Ried im Zillertal, 15. Februar 2026
In den frühen Morgenstunden des 15. Februar 2026 wurden die umliegenden Feuerwehren im mittleren Zillertal zu einem Großbrand nach Ried alarmiert. Gegen 03:30 Uhr stand beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte ein Wohnhaus bereits in Vollbrand. Aufgrund der massiven Hitzeentwicklung und der raschen Brandausbreitung griffen die Flammen kurze Zeit später auf ein direkt angrenzendes zweites Wohnhaus über. Glücklicherweise wurden bei diesem Ereignis keine Personen verletzt.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich das erste Gebäude bereits in einem weit fortgeschrittenen Brandstadium. Aufgrund der enormen Hitzeentwicklung und der bereits stark beschädigten Gebäudestruktur war ein Innenangriff unter schwerem Atemschutz nicht mehr möglich. Die Brandbekämpfung musste daher ausschließlich von außen durchgeführt werden.
Die Löschwasserversorgung wurde durch das örtliche Hydrantennetz sowie zusätzlich über einen nahegelegenen Bach sichergestellt. Mittels Tragkraftspritzen wurde das Wasser über längere Wegstrecken zur Einsatzstelle gefördert. Durch das koordinierte und professionelle Zusammenwirken aller eingesetzten Feuerwehren konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden.
Derzeit dauern die umfangreichen Nachlöscharbeiten noch an, um letzte Glutnester abzulöschen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Großeinsatz zahlreicher Einsatzorganisationen
Im Einsatz standen insgesamt acht Feuerwehren mit 20 Fahrzeugen und 145 Feuerwehrmitgliedern:
- Freiwillige Feuerwehr Ried im Zillertal
- Freiwillige Feuerwehr Kaltenbach
- Freiwillige Feuerwehr Stumm
- Freiwillige Feuerwehr Aschau im Zillertal
- Freiwillige Feuerwehr Uderns
- Freiwillige Feuerwehr Fügen
- Freiwillige Feuerwehr Ramsau im Zillertal
- Freiwillige Feuerwehr Schwaz
Seitens des Rettungsdienstes war das Rotes Kreuz Schwaz mit dem Einsatzleiter sowie einem Rettungswagen und dessen Besatzung vor Ort. Ebenso stand eine Polizeistreife mit zwei Einsatzkräften im Einsatz.
Die Einsatzleitung der Feuerwehr wurde durch Bezirks-Feuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter, seinen Stellvertreter Herbert Eibl sowie Abschnittskommandant Reinhard Haun unterstützt.
Der Bezirks-Feuerwehrverband Schwaz bedankt sich bei allen eingesetzten Kräften für die hervorragende Zusammenarbeit und den professionellen Einsatz unter schwierigen Bedingungen.
Text und Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kreidl