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Montag, 02 November 2026 17:06

Grenzüberschreitende Nachtübung in Achenkirch: Tiefgaragenbrand mit zehn vermissten Personen

Eine anspruchsvolle Übungsannahme forderte die Einsatzkräfte bei einer groß angelegten Nachtübung in Achenkirch: Ein Brand in einer Tiefgarage, zehn vermisste Personen und stark verrauchte Gebäudebereiche stellten die beteiligten Feuerwehren vor eine herausfordernde Aufgabe.

Unter der Vorbereitung der Freiwilligen Feuerwehr Achenkirch wurde das Szenario „Brand in einer Tiefgarage“ möglichst realitätsnah beübt. Insgesamt zehn Personen galten innerhalb des Gebäudes als vermisst. Mehrere Atemschutztrupps mussten daraufhin die verrauchten Bereiche und unterschiedlichen Stockwerke absuchen, die Vermissten auffinden und sicher ins Freie bringen.

Die Einsatzmaßnahmen erforderten ein koordiniertes Vorgehen und eine enge Zusammenarbeit der beteiligten Feuerwehren. Zusätzlich unterstützte die Freiwillige Feuerwehr Eben am Achensee mit ihrer Drehleiter die Übung.

Neben der FF Achenkirch beteiligten sich die FF Achental, die FF Steinberg am Rofan, die FF Eben am Achensee sowie die Freiwillige Feuerwehr Kreuth aus Bayern und das Rote Kreuz Schwaz an der Nachtübung. Damit stand auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den Tiroler und bayerischen Feuerwehren im Mittelpunkt.

Nach der erfolgreichen Abarbeitung der Übungsaufgaben klang der Abend beim gemeinsamen Essen im Feuerwehrhaus Achenkirch in kameradschaftlicher Atmosphäre aus.

Solche Übungen stärken nicht nur die Einsatzroutine, sondern auch die Zusammenarbeit und Kameradschaft über Gemeinde- und Landesgrenzen hinweg.

Text: BFV Schwaz / Team ÖA Theresa Künig

Bilder: FF Achenkirch / Martin Knapp

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