Einsätze (187)
Nächtlicher Wohnhausbrand
Der nächtliche Wohnhausbrand in Jenbach ereignete sich am 26. November 2024 gegen 01:00 Uhr in der Sieglstraße. In einem Mehrfamilienhaus brach ein Feuer aus, das Teile des Balkons, der Fassade und den Dachstuhl erfasste. Glücklicherweise hatten alle Bewohner das Gebäude bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte selbstständig und unverletzt verlassen. Der Rettungsdienst übernahm die Betreuung der Betroffenen.
Einsatzverlauf:
- Brandbekämpfung: Die Feuerwehr konnte den Brand mit einem umfassenden Löschangriff rasch unter Kontrolle bringen. Zur Eindämmung der Flammen und Nachlöscharbeiten wurden Teile der Fassade entfernt und der Dachstuhl teilweise geöffnet.
- Schadensbegrenzung: Mehrere Wassersauger kamen zum Einsatz, um Wasserschäden im Gebäude zu minimieren.
- Einsatzende: Um 03:00 Uhr erklärte Einsatzleiter HBI Alexander Aschenwald „Brand Aus“.
Einsatzdaten:
- Dauer: 3 Stunden
- Mannschaftsstärke: 30 Mitglieder
- Fahrzeuge:
- KDOA
- TLFA-3000/200
- TLFA-2000/100
- TLK 23-12
- KÖF
- LAST
- MTF
Beteiligte Organisationen:
- Feuerwehr
- Polizei
- Rettungsdienst
Dank des koordinierten Einsatzes konnte ein größerer Schaden verhindert werden, und es gab keine Verletzten. Die Ursache des Feuers ist derzeit noch unbekannt und wird von der Polizei untersucht.
Bilder: FF Jenbach
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Nicht alltägliche Einsatzorte - in Bezug auf den Alarmierungstext
Zwei Feuerwehreinsätze ereigneten sich gestern den 06.11.2024 im Bezirk Schwaz, bei denen 2 Feuerwehren gefordert waren.
Nicht alltäglich waren die Einsatzorte, in Bezug auf den Alarmierungstext...
Die Feuerwehr Stans wurde zu einem umgestürzten, mit Rundholz voll beladenen Sattelfahrzeug auf einer einspurigen, sehr schmalen und kurvigen Straße alarmiert und die Feuerwehr Strass im Zillertal wurde zu einem Brand Fahrzeug – Wohnmobil brennt, auf dem Areal einer Tankstelle gerufen.
Hier geht es zu den Berichten der jeweiligen Feuerwehren:
Freiwillige Feuerwehr Strass im Zillertal
Bericht: BFV Marcel Kreidl
Fahrzeugabsturz Kanzelkehre
Mittels Pager wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wiesing am 06.10.2024 um 13:53 Uhr zu einem Fahrzeugabsturz mit eingeklemmter Person alarmiert. Im Bereich der Kanzelkehre stürzte aus bisher ungeklärter Ursache eine 4 Köpfige Urlaubergruppe mit ihrem Leihfahrzeug einen steilen Abhang hinunter. Drei Personen konnten das Fahrzeug selbstständig verlassen, eine Person benötigte dazu Hilfe von der Feuerwehr.
Wir sicherten das Unfallfahrzeug mit der Seilwinde des TLFA 3000/100, um ein weiteres Abrutschen zu verhindern. Auch ein Brandschutz wurde aufgebaut.
Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Eben am Achensee unterstützen bei dem Einsatz und übernahmen die Verkehrsabsicherung.
Mit unserer Seilwinde und in Zusammenarbeit mit dem Abschleppunternehmen gelang es anschließend das Fahrzeug zu bergen.
Um 16:40 Uhr rückten die letzten Einsatzkräfte wieder in das Gerätehaus ein.
Im Einsatz standen:
- FF Wiesing mit TLFA 3000/100, LFA-B und 18 Mann + 5 Mann Bereitschaft
- FF Eben am Achensee mit TLFA 3000/100, RF und DLK
- Polizei
- Rettung
- Notarzt
- Abschleppunternehmen
Bilder: ZOOM Tirol – Danke
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Staubexplosion – Brennende Lagersilos in Jenbach
Am 23.08.2024 wurden die Freiwilligen Feuerwehren Jenbach, Buch, Schwaz, Strass sowie die Betriebsfeuerwehr Innio zu brennenden Holzsilos in einem Jenbacher Holzfachbetrieb alarmiert.
Aus noch ungeklärter Ursache explodierten um 20:37 Uhr zwei Silos, die mit Holzspänen befüllt waren. Die Werksmitarbeiter konnten den Gefahrenbereich unverletzt verlassen. Durch den Einsatz des Hubsteigers Jenbach und der Drehleiter aus Schwaz konnte der Brand direkt im Silo unter Einsatz von Schaummittel bekämpft werden.
Brandherde im Bereich der Förder- und Filteranlage wurden unter schwerem Atemschutz gelöscht, um ein Ausbreiten der Flammen zu verhindern. Mit Mithilfe der Werksmitarbeiter wurden die Silos mit Wasser und Netzmittel geflutet und teilweise ausgeräumt.
Daten und Zahlen zum Einsatz:
- 19 Feuerwehrfahrzeuge
- Mehr als 120 Feuerwehrmitglieder
- 9 Atemschutztrupps (3 im Einsatz – 6 in Bereitschaft)
- 37 B-Schläuche = 740 m Schlauchleitung
- 7 C-Schläuche = 105 m Schlauchleitung
Gegen 23:00 Uhr konnte Entwarnung durch den Einsatzleiter der Feuerwehr Jenbach Alexander Aschenwald gegeben werden, und die ersten Feuerwehren rückten zurück in die Gerätehauser ein.
Die Feuerwehr Jenbach kontrollierte die Anlage bis 00:30 Uhr. Der Einsatz wurde unfallfrei und ohne verletzte Personen beendet.
Alarmierte Einsatzkräfte:
- Landesfeuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter
- Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter
- Abschnittskommandant Jenbach Walter Theuretzbacher
- FF Jenbach – 7 Fahrzeuge – 30 Mann
- BTF Innio – 1 Fahrzeug – 5 Mann
- FF Buch – 4 Fahrzeuge – 36 Mann
- FF Schwaz – 6 Fahrzeuge – 31 Mann
- FF Strass – 1 Fahrzeug – 4 Mann (Lageführung)
- Rotes Kreuz mit 2 Rettungswagen und 1 Einsatzleiterfahrzeug – 7 Mann
- Polizei
Text und Bilder: BFV Schwaz Florian Galler
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Einsatz des Katastrophenzuges des Bezirkes Schwaz in St. Anton am Arlberg am Montag, den 19.08.2024
Am vergangenen Freitag wurde die Gemeinde St. Anton am Arlberg durch schwere Unwetter regelrecht verwüstet. Bäche traten über die Ufer und vermurten das Ortszentrum von St. Anton und zahlreiche Objekte in der Nähe.
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Unwetterlage im Bezirk Schwaz
12 Feuerwehren im Einsatz
In den Abendstunden gegen 17:30 Uhr des 13.08.2024 zog erneut eine Unwetter-Front, mit Sturmböen und Starkregen über den Bezirk Schwaz. 12 Feuerwehren standen im Einsatz und arbeiteten 56 Einsätze ab. Hotspot war das Gebiet hinteres Zillertal.
Das Gemeindegebiet von Mayrhofen traf es am stärksten, hier musste die Feuerwehr 21 Einsätze abarbeiten. Auch die umliegenden Gemeinden Schwendau und Ramsau waren vom Unwetter betroffen, mit schwerem Gerät wurden hier die Geschiebebecken vom Burgstallbach und vom Bichlbach ausgeräumt.
Des Weiteren standen folgende Feuerwehren im Unwetter-Einsatz:
FF Vomp, FF Fügen, FF Ried im Zillertal, FF Laimach, FF Zell am Ziller, FF Brandberg, FF Hart im Zillertal, FF Kaltenbach und die FF Aschau im Zillertal.
Text und Recherche: BFV Schwaz Marcel Kreidl
© Symbolfoto / FF Fügen
Schweres Unwetter Wochenende in Tirol - Hotspot am Sonntag im Bezirk Schwaz
Seit Freitagabend den 19.07.2024 zogen immer wieder vereinzelt Unwetter durch den Bezirk Schwaz. Den Höhepunkt erreichten die Unwetter am Sonntag den 21.07.2024. Der Unwetter Hotspot dehnte sich dabei auf den ganzen Bezirk Schwaz aus.
26 Feuerwehren waren mit knapp 180 Einsätzen im Dauereinsatz.
Mit großem Engagement und Einsatzbereitschaft gelang es den Feuerwehren den Folgen des Unwetters entgegenzuwirken. Trotz der herausfordernden Bedingungen und der großen Einsatzfläche gelang es den Feuerwehren, die Sicherheit und die Infrastruktur in den betroffenen Gebieten weitgehend aufrechtzuerhalten.
Besonders stark betroffen waren die Stadt Schwaz sowie die Gemeinden Fügenberg, Gerlos, Ried, Schlitters, Uderns, Vomp und Tux. Die Feuerwehren waren dort rund um die Uhr im Einsatz, um Keller auszupumpen, Straßen von Geröll zu befreien und umgestürzte Bäume zu beseitigen. Die Hochfügenerstraße wurde bereits am Freitag über mehrere Meter verlegt. In Gerlos trat am Freitag und Sonntag der Mitterhofbach über die Ufer. In Tux trat am Sonntag der Tuxbach an mehreren Stellen über die Ufer, sodass sich das Einsatzgebiet der FF Tux über mehrere Kilometer hinzog.
"Unsere Feuerwehrleute haben unter extremen Bedingungen Außergewöhnliches geleistet. Ihr schnelles Handeln und ihre Professionalität haben dazu beigetragen, Schäden zu minimieren und Menschen in Notlagen zu helfen“, zeigte sich Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter stolz. „Wir bedanken uns außerdem bei allen Einsatzkräften und Unterstützern, die uns in dieser anspruchsvollen Situation zur Seite standen" so Hansjörg weiter.
21.07.2024 - Hochwassereinsatz - feuerwehrtuxs Webseite! (feuerwehr-tux.at)
Einsätze & Aktuelles - ffw-gerloss Webseite!
Starkregen fordert Feuerwehr | Freiwillige Feuerwehr der Stadt Schwaz (ff-schwaz.at)
Zahlreiche Einsätze nach Unwetter – Freiwillige Feuerwehr Vomp (ff-vomp.at)
Freiwillige Feuerwehr Stans – 21.07.2024 - Unterführung auspumpen (ffstans.at)
21.07.2024 Unwettereinsätze - Freiwillige Feuerwehr Weer (ff-weer.at)
Unwettereinsätze 19.7.2024 | Freiwillige Feuerwehr Weerberg (ff-weerberg.at)
Unwettereinsätze – FF Fügen (ff-fuegen.at)
Text und Recherche: BFV Schwaz Marcel Kreidl
Nächtlicher Sucheinsatz am Achensee
Am 01. Juli gegen 21:42 Uhr wurde die FF-Pertisau, gemeinsam mit der Wasserrettung Schwaz/Achensee, zu einer Personensuche am Achensee alarmiert. Der Grund für den Einsatz war ein Surfer, welcher plötzlich nicht mehr am Wasser zu sehen war, gemeldet von zwei Personen im Uferbereich.
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Großeinsatz bei Dachstuhlbrand in Pertisau
Am 13.06.2024 wurden die Feuerwehren des Abschnitts Achental gegen 12:30 Uhr zu einem Dachstuhlbrand nach Pertisau am Achensee gerufen.
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12-stündiger Einsatz für die Bezirkszentrale
Wartungsarbeiten in der Leitstelle Tirol erforderten am Mittwoch, den 27. März ein Besetzen der Bezirkszentralen.
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Gebäudebrand am Palmsonntag in Schwaz
Am Palmsonntag wurde die Feuerwehr Schwaz zu einem offenen Dachstuhlbrand in die Innenstadt alarmiert. Die Situation war am Anfang sehr gefährlich, weil die Nachbargebäude direkt an das Brandobjekt angebaut sind.
Um 05:27 Uhr wurde die Feuerwehr Schwaz primär zu einem "Brand Mehrfamilienhaus" in die Innenstadt gerufen. Aufgrund der "Anfahrt auf Sicht" war allen Kameraden klar, dass es sich um ein größeres Brandereignis handeln muss.
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Feuerwehreinsatz nach Gasaustritt in Jenbach
Zu einem Gasaustritt kam es am 06.03.2024 gegen 18:00 Uhr in einer großen Wohnanlage in der Herbert-von-Pichler-Straße in Jenbach!
Bei Kernbohrarbeiten für eine Warmwasserleitung wurde die Erdgasleitung angebohrt, wodurch es zu einem starken Gasaustritt im Freien kam. Nach unserem Eintreffen wurde die Einsatzstelle großräumig abgesperrt und das austretende Erdgas sofort mittels Wassernebel niedergeschlagen. Parallel dazu wurde das betroffene Gebäude stromlos geschaltet und erste Gasmessungen mit zwei Messgeräten durchgeführt. Aufgrund der ungünstigen Lage der Austrittsstelle in der Nähe einer Tiefgarageneinfahrt sowie weiteren direkt angrenzenden Mehrparteienhäusern ließ Einsatzleiter HBI Alexander Aschenwald die Feuerwehr Schwaz mit Großlüfter und Gasmessgeräten sowie die Feuerwehr Fügen mit weiteren Gasmessgeräten nachalarmieren. Auch ein Großaufgebot von Rettung und Polizei stand bereit um im Falle einer Evakuierung des betroffenen Gebäudes rasch handeln zu können. Durch das schnelle Eintreffen vom TIGAS Notdienst gelang es bereits nach kurzer Zeit die Hauptgasleitung abzudrehen und somit einen weiteren Gasaustritt zu verhindern.
Nach Freimessen aller Wohnungen des betroffenen bzw. der angrenzenden Mehrparteienhäuser konnte schließlich Entwarnung gegeben werden. Keine Bewohner mussten evakuiert werden und glücklicherweise kamen bei diesem Vorfall auch keine Personen zu Schaden.
Vielen Dank an alle beteiligten Einsatzorganisationen für die perfekte Zusammenarbeit bei diesem fordernden und nicht alltäglichen Einsatz!
Einsatzdaten Feuerwehr Jenbach: Dauer: 1,5 Stunden Mannschaftsstärke: 24 Mitglieder Eingesetzte Fahrzeuge: KDO-A, TLFA 3000-100, TLFA 2000-100, GGF, KÖF;
Weitere Einsatzkräfte: Freiwillige Feuerwehr Schwaz mit KDO-A, RFS-A, Großlüfter und Messgeräte Freiwillige Feuerwehr Fügen mit MTF und Messgeräte TIGAS Notdienst Rettungsdienst mit 4 RTW, Einsatzleiter, NEF mit Notarzt und Sanitäter Polizei mit 3 Streifenwagen
Text: FF Jenbach
Bilder: ZOOM-Tirol und FF Jenbach
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Wohnzimmerbrand in Maurach am Achensee
Am 22.02.2024, knapp vor Mitternacht, kam es in Maurach am Achensee aus bislang unbekannter Ursache zu einem Brandgeschehen im Wohnzimmer eines Beherbergungsbetriebes. Die Leitstelle informierte die anrückenden Einsatzkräfte, dass sich noch mehrere, teilweise verletzte Personen im bereits stark verrauchten Gebäude bzw. auf den Balkonen des Hauses befinden.
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Zu einer Fahrzeugbergung am Freundsberg rückte die Feuerwehr Schwaz am Montag vormittag aus.
Mit Hilfe der Seilwinde des Unimogs musste ein PKW aus einem Garten gezogen werden. Dieser hatte sich verselbstständigt - siehe untenstehenden Polizeibericht. Die Bergung gestaltete sich sehr aufwändig, nach 2 Stunden konnte der Einsatz beendet werden.
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