Großangelegte BFÜST-Übung im Bezirk Schwaz
Am 19. Oktober fand im Bezirk Schwaz eine umfangreiche Übung des Bezirksführungstabs (BFÜST) der Feuerwehr statt, die bereits seit Monaten vorbereitet wurde.
Bezirks-Feuerwehrkommandant-Stv. und Sachgebietsleiter für den Katastrophenhilfsdienst Herbert Eibl, präsentierte den anwesenden Teilnehmern das Übungsszenario: Die Annahme war ein anhaltendes Niederschlagsereignis in Tirol, welches großflächige Überschwemmungen und Hangrutschungen im Inntal verursachte. Diese fiktive Lage stellte die Einsatzkräfte vor erhebliche Herausforderungen, die es zu bewältigen galt.
Was ist der BFÜST?
Der Bezirksführungstab (BFÜST) der Feuerwehr wird bei Großschadensereignissen einberufen. Er unterstützt die Koordination der Einsatzkräfte und den Einsatzleiter auf Bezirksebene und vor Ort, indem er wesentliche Entscheidungsgrundlagen erarbeitet und für eine organisierte Kommunikation zwischen den verschiedenen Einsatzorganisationen und Behörden sorgt. Zu den Aufgaben des BFÜST zählen die Gewinnung und Verarbeitung von Informationen zur Lagebeurteilung sowie die ständige Aktualisierung der Situation. Diese Vorgehensweise entlastet den Einsatzleiter von operativen und administrativen Aufgaben und ermöglicht ihm, sich voll auf strategische Entscheidungen zu konzentrieren.
Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des BFÜST ist zudem der kontinuierliche Austausch von Informationen innerhalb des Führungsteams sowie mit den nachgeordneten Einsatzleitungen und anderen beteiligten Behörden. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Beteiligten stets über die aktuelle Lage informiert sind und Entscheidungen auf einer soliden Informationsbasis getroffen werden können.
Organisation und Sachgebiete
Um die Aufgaben der Stabsarbeit zu organisieren, wird der Stab von einem Stabsleiter organisiert und von einem Verbindungsoffizier unterstützt. Weiters wird der Stab in sechs Sachgebiete eingeteilt:
- Leiter des Stabs (LStab): Einteilung und Organisation des Stabes
Walter Theuretzbacher und Hubert Rainer
- Verbindungsoffiziere: Schnittstellenkoordination zwischen den beteiligten Einheiten und Behörden
Ralf Lübbert und Sonja Niedrist
- Sachgebiet 1 – Personal: Erfassung und Organisation der Einsatzkräfte, Personalressourcen verwalten
Roland Klocker und Patrik Wierer
- Sachgebiet 2 – Lage: Laufende Erfassung der Schadenslage und visuelle Darstellung der aktuellen Situation für alle Beteiligten
Rudolf Detter, Stefan Obrist, Robert Galler und Christian Peer
- Sachgebiet 3 – Einsatz: Gesamteinsatzlage beurteilen und Einsatzablauf dokumentieren – Grundlage für taktische Entscheidungen
Josef Bucher und Franz Flöck
- Sachgebiet 4 – Versorgung: Organisation von Gerätschaften, Verpflegung der Einsatzkräfte und mögliche Übernachtungsmöglichkeiten
Wolfgang Paregger, Reinhard Gruber und Hannes Eberharter
- Sachgebiet 5 – Öffentlichkeitsarbeit: Medienarbeit sowie die Betreuung von Besuchern und die Dokumentation des Einsatzes
Stefan Armellini und Florian Galler
- Sachgebiet 6 – Kommunikation: Technische Ausstattung des Stabs sowie die Sicherstellung der internen und externen Kommunikation
Marco Plattner und das Team der Bezirkszentrale (BZ)
Fazit der Übung
Die großangelegte BFÜST-Übung war ein Erfolg und wurde vom BFÜST-Kernteam Michael Rott, Oliver Höllwarth, Helmuth Weiland und Marco Plattner aufwendig vorbereitet.
In der Abschlussbesprechung zeigten sich Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter und Bezirksfeuerwehrinspektor Stefan Geisler zufrieden mit der Stabsarbeit. Sie betonten, wie wichtig die strukturierte Stabsarbeit bei Großschadenslagen sei. Die Erfahrungen aus den jüngsten Hochwasserereignissen, etwa in St. Anton am Arlberg oder in Niederösterreich, hätten deutlich gemacht, dass durch eine koordinierte Stabsarbeit derartige Katastrophen bewältigt werden können.
Auch Landesfeuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter nutzte während eines Besuchs die Gelegenheit, sich einen Überblick über die Stabsarbeit zu verschaffen.
Durch die realistische Übung konnten alle Beteiligten aufbauende Erkenntnisse gewinnen, die in zukünftigen Ernstfällen einfließen werden. Der enge Informationsaustausch zwischen den Sachgebieten sowie die reibungslose Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzkräfte und Organisationen zeigen, dass der Bezirk Schwaz für mögliche Großschadensereignisse gut gerüstet ist.
Text und Fotos: BFV Schwaz Florian Galler
TUE GUTES UND SPRICH DARÜBER - Neuer Sachgebietsleiter Öffentlichkeitsarbeit
Am 19. Oktober 2024 konnte im Rahmen der Bezirk-Führungsstabsübung in Schwaz für das Sachgebiet ÖFFENTLICHKEITSARBEIT, Marcel Kreidl zum neuen Sachgebietsleiter ernannt werden.
Marcel ist bereits seit Jahren in der Feuerwehr Tux für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich und folgt dem scheidenden Sachgebietsleiter Stefan Armellini.
„Der Stellenwert von Öffentlichkeitsarbeit bei den Feuerwehren ist so hoch wie nie, im Zeitalter von Internet und Social Media ist eine aussagekräftige und zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit längst nicht mehr nur ein kleiner Bereich in den Feuerwehren. Deshalb gilt es die Feuerwehren im Bezirk in allen Belangen zu diesem Thema zu unterstützen“ sagt der neue Sachgebietsleiter.
Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter und sein Stellvertreter Herbert Eibl, sowie Bezirksfeuerwehrinspektor Stefan Geisler gratulieren Marcel zur Ernennung und wünschen ihm in dieser verantwortungsvollen Funktion viel Freude und Engagement in seinem Tun.
„Wir haben viele engagierte Kamerad*innen im Bezirk die in diesem Bereich tätig sind – jeder kann von jedem lernen, deshalb ist Kommunikation im Sachgebiet und vor Allem mit den Feuerwehren das A und O.“ so Marcel Kreidl weiter.
Ein herzlicher Dank ergeht an dieser Stelle an Stefan Armellini, der das Sachgebiet die letzten Jahre geführt hat.
Erfolgreicher Sporttag der Feuerwehrjugend
Am 05. Oktober 2024 fand der 3. Sporttag der Feuerwehrjugend des Bezirkes Schwaz in Uderns statt. 83 Feuerwehrjugend-Mitglieder aus 11 Feuerwehren kämpften in spannenden Disziplinen um den Wanderpokal.
Die Disziplinen:
Bei den Disziplinen standen Teamwork und der Zusammenhalt in der Gruppe im Vordergrund:
Schlauch-Weitwurf, Lauf-Memory, Leinenbeutel-Ziel Wurf, Völkerball und Kisten-Lava
Großartige Leistungen wurden von den Kids bei den einzelnen Stationen gezeigt!
Tolles Rahmenprogramm
Neben den Sportdisziplinen konnten sich die Kids einige Feuerwehrfahrzeuge aus dem Bezirk genauer ansehen:
RFS-A – Rüstfahrzeug-Sonder der Feuerwehr Schwaz
RFA – Rüstfahrzeug der Feuerwehr Kaltenbach
Ein kleines Highlight jedoch für fast jedes der Kids war die Fahrt mit der Drehleiter aus Fügen.
Am späteren Nachmittag hatte das Warten ein Ende – der Sieger wurde bekannt gegeben. Die Jungs und Mädl´s der Feuerwehrjugend Weer holten sich den ersten Platz und somit auch den Wanderpokal!
- Feuerwehrjugend Weer 39,81 Punkte
- Feuerwehrjugend Terfens 39,18 Punkte
- Feuerwehrjugend Laimach 1 37,72 Punkte
- Feuerwehrjugend Kaltenbach 37,61 Punkte
- Feuerwehrjugend Uderns 1 35,25 Punkte
- Feuerwehrjugend Jenbach 2 29,96 Punkte
Wir gratulieren allen Gruppen zu ihren herausragenden Leistungen!
Dank vieler Sponsoren konnte jedem Team ein Präsent überreicht werden! Zusätzlich konnte an die 6 besten Gruppen Sachpreise übergeben werden. Vielen Dank an alle die den Sporttag unterstützt haben!
Der Bezirksfeuerwehrverband-Schwaz freut sich schon auf den nächsten Sporttag in 2 Jahren in Weer!
Bericht: BFV Marcel Kreidl
Bilder: BFV Magdalena Bichler & Stefan Schwaiger
Fahrzeugsegnung in Vomperbach: Neues MTFA feierlich in Dienst gestellt
Am Sonntag, den 6. Oktober 2024, fand bei der Freiwilligen Feuerwehr Vomperbach die feierliche Segnung des neuen Mannschaftstransportfahrzeugs (MTFA) statt. Zahlreiche Ehrengäste, Feuerwehrkameradinnen und -kameraden sowie Fahnenabordnungen aus dem gesamten Abschnitt nahmen an der Veranstaltung teil.
Im Rahmen einer Heiligen Messe wurde das neue MTFA von Pfarrer Rudolf Silberberger gesegnet. Das Fahrzeug wird künftig bei Einsätzen, Übungen und in der Jugendarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Vomperbach eingesetzt. Frau Erni Anfang übernahm die Patenschaft für das Fahrzeug.
Ehrungen für langjährige Verdienste
Während der Segnung wurden auch langjährige Feuerwehrmitglieder für ihre Verdienste geehrt. Altfeuerwehrkommandant Josef Blass erhielt eine Ehrung für seine 70-jährige Tätigkeit im Feuerwehr- und Rettungswesen. Weitere Feuerwehrkameraden wurden für 25 und 50 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. Anton Lechner, der seit über 25 Jahren im Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Vomperbach tätig ist, erhielt das Verdienstzeichen des Landesfeuerwehrverbands Tirol (Stufe 3). Er blickt auf 43 Jahre im Ausschuss zurück und engagiert sich seit Jahrzehnten unermüdlich für die Feuerwehr.
Ehrenmitgliedschaft für Florian Gartlacher
Der ehemalige Kommandant Florian Gartlacher erhielt eine besondere Ehrung: Ihm wurde die Ehrenmitgliedschaft und somit die höchste Auszeichnung der Ortsfeuerwehr für seine Verdienste als Kommandant und seinen wesentlichen Beitrag zum Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses verliehen. Florian Gartlacher leitete die Feuerwehr neun Jahre lang, bevor er zum Bürgermeister der Gemeinde Terfens gewählt wurde.
Glückwünsche von Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter
Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter überbrachte der Freiwilligen Feuerwehr Vomperbach seine Glückwünsche zur Anschaffung des neuen Fahrzeugs. In seiner Ansprache hob er die Bedeutung moderner Einsatzfahrzeuge hervor und wünschte der Feuerwehr unfallfreie Fahrten bei Übungen und Einsätzen.
Dank an die Unterstützer
Der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Vomperbach, Marco Platter, bedankte sich in seiner Ansprache bei allen finanziellen Unterstützern. Das neue MTFA wurde unter anderem durch großzügige Spenden der Bürgerinnen und Bürger sowie ansässiger Firmen finanziert.
Technische Details zum Fahrzeug:
- MTFA: Mannschaftstransportfahrzeug mit Allradantrieb
- Fahrzeug: Crafter 35 Kastenwagen L3H2 TDI 4 MOTION, 6-Gang-Schaltgetriebe
- Aufbau: ATOS
Text: Benjamin Konrad & BFV Schwaz – Florian Galler
Fotos: BFV Schwaz – Florian Galler
Die Feuerwehrmatura - Leistungsabzeichen in GOLD
Am 04.10.2024 fand der 29. Landes-Feuerwehrleistungsbewer in Gold an der Landesfeuerwehrschule in Telfs statt.
8 Kameraden aus dem Bezirk Schwaz stellten sich dieser Herausforderung und konnten die Feuerwehrmatura meistern.
Die Bewerber mussten dabei folgende Bewerbsdisziplinen an der Landesfeuerwehrschule absolvieren:
Ausbildung in der Feuerwehr
Die Teilnehmer haben die wesentlichen Schritte für die Informationsgewinnung zur Ausbildung unter der Verwendung der Ausbildungshilfsmittel (Ausbildungsrichtlinie, Ausbildungsunterlagen, Ausbildungskoffer und Heft 122 des ÖBFV) des Landes-Feuerwehrverbandes darzulegen. Die Themen dieser Disziplin werden vor jedem Bewerb neu festgelegt.
Berechnen – Ermitteln – Entscheiden
Die Teilnehmer müssen schriftlich 5 Beispiele zum Thema "Löscheinsatz" berechnen. Weiters müssen in einem Aufgabenblatt mit einer skizzenhaft dargestellten Einsatzsituation (Brandbekämpfung) in hügeligem Gelände mit Höhen- und Entfernungsangaben und den Standorten von zwei Feuerlöschpumpen Berechnungen über die Löschwasserförderung für eine zielführende Brandbekämpfung vorgenommen werden. Zum Abschluss müssen noch 4 unterschiedliche Einsatz bzw. Gefahrensituationen, welche auf einem Aufgabenblatt bildlich dargestellt sind, richtig beantwortet werden.
Brandschutzplan
Der Bewerber muss Planzeichen am Brandschutzplan (Lageplan und/oder Geschossplan) erkennen und erklären können. Bei dieser Diszplin werden Pläne von Objekten und Betrieben (Tischlerei, Werkstätten, Kleinbetriebe, Schulen, ...) verwendet. Alle verwendeten Pläne und Planzeichen entsprechen der TRVB O 121/1.5.2015, wobei alle Planzeichen verwendet werden.
Formulieren und Geben von Befehlen
Der Bewerber ist Einsatzleiter bei einem Einsatz und gibt an einen Gruppenkommandanten der eintreffenden Einsatzfahrzeuge aufgrund der bildlichen Darstellung den mündlichen Einsatzbefehl nach dem gültigen Befehlsschema. Dabei kann es sich um jede Art von Einsatz handeln.
Führungsverfahren
Die Teilnehmer müssen schriftlich je eine Aufgabe aus den Bereichen Brandeinsatz und Technischer Einsatz lösen. Dabei erhalten die Bewerber je ein Aufgabenblatt mit bildlicher Darstellung und müssen die verschiedenen Fragestellungen nach den geltenden Richtlinien und Ausbildungsvorschriften beantworten.
Verhalten vor einer Gruppe
Die Teilnehmer sind Gruppenkommandant und haben eine Gruppe mit 8 Feuerwehrmitgliedern zu einer vorgegebenen Marschbewegung zu kommandieren.
Fragen aus dem Feuerwehrwesen
Aus den verschiedenen Fachgebieten sind über 300 Fragen zusammengestellt. Davon sind 250 Fragen als bundeseinheitliche Fragen vorgegeben und 50 Fragen länderspezifisch ergänzt. Der Bewerber zieht eines aus 15 vorgelegten Fragenpaketen und beantwortet diese innerhalb einer vorgegebenen Zeit.
>>> WIR GRATULIEREN DEN TEILNEHMERN DER FF SCHWAZ UND DER FF RIED IM ZILLERTAL <<<
Ergebnisliste als Anhang zum Download
Bericht und Grafik: BFV Schwaz Marcel Kreidl
Fotos: LFV Johannes Tschuggnall
VERBUND: Neues Tanklöschfahrzeug für die Betriebsfeuerwehr Mayrhofen
Die VERBUND Betriebsfeuerwehr Mayrhofen darf sich über ein neues Tanklöschfahrzeug freuen. Die feierliche Übergabe fand im Beisein von Bürgermeister Stellvertreterin Monika Wechselberger und Pfarrer Jürgen Gradwohl am 26. September statt. Die Patenschaft für das neue Flaggschiff übernahm die Ehefrau des Werkgruppenleiters Birgit Fiegl. Für den entsprechenden festlichen Rahmen sorgten die örtlichen freiwilligen Feuerwehren und die Bundesmusikkapelle Mayrhofen.
„Das ganze Fahrzeug ist auf dem allerneuesten Stand der Feuerwehrtechnik und wird einen wichtigen Beitrag zum Betriebsbrandschutz der Kraftwerke von VERBUND im Zillertal leisten. Dafür hat VERBUND rund 460.000 Euro investiert“, freut sich Werksgruppenleiter Marco Fiegl über die Anschaffung.
„Das moderne Einsatzfahrzeug ist nicht nur ein Gewinn für VERBUND, sondern trägt auch zur Sicherheit der gesamten Marktgemeinde Mayrhofen bei, um den Herausforderungen in Notfällen besser begegnen zu können,“ sieht Bürgermeister Jörg Moigg einen Nutzen für die ganze Region.
Im Einsatz für Betrieb und Region
Die VERBUND Betriebsfeuerwehr hat insgesamt 55 aktive Mitglieder und arbeitet eng mit den umliegenden freiwilligen Feuerwehren zusammen, um im Ernstfall schnell und effektiv reagieren zu können. Die Mannschaft leistet im Jahr durchschnittlich vier Brandeinsätze im Betrieb, fünfzehn technische Einsätze und etwa ein bis zwei Assistenzeinsatz außerhalb des Betriebs.
Bei Bränden/Unfällen in den Kraftwerksanlagen rückt im Zillertal immer zuerst die Betriebsfeuerwehr aus und holt sich bei Bedarf Unterstützung durch Freiwillige Feuerwehren im Umkreis. „Die Zusammenarbeit mit umliegenden Feuerwehren ist sehr gut eingespielt, sodass wir jederzeit auf die ‚Freiwilligen‘ zurückgreifen können und natürlich auch umgekehrt. Wir sind wie jede andere Freiwillige Feuerwehr dem Landesfeuerwehrgesetz unterstellt und können auch im Falle eines größeren Brandes oder eines Assistenzeinsatzes aufgrund von Unwetter, Hochwasser den Kollegen helfen, da wir auf dieselbe Ausrüstung zugreifen,“ unterstreicht Kommandant Daniel Sporer die gelebte Kooperation.
Ausstattung Tanklöschfahrzeug
Das neue Tanklöschfahrzeug der VERBUND Betriebsfeuerwehr Mayrhofen ersetzt das alte Tanklöschfahrzeug mit Baujahr 1991. Es handelt sich um ein Mercedes-Benz Atego Fahrgestell mit 15 Tonnen und 299 PS. Das Allradgetriebene Einsatzfahrzeug verfügt über einen 2000 Liter Wassertank und einen 100 Liter Schaumtank.
Der Aufbau der Firma Rosenbauer hat auch einige Sondergeräte untergebracht, die speziell in den komplexen Kraftwerksanlagen benötigt werden. Dazu zählen Twin-Pack Atemschutzgeräte, Be- und Entlüftungsgeräte, Hebekissen, Fahrzeuglöschdecke, Rette- und Bergeausrüstung, sowie ein tragbarer Wasserwerfer.
Für VERBUND ist ein effektiver Betriebsbrandschutz entscheidend, angesichts der komplexen Gebäude mit zahlreichen Gefahren wie Strom, Spannung, hohen Drücken und langen Stollenzugängen. Mit dem modernen Fahrzeug ist die Mannschaft nun bestens für alle möglichen Einsätze in den Kraftwerksanlagen und darüber hinaus gerüstet.
VERBUND-Kraftwerksgruppe Zillertal
Die Pumpspeicherkraftwerke Roßhag und Häusling und den Speicherkraftwerken Mayrhofen und Gerlos bildet die VERBUND-Kraftwerksgruppe Zillertal – eine der leistungsstärksten Kraftwerksgruppen Österreichs.
Zusammen mit den Kraftwerken Gunggl, Bösdornau, Stillupp, Spiegelwald und dem KKW Häusling hat die Kraftwerksgruppe Zillertal eine Jahreserzeugung von mehr als 1700 MWh, was dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von rund 470.000 Haushalten entspricht.
Text: Verbund
Fotos: Marcel Kreidl - BFV Schwaz
Verleihung der Tiroler Erinnerungsmedaille für Katastropheneinsatz und Verleihung von Dankes-Urkunden
Am Sonntag, den 22.09.2024 fand im Arlberg - Wellcom in St. Anton die Verleihung der Tiroler Erinnerungsmedaille für Katastropheneinsatz und Überreichung von Dankes Urkunden statt.
Die Bilder des verheerenden Hochwassers in St. Anton sind noch in unseren Köpfen, überflutete Keller und Straßen – ein Bild der Verwüstung. „In diesen herausfordernden Zeiten steht Tirol zusammen“ so Landeshauptmann Mattle.
Über 600 HelferInnen sowie sechs Katastrophenhilfszüge geehrt
Landeshauptmann Anton Mattle und Sicherheitslandesrätin Astrid Mair würdigten an dem gestrigen Abend den außergewöhnlichen Einsatz von insgesamt über 600 HelferInnen von Feuerwehr, Rettung, Bundesheer, Bergrettung, ASFINAG, Wildbach- und Lawinenverbauung und der Zivilbevölkerung sowie sechs Katastrophenhilfszügen.
Dank und Anerkennung für die geleistete Hilfe
Sicherheitslandesrätin Astrid Mair: Für diesen Einsatz gebührt allen Beteiligten unser tiefster Dank.“
Auch der Katastrophenhilfszug des Bezirkes Schwaz war, wie berichtet in St. Anton, mit dabei. Die Feuerwehren, die zu diesem Einsatz ausrückten, erhielten eine Dankes Urkunde vom Landeshauptmann überreicht:
FF ACHENKIRCH, FF ACHENTAL, FF EBEN AM ACHENSEE, FF FINKENBERG, FF FÜGEN, FF JENBACH, FF MAYRHOFEN, FF PILL, FF SCHWAZ, FF SCHWENDAU, FF UDERNS, FF VOMP, FF VOMPERBACH, FF WIESING, FF ZELL AM ZILLER
Recherche und Text: Marcel Kreidl - ÖA - Team, BFV Schwaz
Bilder: Land Tirol
Bezirksgrundlehrgang Schwaz – Erfolgreicher Ausbildungstag in Jenbach
Am Samstag, den 21.09.2024, fand im Bauhof Jenbach der Bezirksgrundlehrgang für den Bezirk Schwaz statt. Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Feuerwehren des Bezirks nahmen an dieser eintägigen Grundausbildung teil.
Die Ausbildung umfasste sechs Stationen, die von insgesamt acht Ausbildern betreut wurden. Die Ausbilder kamen aus den Feuerwehren Jenbach, Zell am Ziller und Hart und vermittelten ihr Fachwissen in praxisnahen Übungen. Die Teilnehmenden wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, die am Vormittag und Nachmittag jeweils verschiedene Stationen durchliefen. Die Feuerwehren aus Zell am Ziller und Jenbach stellten für den Übungstag ihre Einsatzfahrzeuge zur Verfügung.
Praktische Ausbildung an sechs Stationen
Zu den Ausbildungsschwerpunkten gehörten unter anderem das korrekte Absichern einer Einsatzstelle sowie der richtige Umgang mit Schiebe- und Steckleitern. Eine weitere Station widmete sich dem Training der Löschgruppe, wobei der Aufbau einer Saugleitung, einer Zubringerleitung sowie die Arbeit des Angriffstrupps im Vordergrund standen.
Gemeinsames Mittagessen im VZ Jenbach
Nach einem lehrreichen Vormittag versammelten sich alle Teilnehmer*innen und Ausbilder zum gemeinsamen Mittagessen im Veranstaltungszentrum (VZ) Jenbach. Dort gab es ein schmackhaftes Schnitzel, bevor es gestärkt in die zweite Ausbildungsrunde des Nachmittags ging.
Erfolgreicher Abschluss und Ausblick
Der Ausbildungstag wurde von allen Beteiligten als großer Erfolg gewertet. Die Teilnehmenden hatten die Gelegenheit, ihre Grundkenntnisse zu erweitern und unter realistischen Bedingungen zu üben. Der Abschluss des Kurses öffnet den erfolgreichen Kursbesucher*innen nun die Türen zur Landesfeuerwehrschule in Telfs, wo sie ihre Ausbildung fortsetzen können.
Abschnittskommandant Siegfried Geisler zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf des Tages: „Unsere auszubildenden Feuerwehrmitglieder konnten heute wertvolle praktische Erfahrungen sammeln, die sie in ihrem Dienst anwenden werden. Ein großer Dank gilt den Ausbildern für ihre Unterstützung sowie der Feuerwehr und Gemeinde Jenbach für die Bereitstellung der Ausbildungsstätte.“
Mit diesem erfolgreichen Ausbildungstag wurde ein wichtiger Schritt in der Vorbereitung der Feuerwehrmitglieder auf Übungen und Einsätze in der Ortsfeuerwehr gemacht.
Fotos und Text: Florian Galler / BFV-Schwaz
Feierliche Einweihung des neuen Einsatzzentrums und ein neues Kleinlöschfahrzeuges der Freiwilligen Feuerwehr Buch in Tirol
Am 14. September 2024 versammelten sich zahlreiche Fest- und Ehrengäste in Buch in Tirol, um die Einweihung des neuen Einsatzzentrums der Freiwilligen Feuerwehr zu feiern. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde auch ein neues Kleinlöschfahrzeug feierlich gesegnet.
Buch in Tirol – Ein modernes Einsatzzentrum für die Zukunft
Bereits im Jahr 2017 begannen die ersten Gespräche über die Zusammenführung der bisher auf drei Ortsstellen verteilten Feuerwehrzüge in ein zentrales, modernes Einsatzzentrum. Nach einer mehrjährigen Planungsphase, die alle spezifischen Bedürfnisse berücksichtigte, konnte das neue Einsatzzentrum am 14. September 2024 von Dekan Bernhard Kopp feierlich eingeweiht werden. Ergänzt wird das Gebäude durch eine integrierte Arztpraxis, was den Mehrwert für die gesamte Gemeinde zusätzlich erhöht.
Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Buch Günther Köchler begrüßte zahlreiche Ehrengäste, darunter:
- Landesfeuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter
- Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter
- Bezirksfeuerwehrkommandant-Stv. Herbert Eibl
- Bezirksfeuerwehrinspektor Stefan Geisler
- Sicherheitslandesrätin Astrid Mair
- Bürgermeisterin der Gemeinde Buch Marion Wex
Auch zahlreiche Vertreter der umliegenden Feuerwehren, Gemeinden sowie anderer Vereine und Blaulichtorganisationen nahmen an der Veranstaltung teil.
Bedeutende Ansprachen zur Einweihung
In ihren Ansprachen betonten die Ehrengäste die große Bedeutung einer gut funktionierenden Feuerwehr für die Sicherheit der Gemeinde. Sicherheitslandesrätin Astrid Mair hob die reibungslose Umsetzung dieses Vorzeigeprojekts hervor und bedankte sich bei allen Beteiligten für deren Engagement. Auch Landesfeuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter und Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter sprachen Glückwünsche aus und lobten das Zusammenwirken aller Beteiligten, insbesondere der politischen Entscheidungsträger und des Feuerwehrkommandos.
Kommandant Köchler unterstrich in seiner Rede den hohen Nutzen des neuen Einsatzzentrums: „Die Zentralisierung der Einsatzkräfte und Einsatzmittel an einem modernen und zeitgemäßen Ort ist nicht nur in Krisenzeiten ein großer Vorteil für die Bevölkerung, sondern auch für alle Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr!“
Technische Daten und Fakten zum neuen Gerätehaus
Das neue Einsatzzentrum bietet eine Vielzahl moderner Einrichtungen:
- 6 Stellplätze für Feuerwehrfahrzeuge
- Jeweils eine Damen- und eine Herrenumkleide
- Ein Raum für die Jugendfeuerwehr
- Ein Bekleidungslager mit Industriewaschmaschine und Trockner
- 2 Büros für das Kommando und Führungskräfte
- Moderne Kameradschafts- und Schulungsräume
Neues Kleinlöschfahrzeug (KLFA)
Das neue Kleinlöschfahrzeug mit Allradantrieb (KLFA) beeindruckt mit folgenden technischen Details:
- Taktische Bezeichnung: KLFA
- Fahrzeugtyp: Mercedes Sprinter 519 CDI, 4x4
- Leistung: 140 kW (190 PS), Euro 6
- Eigengewicht: 3.510 kg
- Ausrüstung: Komplette Löschausrüstung für eine Löschgruppe
- Sonderausstattung: Nasssauger, Lichtmast, Motorsäge, Wechselsystem für Pumpe oder Notstromaggregat
Ehrungen und Beförderungen
Zum Abschluss der feierlichen Veranstaltung ehrte Landesfeuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter verdiente Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Buch in Tirol:
- 60 Jahre Feuerwehrmitgliedschaft – Alois Götz
- Beförderung zum Gruppenkommandanten – Philipp Lederwasch
- Beförderung zum Zugskommandanten – Roman Pfandler
- Verdienstzeichen Stufe 3 des ÖBFV – Günther Köchler
Auch Bürgermeisterin Marion Wex wurde mit der Florianiplakette in Bronze für ihre Verdienste ausgezeichnet.
Fotos: Stefan Rengo
Text: Florian Galler
Team Öffentlichkeitsarbeit – BFV Schwaz
22. ORDENTLICHER LANDES - FEUERWEHRTAG IN SELLRAIN
Beim 22. Ordentlichen Landes-Feuerwehrtag in Sellrain wurde der langjährige Schulleiter und Landes-Feuerwehrinspektor Dipl. Ing. Alfons Gruber zum Ehrenmitglied des Landes-Feuerwehrverbandes ernannt. Im Zuge der Tagung wurde ein Blick auf das Tiroler Feuerwehrwesen gelegt und aktuelle Themen besprochen.
- Sicherheitslandesrätin Astrid Mair: Die Tiroler Feuerwehren sind unverzichtbar für unseren Sicherheitsapparat
- Landes-Feuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter: Mit der Ehrenmitgliedschaft für Landes-Feuerwehrinspektor außer Dienst Dipl. Ing. Alfons Gruber bedanken sich die Tiroler Feuerwehren für seine herausragenden Verdienste
- Florianiplakette in Silber für den ehemaligen Landesleiter der Bergrettung Tirol Ing. Hermann Spiegl und zahlreiche Auszeichnungen für verdiente Feuerwehrkameraden
Im Rahmen der Tagung, die durch einen landesüblichen Empfang der Schützenkompanie Sellrain und der Musikkapelle Sellrain unter der Leitung von Bundesmajor Alexander Haider und Kapellmeister Florian Hellbert feierlich eröffnet wurde, bot der Landes-Feuerwehrtag eine wertvolle Plattform, um über die jüngsten Ereignisse zu sprechen, die unsere Feuerwehren in den letzten Wochen und Monaten besonders gefordert haben. In zwei spannenden Interviewrunden wurden zentrale Feuerwehrthemen vertieft und mögliche Lösungsansätze diskutiert, um das Feuerwehrwesen angesichts der aktuellen Herausforderungen weiterzuentwickeln. Zahlreiche Ehrengäste aus der Politik sowie Vertreter der Partnerorganisationen nahmen an der Veranstaltung teil und brachten ihre aufrichtige Anerkennung und Wertschätzung für die außerordentlichen Leistungen der 33.607 Feuerwehrmitglieder in Tirol zum Ausdruck, die Tag und Nacht bereit sind, unsere Gesellschaft zu schützen.
Ein großer Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr Sellrain unter Kommandant Herbert Gritsch und Stellvertreter Emanuel Kofler sowie dem Bürgermeister der Gemeinde Sellrain Benedikt Singer für die Gastfreundschaft, Organisation und reibungslose Durchführung des Landes-Feuerwehrtages in ihrer Gemeinde.
Große Anerkennung und Dankbarkeit gegenüber den Tiroler Feuerwehren
Sicherheitslandesrätin Astrid Mair unterstreicht im Rahmen des höchsten Gremiums des Landes-Feuerwehrverbandes den hohen Stellenwert der Tiroler Feuerwehren: „Die Feuerwehr ist als größte Einsatzorganisation Tirols unverzichtbar für unseren Sicherheitsapparat. Mit ihren 356 Feuerwehren sorgt sie dafür, dass wir in einem der sichersten Länder der Welt leben können. Diese Sicherheit basiert auf der keineswegs selbstverständlichen Einsatzbereitschaft tausernder freiwilliger Feuerwehrleute, die rund um die Uhr für die Tiroler Bevölkerung da sind. Betonen möchte ich Katastrophen wie zuletzt in St. Anton am Arlberg, wo rund 15.000 Einsatzstunden von freiwilligen Feuerwehrmitgliedern geleistet wurden. Besonders hervorheben möchte ich auch die Bedeutung der Feuerwehrjugend. Sie ist nicht nur essenziell für den Nachwuchs unserer Feuerwehren, sondern leistet auch einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag. In der Feuerwehrjugend lernen junge Menschen, Verantwortung zu übernehmen, füreinander einzustehen und gemeinsam Lösungen zu finden. Dieser Einsatz verdient unsere größte Anerkennung und Dankbarkeit."
Landes-Feuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück: "In letzter Zeit fordern uns immer mehr Extremwetterereignisse, die oft lokal begrenzt große Schäden verursachen und zahlreiche Einsätze für die Feuerwehren erfordern. Um weiterhin bestmöglich auf solche Ereignisse vorbereitet zu sein, ist es notwendig, dass wir uns stetig weiterentwickeln und unsere Strukturen sowie unsere Ausrüstung anpassen. Nur durch diese kontinuierlichen Prozesse können wir sicherstellen, dass wir auch in Zukunft den hohen Anforderungen gerecht werden und die Sicherheit in unserem Land gewährleisten. Ein herzliches Dankeschön an alle Feuerwehrmitglieder und unsere Partnerorganisationen für ihren unermüdlichen Einsatz im vergangenen Jahr."
Neues Ehrenmitglied Dipl. Ing. Alfons Gruber
Der Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung einer neuen Ehrenmitgliedschaft: Dipl. Ing. Alfons Gruber blickt auf eine lange Feuerwehrkarriere zurück, in der er u.a. von 1992 bis 2004 als Schulleiter der Landes-Feuerwehrschule maßgeblich für die Ausbildung der Tiroler Feuerwehrleute verantwortlich war. In dieser Zeit wurden mit dem Neubau der Landes-Feuerwehrschule und der Übersiedelung des Ausbildungszentrums von Innsbruck nach Telfs neue Maßstäbe gesetzt. 2004 wurde er von der Tiroler Landesregierung zum Landes-Feuerwehrinspektor bestellt und führte dieses verantwortungsvolle Amt bis Ende 2023 aus. Sein Grundsatz war dabei, dass die Feuerwehren stets mit den erforderlichen Gerätschaften ausgerüstet sind, die Ausbildung eine hohe Qualität aufweist und die Kameradschaft gepflegt wird. Er setzte sich daher auch intensiv für die Stationierung von Sondergerätschaften und die Zusammenarbeit mit Behörden, Blaulichtorganisationen und der Zivilbevölkerung ein.
"Die Ernennung zum Ehrenmitglied würdigt nicht nur die herausragenden Verdienste von Alfons Gruber für die Tiroler Feuerwehren, sondern ist auch ein Ausdruck der Anerkennung für seinen engagierten Beitrag zur Sicherheit in unserer Gesellschaft", betont Landes-Feuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter bei der Verleihung der Ehrenurkunde.
Unter den ersten Gratulanten ist Sicherheitslandesrätin Astrid Mair: "Mit seiner jahrzehntelangen Feuerwehrkarriere hat Alfons Gruber tiefe Spuren hinterlassen und die Entwicklung der Tiroler Feuerwehren maßgeblich geprägt. Ich darf zur höchsten Auszeichnung, die der Landes-Feuerwehrverband vergeben kann, herzlich gratulieren und mich für viele Jahre als verlässlicher und kompetenter Mitarbeiter im Landesdienst bedanken." Für seine Verdienste um den Zivilschutz überreichte Mair die Verdienstmedaille des Österreichischen Zivilschutzverband in GOLD an Alfons Gruber.
Florianiplakette in Silber für Ing. Hermann Spiegl
Im Rahmen des feierlichen Abends wurde auch die Florianiplakette in Silber an Ing. Hermann Spiegl verliehen, einen langjährigen Freund und Unterstützer des Tiroler Feuerwehrwesens. Ing. Hermann Spiegl, der in diesem Jahr nach drei Funktionsperioden als Landesleiter der Bergrettung Tirol zurückgetreten ist, hat unter seiner Führung zahlreiche bedeutende Neuerungen umgesetzt, stets nach dem Motto "Teamwork statt Soloauftritt". Die Verleihung dieser Plakette ist ein Zeichen der Anerkennung für seinen unermüdlichen Einsatz und seine enge Zusammenarbeit mit den Tiroler Feuerwehren.
Ehrungen verdienter Feuerwehrkameraden
Verdienstkreuz des Landes-Feuerwehrverbandes Stufe II Silber
- Bezirks-Feuerwehrinspektor Lienz LFI Franz Brunner
- Schulleiter Landes-Feuerwehrschule OBR Georg Waldhart
Verdienstzeichen des Landes-Feuerwehrverbandes Stufe III Silber
- Landes-Feuerwehrkommandant Salzburg und Vizepräsident ÖBFV FVPräs Günter Trinker
- Vorsitzender des Landes-Feuerwehrverbandes Bayern KBR Johann Eitzenberger
- Präsident des Landesverbandes der Freiwilligen Feuerwehren Südtirols LFP Wolfram Gapp
- Bezirks-Feuerwehrkommandant Kitzbühel OBR Martin Mitterer
- Bezirks-Feuerwehrkommandant-Stellvertreter Innsbruck Stadt BR Helmut Plank
Verdienstzeichen des Landes-Feuerwehrverbandes Stufe IV Bronze
- Bezirks-Feuerwehrkommandant-Stellvertreter Landeck BR Thomas Ladner
- Bezirks-Feuerwehrkommandant-Stellvertreter Kufstein BR Hubert Ziepl
- Kommandant der Berufsfeuerwehr Innsbruck BD Mag. Helmut Hager
Verdienstmedaille des Zivilschutzverbandes in GOLD
- Landes-Feuerwehrinspektor außer Dienst Dipl. Ing. Alfons Gruber
MEHR BILDER UNTER: 22. ordentlicher Landes-Feuerwehrtag in Sellrain – Landes-Feuerwehrverband Tirol
Bericht: LFV Tirol / Anton Wegscheider
Bilder: LFV Tirol / Florian Jäger