Einsätze (187)
Brand eines Ferienhauses in Uderns - umliegende Feuerwehren im Großeinsatz
Am 19. Oktober 2025 wurden die Feuerwehren Uderns und Fügen um 01:32 Uhr zu einem Dachstuhlbrand eines Ferienhauses alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen Teile des Daches in Flammen, weshalb umgehend weitere Feuerwehren nachalarmiert wurden.
Zur Unterstützung bei den Löscharbeiten sowie zur Bereitstellung zusätzlicher Atemschutztrupps wurden die Feuerwehren Hart im Zillertal, Ried im Zillertal, Bruck am Ziller, Schlitters sowie Schwaz (mit Atemschutzcontainer) nach Uderns nachalarmiert.
Der Dachstuhl wurde nach den Löscharbeiten zur Kontrolle und Bekämpfung von Glutnestern geöffnet und mit Wärmebildkameras überprüft. Insgesamt waren sieben Atemschutztrupps im Einsatz. Die Drehleiter der Feuerwehr Fügen unterstützte bei den Löscharbeiten am Dach.
Die Wasserversorgung wurde über eine Tragkraftspritze aus dem Finsingbach sichergestellt. Ebenfalls vor Ort waren Rettungsdienst und Polizei.
Gegen 04:30 Uhr konnte „Brand aus“ seitens Einsatzleiter Kommandant Reinhard Gruber (FF Uderns) gemeldet werden. Die Aufräum- und Nachlöscharbeiten dauerten noch bis in die Morgenstunden an.
Insgesamt standen 108 Einsatzkräfte von sieben Feuerwehren mit 14 Fahrzeugen im Einsatz.
Die Brandursache ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Bilder und Text: BFV Schwaz / Team ÖA Florian Galler
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Brand im Brettfalltunnel
Am 06. Oktober 2025 um 12:49 Uhr wurden die Feuerwehren Strass im Zillertal, Wiesing, Jenbach und Schlitters zu einem Brand im Brettfalltunnel alarmiert.
Der Brettfalltunnel ist derzeit aufgrund von Bauarbeiten im Zeitraum von 06.10.2025 bis 16.11.2025 für sechs Wochen in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt. Der Verkehr wird in dieser Zeit sowohl taleinwärts als auch talauswärts über das Ortsgebiet Strass im Zillertal umgeleitet.
Aus bislang ungeklärter Ursache gerieten im Tunnel Baumaterialien in Brand. Der Brand konnte noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte durch anwesende Bauarbeiter mittels Feuerlöscher gelöscht werden.
Die Feuerwehren Wiesing und Jenbach übernahmen die Bereitstellung und Kontrolle am Nordportal, die Feuerwehr Schlitters sicherte das Südportal, und die Feuerwehr Strass im Zillertal stellte die Erkundung und Kontrolle über den Rettungsstollen sicher, der etwa in der Tunnelmitte in Richtung Strass verläuft.
Durch die Tunnellüftung konnte der betroffene Bereich rasch rauchfrei gemeldet werden, so konnten die Einsatzkräfte ungehindert in den Tunnel einfahren.
Verletzte Personen wurden keine gemeldet. Nach einer umfassenden Kontrolle des Tunnels sowie des Fluchtstollens konnte der Einsatz gegen 13:30 Uhr beendet werden.
Im Einsatz standen:
- 4 Feuerwehren mit 8 Fahrzeugen und 53 Einsatzkräften
- FF Strass im Zillertal mit TLF
- FF Wiesing mit TLF und LFB
- FF Jenbach mit KDO, TLF und KÖF
- FF Schlitters mit LF und TLF
- Rettungsdienst
- Polizei
Text: BFV Schwaz / Team ÖA Florian Galler
Bilder: FF Strass und PI Strass
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Vegetationsbrand - Märzengrund, Hart im Zillertal
Am Dienstag, den 23.09.2025, wurde die Freiwillige Feuerwehr Hart zu einem Vegetationsbrand im Märzengrund alarmiert.
Gegen 14:00 Uhr heulten in Hart die Sirenen. Mit dem Stichwort „Brand Wald“ rückte die Feuerwehr Hart mit drei Fahrzeugen zum Einsatzort aus. Dieser lag sehr abgelegen im Märzengrund (Gemeindegebiet Hart), wobei die Zufahrt ausschließlich über Stumm möglich war. Aus diesem Grund wurde parallel auch die Feuerwehr Stumm alarmiert.
Nach einer Anfahrtszeit von rund 45 Minuten trafen die ersten Einsatzfahrzeuge ein. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Wiesenfläche von etwa 200 m² in Brand geraten war. Aufgrund der schwierigen Löschwasserversorgung wurde zusätzlich ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Kaltenbach angefordert. Das Löschwasser wurde aus einem Bach angesaugt und mittels Relaisleitung zum Brandherd gefördert. Ergänzend bekämpften die Einsatzkräfte die Flammen mit Löschrucksäcken und Hacken.
Gegen 16:00 Uhr konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden, und um 18:15 Uhr war der Einsatz vollständig beendet.
Bemerkenswert: Nur zehn Tage zuvor, am 13.09.2025, wurde in unmittelbarer Nähe eine großangelegte Übung mehrerer Feuerwehren durchgeführt – exakt mit diesem Szenario als Schwerpunkt. Diese Erfahrung erleichterte die Einsatztaktik, insbesondere bei der Fahrzeugpositionierung, erheblich.
Im Einsatz standen:
- FF Hart im Zillertal mit drei Fahrzeugen (TLF-A, KLF-A, MTF)
- FF Stumm mit zwei Fahrzeugen
- FF Kaltenbach mit einem Fahrzeug
- eine Polizeistreife
Bericht und Bilder: FF Hart im Zillertal
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Schwerer Verkehrsunfall mit Fahrzeugbrand zwischen Stans und Jenbach
Am Nachmittag des 20. September ereignete sich auf der Landesstraße zwischen Stans und Jenbach ein schwerer Verkehrsunfall. In einer Kurve kollidierten aus bislang ungeklärter Ursache ein PKW mit Anhänger und ein Motorrad.
Der Motorradfahrer wurde in den Straßengraben geschleudert und unbestimmten Grades verletzt. Der Lenker des PKW blieb unverletzt. Durch die Wucht des Zusammenstoßes gerieten beide Fahrzeuge in Brand. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte sich das Feuer bereits stark ausgebreitet, weshalb umgehend ein Tanklöschfahrzeug (TLF) der Feuerwehr Jenbach nachalarmiert wurde.
Vor Ort wurden die Aufgaben aufgeteilt: Während ein Atemschutztrupp den Fahrzeugbrand mittels C-Rohr rasch unter Kontrolle bringen konnte, wurde die Erstversorgung des Motorradfahrers von Passanten und der Feuerwehr durchgeführt, in weiterer Folge übernahm der Rettungsdienst. Dieser wurde nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Nach Abschluss der Löscharbeiten wurden die Unfallfahrzeuge abtransportiert, die Fahrbahn von Rückständen gereinigt und mit Warntafeln abgesichert. Beide Fahrzeuge sowie die Straße erlitten erhebliche Schäden.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen beteiligten Einsatzkräften für die hervorragende Zusammenarbeit. Dem verletzten Motorradfahrer wünschen wir eine schnelle und vollständige Genesung.
Text und Bilder FF Stans
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Vorbildliches Handeln verhindert Schlimmeres: CO₂-Austritt in Maurach am Achensee
Am 14. September 2025 um 20:16 Uhr wurde die Feuerwehr Eben am Achensee mittels Pager- und Sirenenalarm zu einem Gefahrstoffunfall im Ortsgebiet von Maurach gerufen. Ein aufmerksamer Mitarbeiter eines Gastronomiebetriebes hatte zuvor die akustische Alarmierung der im Keller installierten CO₂-Warnanlage bemerkt. Da eine Deaktivierung nicht mehr möglich war und eine Fehlauslösung somit ausgeschlossen werden konnte, handelte der Mitarbeiter vorbildlich: Er alarmierte die Feuerwehr über den Notruf und evakuierte das gesamte Restaurant.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte der FF Eben am Achensee herrschten dadurch nahezu ideale Einsatzbedingungen. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz führte sofort Messungen im Kellerbereich durch und konnte tatsächlich eine erhöhte CO₂-Konzentration in Bodennähe feststellen. Die Gefahr besteht darin, dass das schwerere Gas den lebensnotwendigen Sauerstoff verdrängt. Alle CO₂-Flaschen wurden umgehend aus dem Keller ins Freie gebracht. Anschließend sorgten Belüftungsmaßnahmen mit speziellen Geräten für eine rasche Entwarnung. Bereits nach rund 30 Minuten konnten die Gäste – wenn auch etwas verspätet – ihre Speisen fortsetzen.
Unterstützt wurde die Feuerwehr Eben durch die FF Jenbach mit zusätzlichen Messgeräten, das Rote Kreuz mit RTW und Einsatzleiter sowie durch eine Polizeistreife. Nach etwa 40 Minuten war der Einsatz beendet und die volle Einsatzbereitschaft aller 40 eingesetzten Kräfte wiederhergestellt.
Ein besonderer Dank gilt dem besonnenen und raschen Handeln der Verantwortlichen vor Ort sowie der gewohnt hervorragenden Zusammenarbeit aller Blaulichtorganisationen.
Bilder: ZOOM-Tirol, FF-Eben am Achensee
Text: HBI Daniel Paulitsch, FF-Eben am Achensee
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Brand in Mayrhofen-Hollenzen: 70 Einsatzkräfte mehrere Stunden im Einsatz
Mayrhofen – Am Freitag, den 12. September 2025, kam es im Ortsteil Hollenzen in Mayrhofen zu einem größeren Brandeinsatz. Um 14:27 Uhr wurden mehrere Feuerwehren alarmiert, nachdem der Dachstuhl eines Einfamilienhauses sowie eine angrenzende Gartenhütte in Brand geraten waren.
Die Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Auch mehrere Haustiere wurden in Sicherheit gebracht. Personen kamen nicht zu Schaden.
Im Einsatz standen die Feuerwehren Mayrhofen, Schwendau, Ramsau und Uderns. Unterstützt wurden sie vom Bezirks-Feuerwehrkommando Schwaz mit Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter und seinem Stellvertreter. Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte mit 17 Fahrzeugen vor Ort. Ebenfalls im Einsatz befanden sich die Polizei und der Rettungsdienst mit mehreren Kräften.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Durch den schnellen und koordinierten Einsatz konnte ein Übergreifen auf Nachbargebäude verhindert werden. Gegen 15:30 Uhr war der Brand unter Kontrolle, vollständig gelöscht wurde er jedoch erst um 18:10 Uhr.
Das betroffene Wohnhaus wurde erheblich beschädigt. Die Brandursache ist derzeit noch unklar und wird von den zuständigen Behörden ermittelt.
Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter erklärte nach dem Einsatz: „Entscheidend war, dass die Bewohner unverletzt blieben und auch die Tiere gerettet werden konnten. Der Einsatz hat gezeigt, wie gut die Zusammenarbeit der Feuerwehren im Zillertal funktioniert.“
Text: BFV Schwaz / Team ÖA Magdalena Sporer
Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl
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Wirtschaftsgebäudebrand in Hainzenberg – Drei Feuerwehren im nächtlichen Großeinsatz
In den frühen Morgenstunden des 11. September 2025 kam es in Hainzenberg zu einem Brandeinsatz. Um 03:27 Uhr wurden die Feuerwehren Hainzenberg, Zell am Ziller und Ramsau von der Leitstelle Tirol zunächst zu einem gemeldeten Waldbrand am Ramsberg alarmiert. Kurz darauf stellte sich heraus, dass es sich um den Brand eines Feldstalls handelte.
Beim Eintreffen des Einsatzleiters Stefan Binder (FF Hainzenberg) stand das Wirtschaftsgebäude bereits in Vollbrand. In dem Gebäude waren Heuballen sowie zwei Heustöcke gelagert, die innerhalb kürzester Zeit Feuer gefangen hatten.
Da im Bereich der Einsatzstelle keine ausreichende Löschwasserversorgung vorhanden war, wurde umgehend ein Pendelverkehr mit den Tanklöschfahrzeugen aus Zell am Ziller und Ramsau eingerichtet. Über die Strecke Ramsberg – Zell am Ziller konnte so die kontinuierliche Versorgung der Löschmannschaften mit Wasser sichergestellt werden.
Im Einsatz standen die Feuerwehren Hainzenberg, Zell am Ziller und Ramsau mit insgesamt 65 Einsatzkräften. Das Rote Kreuz Schwaz sowie die Polizei Zell am Ziller waren ebenfalls vor Ort.
Text: BFV Schwaz / Team ÖA - Marcel Kammerlander
Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA - Marcel Kammerlander und FF Ramsau
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Brand einer Ferienhütte am Weerberg
Am 07.09.2025 wurde die Feuerwehr Weerberg um 16:38 Uhr zu einem Stallbrand in Innerberg alarmiert.
Beim Eintreffen am Einsatzort – es handelte sich um ein Stallgebäude, das zur Ferienhütte umfunktioniert worden war – wurde zunächst versucht, den Brand mit einem tragbaren Feuerlöscher einzudämmen. Dies blieb jedoch ohne Erfolg, und binnen weniger Minuten stand das Objekt in Vollbrand.
Aufgrund der exponierten Lage gestalteten sich die Löschmaßnahmen besonders herausfordernd. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde das Wasser von zwei in der Nähe befindlichen Hydranten entnommen und mittels Tragkraftspritzen zum Brandobjekt gepumpt. Insgesamt kamen fünf Atemschutztrupps zum Einsatz, die sowohl im Innen- als auch im Außenangriff Löschmaßnahmen durchführten.
Unterstützt wurden die Kameraden der Feuerwehr Weerberg von den Feuerwehren Weer und Schwaz. Auch Rettungsdienst und Polizei befanden sich vor Ort.
Gegen 18:45 Uhr konnte „Brand aus“ gegeben werden. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.
Text: Zf. von FF Weerberg und Presseaussendung LPD Tirol durch BFV Schwaz/Team ÖA Marcel kreidl
Bilder: FF Weerberg
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Chlorgas-Vergiftung in Uderns
Am 28. August 2025 gegen Mittag kam es in einem Beherbergungsbetrieb in Uderns zu einem Unfall mit Chlorgas. Die Leitstelle Tirol alarmierte um 12:03 Uhr neben dem Rettungsdienst samt Notarzt auch die Feuerwehren Uderns, Fügen und Jenbach.
Ein Techniker einer externen Firma wurde durch den anwesenden Notarzt versorgt und durch den Rettungsdienst, mit Verdacht auf Chlorgasvergiftung in die Klinik Innsbruck eingeliefert.
Nach der Evakuierung des betroffenen Bereichs führten die Kameraden der FF Uderns umfassende Absperrmaßnahmen durch.
Im Anschluss übernahm der Gefahrgutzug der Feuerwehr Jenbach die notwendigen Kontrollmessungen, um eine weitere Ausbreitung auszuschließen.
Dank des raschen und professionellen Zusammenwirkens aller Einsatzkräfte konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.
„Bei einem Unfall mit gefährlichen Stoffen geht es um die Eindämmung bzw. Beseitigung des jeweiligen Stoffes. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Jenbach verfügen im Bezirk Schwaz über spezielle Ausrüstung sowie die entsprechende Ausbildung, um die Ortsfeuerwehren im Einsatzfall zu unterstützen. Eine der größten Herausforderungen für die Einsatzkräfte bei einem Gefahrstoffzwischenfall ist die Gefahr einer unkontrollierten Ausbreitung. Die Aufgabe der Ortsfeuerwehr im Gefahrguteinsatz ist die Herstellung einer stabilen Lage für Mensch und Tier, während die Aufgabe der Gefahrgut-Feuerwehr die Herstellung einer stabilen Lage für Umwelt und Sachgüter ist.“
– Emanuel Hanser, Sachgebietsleiter des Bezirks-Feuerwehrverbandes Schwaz
Eingesetzte Kräfte
- FF Uderns: Tanklöschfahrzeug, LAST-Fahrzeug
- FF Jenbach: Kommandofahrzeug, Gefahrgutfahrzeug, Körperschutzfahrzeug, Tanklöschfahrzeug
- Rettungsdienst mit Notarzt
- Polizei
- FF Fügen in Bereitschaft
Text und Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kreidl
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Großeinsatz der Feuerwehren in Pill – Vollbrand einer Restmüll Lagerhalle
Am Freitag, den 22.08.2025, wurde die Freiwillige Feuerwehr Pill um 16:51 Uhr zu einem Brand im Bereich des Recyclinghofes im Gewerbegebiet von Pill alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt war eine massive Rauchentwicklung sichtbar, weshalb umgehend die Feuerwehren Schwaz, Weer, Terfens, Vomperbach, Wattens und Kolsass sowie die Bezirkszentrale nachalarmiert wurden.
Bereits Ende Februar gab es auf der Anlage einen Großbrand, diesmal stand die mittlere Restmüll Lagerhalle in Vollbrand und hatte bereits auf die angrenzende Lagerhalle übergegriffen.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde in Abstimmung mit dem Einsatzleiter Feuerwehr und dem Bezirksfeuerwehrkommandanten Hansjörg Eberharter der sogenannte AT-Alert von der Landeswarnzentrale in allen Gemeinden zwischen Schwaz und Wattens ausgelöst, damit die Bevölkerung rechtzeitig gewarnt werden konnte.
AT-Alert: Starke Rauchentwicklung aufgrund Brand Recyclinganlage Pill. Fenster geschlossen halten und Innenräume aufsuchen!
Insgesamt standen 174 Feuerwehrleute mit 22 Fahrzeugen im Einsatz. Zwischenzeitlich unterstützten 2 Traktoren mit Güllefässern den Löscheinsatz. Um den Brand einzudämmen, musste die Lagerhalle mit Radladern komplett vom Restmüll geleert und das Brandgut zerteilt werden.
Zur Absicherung war der Samariterbund mit einem Rettungswagen und Einsatzkräften des Samariterbundes und des Roten Kreuz vor Ort.
Durch den koordinierten und intensiven Einsatz konnte schließlich gegen 3:45 Uhr „Brand aus“ gegeben werden. Der Einsatz zeigte einmal mehr die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten.
Text: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kammerlander
Bilder: Stefan Schiessl und BFV Schwaz/Team ÖA Stefan Erhart
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Großangelegte Suchaktion am Weerberg – Vermisster Einheimischer nach stundenlanger Suche gerettet
Am Freitag, den 08.08.2025, wurde kurz vor 23:00 Uhr die Feuerwehr Weerberg von Angehörigen darüber informiert, dass ein 67-jähriger Einheimischer vermisst wird. Erste Erhebungen ergaben, dass der Mann am Vormittag zu einer Radtour aufgebrochen und seitdem nicht zurückgekehrt war. Über die Leitstelle Tirol wurde sofort eine großangelegte Suchaktion eingeleitet, an der neben der Feuerwehr auch die Polizei, die Bergrettung Schwaz sowie der Rettungsdienst beteiligt waren.
Am Parkplatz „Innerst“ wurde eine Einsatzleitung eingerichtet, von der aus gemeinsam mit der Bergrettung und der Polizei die Suchmaßnahmen koordiniert wurden. Da das Suchgebiet zunächst schwer eingrenzbar war und eine Handypeilung erfolglos blieb, wurden die Einsatzkräfte in das „Nafing- und Nurpenstal“ entsendet. Gegen 00:15 Uhr konnte das E-Bike des Vermissten im Bereich „Unternurpensalm-Hochleger“ gefunden werden, woraufhin sich die Suche auf den Bereich vom Kleinen Gilfert bis zum Rastkogel konzentriert wurde.
Eine Drohne der Berufsfeuerwehr Innsbruck wurde zur Unterstützung eingesetzt, konnte jedoch keine weiteren Hinweise liefern. Parallel wurde ein Hubschrauberlandeplatz eingerichtet, um den Polizeihubschrauber Libelle-FLIR aus Klagenfurt aufzunehmen. Trotz intensiver Suche mit Wärmebild- und Infrarottechnik konnte in dieser Nacht kein Erfolg erzielt werden.
Gegen 05:00 Uhr traf ein weiterer Polizeihubschrauber aus Salzburg ein, der kurz darauf das Mobiltelefon des Vermissten orten konnte. Bei einem anschließenden Sichtflug des Polizeihubschraubers Libelle Tirol wurde der Mann kurz nach 06:00 Uhr lokalisiert. Die Crew der Libelle Tirol führte umgehend die Bergung durch und brachte den schwer verletzten Einheimischen zum Landeplatz nahe der Einsatzleitung. Dort erfolgte die Erstversorgung durch Notfallsanitäter und den Notarzt des Notarzthubschraubers Christophorus 1. Anschließend wurde der Verletzte in das Bezirkskrankenhaus Schwaz geflogen.
Insgesamt standen bis zum Abschluss des Einsatzes über 50 Mitglieder der FF Weerberg, 20 Mitglieder der Bergrettung Schwaz und Jenbach mit Suchhunden, 4 Beamte der Polizei Schwaz, 5 Mitglieder der Berufsfeuerwehr Innsbruck mit Drohne, ein Mitglied der Berufsfeuerwehr Innsbruck Tankfahrzeug „Hubschrauber“, Polizeihubschrauber Libelle-FLIR aus Klagenfurt, Polizeihubschrauber Libelle-FLIR aus Salzburg, Polizeihubschrauber Libelle-TIROL sowie der Notarzthubschrauber Christophorus 1 im Einsatz.
Die hervorragende Zusammenarbeit aller beteiligten Kräfte trug entscheidend dazu bei, dass der Vermisste trotz widriger Bedingungen gerettet werden konnte.
Text und Bilder: FF Weerberg
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Unwetter über dem Bezirk Schwaz – 211 Feuerwehreinsätze in wenigen Stunden
Am Abend des 19. Juli 2025 zog ein schweres Unwetter über den Bezirk Schwaz und sorgte für zahlreiche Einsätze der Feuerwehren. Gegen 19:15 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Weerberg erstmals alarmiert. In der Folge kam es zu einer Vielzahl weiterer Notrufe – bis 00:30 Uhr wurden insgesamt 211 Einsätze verzeichnet.
Besonders betroffen waren die Gemeinden Jenbach, Schwaz und Vomp. In diesen und umliegenden Orten standen insgesamt 268 Einsatzkräfte unermüdlich im Einsatz, um überflutete Keller auszupumpen, umgestürzte Bäume zu beseitigen und Straßen wieder passierbar zu machen.Folgende Feuerwehren aus dem Bezirk Schwaz waren im Einsatz:
- Weer
- Weerberg
- Schwaz
- Pill
- Vomperbach
- Vomp
- Stans
- Jenbach
- Wiesing
- Strass im Zillertal
- Terfens
- Jenbacher Werke
- Buch
- Gallzein
- Schlitters
- Eben am Achensee
Unterstützung kam auch aus dem Bezirk Innsbruck-Land, durch die Feuerwehren:
- Hall
- Völs
- Wattens
- Volders
- Absam
- Kolsass
Einen wesentlichen Teil bei diesem Ereigniss war auch die Bezirkszentrale Schwaz, die für die Koordinierung der Einsätze zuständig waren!
Dank des koordinierten und schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte konnte in vielen Fällen größerer Schaden verhindert werden. Die Aufräumarbeiten werden heute fortgesetzt.
(Stand des Berichts: 20.07.2025 / 13:00)
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Brandalarm im Kraftwerk Mayrhofen – Rauchentwicklung in Generatorgrube
Am 15. Juli 2025 gegen 08:38 Uhr löste die Brandmeldeanlage des Kraftwerks Mayrhofen aus.
Die Betriebsfeuerwehren BTF VERBUND Mayrhofen und Zell rückten zum Alarm aus und erkundeten die Einsatzstelle. In der Generatorgrube des Kraftwerks Mayrhofen kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Ein Atemschutztrupp kontrollierte die bereits erloschene Schadstelle im Bereich eines Leistungsschalters. Anschließend wurde mit mehreren Be- und Entlüftungsgeräten das Gebäude entraucht.
Im Einsatz standen:
BTF Verbund Mayrhofen mit 21 Mann und TLFA
BTF Verbund Zell mit 5 Mann und TLFA
Text und Bilder: BTF VERBUND / Daniel Sporer
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Brand im alpinen Gelände bei der Gerlossteinwand – rasches Eingreifen verhindert Ausbreitung
Am frühen Nachmittag des 30. Juni wurde die Feuerwehr Ramsau um 13:00 Uhr zu einem Brand im Freien im Bereich der Gerlossteinwand alarmiert. Aufgrund der abgelegenen Lage und des schwierigen Geländes entschied Einsatzleiter Kommandant Patrick Wierer sofort, weitere Kräfte nachzualarmieren.
Neben der Feuerwehr Hainzenberg wurden auch die Flughelfer der FF Schwaz sowie der Polizeihubschrauber Libelle Tirol angefordert.
Noch vor dem Eintreffen des Hubschraubers gelang es den Feuerwehren Ramsau und Hainzenberg, eine funktionierende Wasserversorgung aufzubauen, um den Löschbehälter (Bambi Bucket) des Polizeihubschraubers mit Wasser zu befüllen.
Der Polizeihubschrauber Libelle Tirol führte zunächst Erkundungsflüge durch, um die Lage und Ausbreitung des Feuers genau zu beurteilen. Anschließend wurden insgesamt 16 Löschflüge durchgeführt, bei denen große Mengen Löschwasser direkt auf den Brandherd abgeworfen wurden.
Dank des schnellen, koordinierten und professionellen Einsatzes aller beteiligten Kräfte konnte der Brand gegen 17:00 Uhr vollständig gelöscht werden. Durch das rasche Eingreifen wurde eine weitere Ausbreitung des Feuers erfolgreich verhindert.
Text: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kammerlander
Bilder: FF Ramsau und FF Schwaz
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