schaden.

Im Einsatz standen die Feuerwehren Mayrhofen, Schwendau, Ramsau und Uderns. Unterstützt wurden sie vom Bezirks-Feuerwehrkommando Schwaz mit Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter und seinem Stellvertreter. Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte mit 17 Fahrzeugen vor Ort. Ebenfalls im Einsatz befanden sich die Polizei und der Rettungsdienst mit mehreren Kräften.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Durch den schnellen und koordinierten Einsatz konnte ein Übergreifen auf Nachbargebäude verhindert werden. Gegen 15:30 Uhr war der Brand unter Kontrolle, vollständig gelöscht wurde er jedoch erst um 18:10 Uhr.

Das betroffene Wohnhaus wurde erheblich beschädigt. Die Brandursache ist derzeit noch unklar und wird von den zuständigen Behörden ermittelt.

Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter erklärte nach dem Einsatz: „Entscheidend war, dass die Bewohner unverletzt blieben und auch die Tiere gerettet werden konnten. Der Einsatz hat gezeigt, wie gut die Zusammenarbeit der Feuerwehren im Zillertal funktioniert.“

 

Text: BFV Schwaz / Team ÖA Magdalena Sporer

Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl

In den frühen Morgenstunden des 11. September 2025 kam es in Hainzenberg zu einem Brandeinsatz. Um 03:27 Uhr wurden die Feuerwehren Hainzenberg, Zell am Ziller und Ramsau von der Leitstelle Tirol zunächst zu einem gemeldeten Waldbrand am Ramsberg alarmiert. Kurz darauf stellte sich heraus, dass es sich um den Brand eines Feldstalls handelte.

Beim Eintreffen des Einsatzleiters Stefan Binder (FF Hainzenberg) stand das Wirtschaftsgebäude bereits in Vollbrand. In dem Gebäude waren Heuballen sowie zwei Heustöcke gelagert, die innerhalb kürzester Zeit Feuer gefangen hatten.

Da im Bereich der Einsatzstelle keine ausreichende Löschwasserversorgung vorhanden war, wurde umgehend ein Pendelverkehr mit den Tanklöschfahrzeugen aus Zell am Ziller und Ramsau eingerichtet. Über die Strecke Ramsberg – Zell am Ziller konnte so die kontinuierliche Versorgung der Löschmannschaften mit Wasser sichergestellt werden.

Im Einsatz standen die Feuerwehren Hainzenberg, Zell am Ziller und Ramsau mit insgesamt 65 Einsatzkräften. Das Rote Kreuz Schwaz sowie die Polizei Zell am Ziller waren ebenfalls vor Ort.

Text: BFV Schwaz / Team ÖA - Marcel Kammerlander 
Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA - Marcel Kammerlander und FF Ramsau

Mittwoch, 10 September 2025 20:12

Brand einer Ferienhütte am Weerberg

Am 07.09.2025 wurde die Feuerwehr Weerberg um 16:38 Uhr zu einem Stallbrand in Innerberg alarmiert.

Beim Eintreffen am Einsatzort – es handelte sich um ein Stallgebäude, das zur Ferienhütte umfunktioniert worden war – wurde zunächst versucht, den Brand mit einem tragbaren Feuerlöscher einzudämmen. Dies blieb jedoch ohne Erfolg, und binnen weniger Minuten stand das Objekt in Vollbrand.

Aufgrund der exponierten Lage gestalteten sich die Löschmaßnahmen besonders herausfordernd. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde das Wasser von zwei in der Nähe befindlichen Hydranten entnommen und mittels Tragkraftspritzen zum Brandobjekt gepumpt. Insgesamt kamen fünf Atemschutztrupps zum Einsatz, die sowohl im Innen- als auch im Außenangriff Löschmaßnahmen durchführten.

Unterstützt wurden die Kameraden der Feuerwehr Weerberg von den Feuerwehren Weer und Schwaz. Auch Rettungsdienst und Polizei befanden sich vor Ort.

Gegen 18:45 Uhr konnte „Brand aus“ gegeben werden. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

 

Text: Zf. von FF Weerberg und Presseaussendung LPD Tirol durch BFV Schwaz/Team ÖA Marcel kreidl

Bilder: FF Weerberg

 

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