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Sonntag, 21 Juli 2019 09:45

Kleiner Waldbrand nach Blitzschlag führte zu mehrstündigem Einsatz der FF Eben am Achensee

Am Samstag 20.Juli 2019 gingen am späten Abend einige Gewitter im Bezirk Schwaz nieder, wodurch sich im Bezirk beinahe gleichzeitig durch Blitzschläge zwei kleinere Brände ereigneten.

So wurden auch die FF Eben am Achensee um 22.00 Uhr über einen entsprechenden Waldbrand am sogenannten Planberg informiert. Aufgrund des unwegsamen und schwierigen Geländes, der Dunkelheit und der schlechten Witterung konnte die Bekämpfung des Kleinbrandes in Eben am Achensee, in einer Seehöhe von ca. 1.400 Metern, jedoch erst in den folgenden frühen Morgenstunden gestartet werden.

Somit trafen sich am Sonntag um 05:30 Uhr die Führungskräfte der Feuerwehr Eben am Achensee und der Bergrettung Maurach zu einer Lagebesprechung. Kurz darauf machte sich ein kleiner Trupp, bestehend aus Kameraden der Bergrettung Maurach sowie der Feuerwehr Eben, zu Fuß auf den Weg zum Brandplatz. Dieser befand sich in einem nur sehr schwer erreichbaren Gelände. Auch der anhaltende Regen und dichter Nebel erschwerte den Aufstieg zusätzlich. Nach 45 Minuten wurde mit der Einrichtung der Alpinen Einsatzstelle begonnen und nach genauen Erkundung vor Ort ein Hubschrauber zur Brandbekämpfung angefordert, da ohne adäquatem Schanzwerkzeug sowie gezieltem Einsatz von Löschwasser an einer Bekämpfung des Kleinbrandes, welcher tief in das Erdreich vorgedrungen war, nicht zu denken war.

Der Polizeihubschrauber brachte entsprechende Löschgeräte an die Einsatzstelle und warf im Anschluss gezielt Löschwasser auf den Brandherd ab. Bereits nach wenigen Abwürfen konnte ein Löscherfolg festgestellt und mit dem Rücktransport der Ausrüstung sowie mit dem Ausfliegen der am Berg eingesetzten Einsatzkräften begonnen werden. Durch die erschwerten Bedingungen, der Geländegegebenheit sowie nebelbedingten immer wieder abzubrechenden Flüge dauerte dieser Einsatz von der ersten Meldung besorgter Einwohner bis zum tatsächlichen „Brand aus“ um ca. 13.00 Uhr an diesem Sonntag insgesamt 15 Stunden. Unter "normalen Umständen" hätte der Brand in sehr kurzer Zeit gelöscht werden können.


Dieser Einsatz zeigte wieder, wie reibungslos die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzorganisationen funktioniert. Ein ganz besonderer Dank gilt hierbei den Kameraden der Bergrettung Maurach, ohne die ein Einsatz in diesem Gelände nicht durchführbar wäre.

Bericht und Bilder: OBI Daniel Paulitsch, FF Eben am Achensee

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